Woher bekommt ich eine Prepaid Sim Karte? Diese Möglichkeiten gibt es

Prepaid Sim Karte Vergleich

Wer nach einer Prepaid Handykarte sucht, findet mittlerweile eine ganze Reihe von Möglichkeiten, so eine Sim zu bestellen, denn man kann diese Form der einfachen Tarife vor allem im Internet bei sehr vielen Unternehmen bekommen. Allerdings gibt es in Deutschland immer noch das Problem, dass diese Simkarten nicht anonym ausgegeben werden dürften und daher muss bei jeder Prepaid Karte geprüft werden, ob die angegebenen Daten korrekt sind. Das erschwert den Kauf und ist eine zusätzliche Hürde beim Erwerb. Dennoch ist es nach wie vor vergleichsweise einfach, eine Prepaid-Simkarte zu bestellen und wie das geht und was die besten Wege sind, haben wir hier zusammengestellt.

Woher bekommt ich eine Prepaid Sim Karte? Diese Möglichkeiten gibt es

Die beste Variante, um eine Prepaid-SIM-Karte zu erwerben, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen des Kunden ab. Wer Bequemlichkeit und eine große Auswahl an Tarifen und Anbietern wünscht, sollte die Online-Bestellung wählen. Wer die SIM-Karte sofort benötigt oder eine persönliche Beratung wünscht, ist im Geschäft besser aufgehoben. Und wer es besonders schnell und einfach haben möchte, kann die SIM-Karte an einem Automaten kaufen.

Es gibt drei verschiedene Varianten, um eine Prepaid-SIM-Karte zu erwerben:

1. Online-Bestellung:

  • Vorteile:
    • Bequem und einfach von Zuhause aus möglich
    • Große Auswahl an Tarifen und Anbietern
    • Häufig günstigere Preise als im Geschäft
    • Möglichkeit, Kundenbewertungen zu lesen und zu vergleichen
  • Nachteile:
    • Lieferzeit von ein paar Tagen
    • Versandkosten können anfallen
    • Bei Fragen oder Problemen kein persönlicher Ansprechpartner

In unserem Prepaid Vergleich haben wir in der Regel die Online-Shops der jeweiligen Anbieter mit verlinkt. Auf diese Weise kann man die Prepaid Tarife sehr schnell und einfach online bestellen, wenn man dies möchte.

2. Kauf im Geschäft:

  • Vorteile:
    • Sofortige Verfügbarkeit der SIM-Karte
    • Persönliche Beratung durch einen Mitarbeiter
    • Möglichkeit, die SIM-Karte direkt zu aktivieren
  • Nachteile:
    • Kleinere Auswahl an Tarifen und Anbietern
    • Häufig höhere Preise als online
    • An Öffnungszeiten gebunden

HINWEIS Auch beim Kauf im Geschäft muss die Sim Karte zu Hause erst freigeschaltet werden (inklusive Kontrolle der Ausweisdaten per VideoIdent). Eine anonyme Sim Karte gibt es daher auch in diesem Bereich nicht mehr.

3. Kauf an Automaten:

  • Vorteile:
    • Sehr schnell und einfach
    • Rund um die Uhr verfügbar
    • Keine Beratung notwendig
  • Nachteile:
    • Sehr kleine Auswahl an Tarifen und Anbietern
    • Häufig höhere Preise als online oder im Geschäft
    • Anonymer Kauf, daher für Minderjährige nicht geeignet

Solche Automaten findet man in der Regel eher selten und wenn dann nur an größeren Flughäfen oder Bahnhöfen. Dazu muss auch in dem Fall die Simkarte freigeschaltet werden.

Zusätzliche Hinweise:

  • Identitätsprüfung: Seit 2017 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass sich Kunden beim Kauf einer Prepaid-SIM-Karte ausweisen müssen. Dies kann online per Video-Ident oder in einem Geschäft mit Personalausweis oder Reisepass erfolgen.
  • Aktivierung: Die SIM-Karte muss nach dem Kauf aktiviert werden. Dies geschieht in der Regel online oder per Telefon.
  • Guthaben aufladen: Das Guthaben auf der Prepaid-SIM-Karte kann online, per Telefon oder an Aufladestellen (z. B. Tankstellen, Supermärkte) aufgeladen werden.

Warum muss man Prepaid Tarife immer nachträglich freischalten?

In Deutschland müssen Prepaid-SIM-Karten per Ausweis freigeschaltet werden, um Straftaten zu verhindern. Die wichtigsten Gründe dafür sind:

1. Terrorismusbekämpfung: Anonyme Prepaid-Karten wurden in der Vergangenheit von Terroristen genutzt, um ihre Aktivitäten zu verschleiern. Durch die Ausweispflicht wird es für sie schwieriger, ihre Identität zu verbergen.

2. Verhinderung von Straftaten: Prepaid-Karten wurden auch für andere Straftaten wie Drogenhandel und Betrug verwendet. Die Ausweispflicht erschwert es Kriminellen, anonym zu kommunizieren und ihre Taten zu verschleiern.

3. Geldwäsche: Prepaid-Karten wurden auch zur Geldwäsche verwendet. Durch die Ausweispflicht wird es für Geldwäscher schwieriger, ihre illegalen Gewinne zu verschleiern.

4. Jugendschutz: Minderjährige können durch die Ausweispflicht daran gehindert werden, sich Prepaid-Karten zu besorgen, die für sie nicht geeignet sind.

Die Ausweispflicht für Prepaid-SIM-Karten wurde im Jahr 2017 eingeführt. Sie ist Teil des sogenannten Anti-Terror-Pakets der Bundesregierung. Die Regelung ist umstritten, da sie von einigen Kritikern als Eingriff in die Privatsphäre angesehen wird. Die Bundesregierung argumentiert jedoch, dass die Ausweispflicht notwendig ist, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Ausweispflicht nur für Prepaid-SIM-Karten gilt. Postpaid-SIM-Karten müssen nicht per Ausweis freigeschaltet werden.

Zusätzliche Hinweise:

  • Identitätsprüfung: Die Identitätsprüfung beim Kauf einer Prepaid-SIM-Karte kann online per Video-Ident oder in einem Geschäft mit Personalausweis oder Reisepass erfolgen.
  • Ausnahmen: Es gibt einige Ausnahmen von der Ausweispflicht. Zum Beispiel müssen sich Kunden, die eine Prepaid-SIM-Karte für ein IoT-Gerät (Internet of Things) kaufen, nicht ausweisen.
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