Vodafone Websessions – die Prepaid Datentarife von Vodafone

 

CallYa Freikarte Websession
Vodafone Websessions – die Prepaid Datentarife von Vodafone – Vodafone bietet im Prepaid Bereich neben den normalen Callya Prepaidtarifen auch reine Datentarife an, die unter der Bezeichnung Websessions vertrieben werden. Wie die Callya Freikarte sind auch die Websession Tarife Freikarte, die ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommen. Die Datentarife sind dabei bereits seit 2008 auf dem Markt und wurden seit dem kontinuierlich angepasst. Das heißt man bekommt auch heute noch unter dem Namen ein konkurrenzfähiges und aktuelles Produkt und die Websessions Tarife von 2017 haben mit den Angebote aus den vergangenen Jahren bis auf den Namen relativ wenig zu tun.

Die derzeitigen Websession Prepaid Datentarife sind dabei nach Volumen gestaffelt und laufen immer jeweils 30 Tage. Kürzer Laufzeiten bietet Vodafone in diesem Bereich leider nicht mehr an. Die Preise sind ebenfalls gestaffelt und steigen je nach Datenvolumen um jeweils 10 Euro an.

Die aktuellen Websessions-Tarife im Überblick:

  • Webssessions Basic: 200MB für 30 Tage und 4.99 Euro
  • Webssessions S: 1GB für 30 Tage und 14.99 Euro
  • Webssessions M:  3GB für 30 Tage und 24.99 Euro
  • Webssessions L: 5GB für 30 Tage und 34.99 Euro

Die Websessions sind reine Datentarife. Gespräche oder SMS sind mit diesen Simkarten nicht möglich, da es keine Rufnummer gibt. Man kann die Handykarten also nur zum mobilen Surfen einsetzen. Vodafone schreibt zu den weiteren Bedingungen im Kleingedruckten:

Zur WebSessions-SIM-Karte gehört keine Rufnummer. Instant Messaging, Voice-over-IP sowie Peer-to-Peer-Kommunikation sind nicht gestattet. Weitere Preise und Informationen zu WebSessions erhältst Du unter vodafone.de. Alle Preise inkl. MwSt.

Im Vergleich mit anderen Anbietern wie den Data Start Karten der Telekom sind die Nutzungbedingungen relativ restriktiv. Durch das Verbot von Instant Messaging und Voice over IP wären beispielsweise auch Dienste wie WhatsApp nicht erlaubt. Das Unternehmen blockt diese zwar nicht aktiv, aber streng nach den Regel wäre die WhatsApp Nutzung ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen. Es ist bisher aber kein Fall bekannt, in dem Vodafone deswegen einen Vertrag gekündigt hätte.

Wie bereits oben beschrieben kann die Websession Simkarte komplett ohne Kaufpreis und Versandkosten bestellt werden. Vodafone setzt hier wie bei den normalen Prepaid Tarifen auf Freikarten. Kosten würden erst entstehen, wenn man eine Datenflat zur Karte bucht.

Keine Kündigung notwendig

Die Websessions Tarife müssen dabei nicht gekündigt werden sondern enden automatisch, wenn die 30 Tage vorbei sind oder man das gesamte Datenvolumen aufgebraucht hat. Eine automatische Verlängerung gibt es nicht, die Tarife werden auch nicht gedrosselt sondern enden einfach und müssen dann eventuell neu gebucht werden, wenn man weiter surfen möchte. Bucht man keinen neuen Tarif ist kein Surfen mehr möglich, aber es entstehen dann auch keine weiteren Kosten.

Das Netz und die Geschwindigkeit der Websessions

Die Websessions nutzen natürlich das Mobilfunk-Netz von Vodafone. Die entsprechende Netzabdeckung und Netzqualität, die man mit den Datentarifen erwarten kann, lässt sich daher auch auf der Netzausbaukarte von Vodafone abfragen. Die Karten können dabei auch das gut ausgebaute LTE Netz von Vodafone nutzen und sie sind zudem mit LTE max freigeschaltet – sie nutzen also immer die maximale Geschwindigkeit, die das Vodafone LTE Netz vor Ort her gibt. Eine Limitierung oder Geschwindigkeitseinschränkung gibt es nicht. Damit sind die Weebsessions Datentarife nicht nur eines der wenigen LTE Prepaidangebote auf dem deutschen Markt, sondern bieten auch noch mit den höchsten Speed, den man im Prepaid Bereich derzeit bekommen kann. Man surft mit diesen Karten mit maximal 500Mbit/s. Allerdings erreicht man diese Spitzengeschwindigkeiten nur in absoluten Ausnahmefällen, die durchschnittliche Surfgeschwindigkeit liegt in der Regel niedriger. Vodafone selbst schreibt zu den zu erwartenden Übertragungsraten:

4G|LTE Max: Mit Deinem Tarif profitierst Du immer von der für Dich maximal verfügbaren Geschwindigkeit beim Surfen. Du erhältst 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload. Deine individuelle Bandbreite hängt z. B. von Deinem Standort, Deinem Gerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an vereinzelten Standorten innerhalb Deutschlands verfügbar. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 1/2017 beträgt 48,96 Mbit/s im Download und 16,42 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten (Walktest). Infos zum Netzausbau und zur Bandbreite vor Ort erhältst Du unter www.vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App.

In der Praxis wird man mit der Karte also deutlich langsamer surfen als die 500Mbit/s, vor allem dann, wenn man sich außerhalb der großen Städte und im ländlichen Raum bewegt. LTE max hat dazu den Vorteil, dass man vom Netzausbau von Vodafone profitiert. Wenn der Netzausbau bei Vodafone weiter geht (was er derzeit tut) und noch höhere Geschwindigkeiten angeboten werden, profitiert man als Websessions Kunde davon auch automatisch, weil man die neuen, höheren Geschwindigkeiten mit nutzen kann, ohne das der Tarif angepasst werden müsste.

Die APN Internet Einstellungen bei den Websession Tarifen

Um das mobile Internet bei Vodafone nutzen zu können, müssen im Gerät die korrekten Zugangspunkte mit den passenden APN Daten für das Vodafone Netz hinterlegt sein. Diese sind bei den Websession sehr einfach gehalten, es reicht, als APN Zugangspunkt web.vodafone.de einzutragen, weitere Einstellungen (Passwort, Nutzername usw.) müssen nicht eingegeben werden.

Wichtig ist dabei, dass man wirklich diesen APN Zugangspunkt nutzt, denn mit anderen APN Einstellungen werden unter Umständen auch andere Abrechnungsmodelle gewählt, die dann mehr Kosten verursachen.

Die APN Einstellungen werden in der Regel automatisch gesetzt und man muss als Kunde nicht selbst aktiv werden. Nur wenn es Probleme gibt und der mobile Internet-Zugang nicht möglich ist, sollte man in den Einstellungen (in der Regel im Bereich der Datenverbindungen) die APN Einstellungen kontrollieren und gegebenenfalls anpassen.

Die Einrichtung der Websessions Karte

Die Inbetriebnahme der Websessions Tarife ist sehr einfach und so gehalten, dass man sie auf jedem mobilen Endgerät ohne Probleme durchführen kann. Man benötigt dafür auch kaum technisches Wissen, es reicht, die Karte einzulegen und die weiteren Schritte laufen an sich weitgehend automatisch und selbst-erklärend ab.

Vodafone schreibt dazu:

  1. Leg die SIM-Karte in Dein Tablet, Deinen Laptop oder Surfstick
  2. Lad Guthaben auf – online unter aufladen.vodafone.de, mit Guthaben-Karte oder am Geldautomaten
  3. Starte Deinen Web-Browser, wähl ein WebSessions-Datenpaket und surf sofort los

Die Kartenformate sind mittlerweile auch kein Problem mehr. Die Handykarte wird als Triple-Karte ausgeliefert und passt daher sowohl in Geräte mit Nano-, Micro- und normalen Simkarten-Slot. Es ist nicht mehr notwendig, die Karten zurecht zu schneiden und man braucht auch keinen Adapter mehr.

Video: Probleme bei den Websession Tarife

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