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Prepaid Surfstick und Internet-Stick Angebote – diese Anbieter gibt es

reading-glasses-600647_1280(1)Prepaid Surfstick und Internet Angebot – diese Anbieter gibt es – Neben den vielen Prepaid Tarife für Handys und Smartphones gibt es auf dem deutschen Markt bei vielen Anbietern auch Datentarife und Flatrates auf Prepaid Basis. Diese werden als reine Simkarten angeboten, stehen oft aber auch als Prepaid Surfstick oder Prepaid Internet Stick zur Verfügung.

Aufgrund der Prepaid Abrechnung sind solche Angebote vor allem für Nutzer interessant, die den Stick nicht regelmäßig nutzen sondern nur ab und an mobil surfen wollen. Dann lohnen sich Prepaid Angebote besonders, weil man damit nur dann Kosten hat, wenn man den Stick auch nutzt und in Zeiten in denen der Stick nicht gebraucht wird auch keine Kosten anfallen. Die Kombination aus Simkarte und Stick ist dabei für Nutzer zu empfehlen, die sich mit der Technik nicht länger beschäftigen wollen. In der Regel sind bei diesen Angeboten die Sticks bereits voreingerichtet, so dass man sie nur noch an den Laptop oder das Notebook anstecken muss und danach der Rest fast automatisch passiert, ohne das man Zugangsdaten manuell hinterlegen müsste.

Auf dem Markt finden sich derzeit in diesem Zusammenhang verschiedene Angebote:

  • reine Simkarten mit Datenflatrates – zur Verwendung in Handys, Smartphones oder Tablets mit Simkarten-Slot
  • Prepaid Surfstick mit passender Simkarte – zur Nutzung an Laptops, Notebooks und anderen Geräten mit USB Anschluss
  • mobile WLAN Router mit passender Simkarte – zum Einsatz als mobile Hotspots für alle Geräte, die sind in WLAN einwählen können

Neben dem Einsatz-Zweck unterscheiden sich diese Angebote auch bei den Preisen. Die reinen Simkarten sind derzeit am billigsten, während man für Surfstick um die 30 Euro bezahlt. WLAN Router gibt es in der Regel für den mobilen Einsatz ab etwa 50 bis 60 Euro samt Simkarte.

notebook-405755_1280Prepaid Surfstick Vergleich – welches Angebot passt zu mir?

Für die Auswahl des richtigen Prepaid Sticks sollte man neben der Hardware natürlich vor allem auf den Preis schauen. Aktuelle Surfstick-Tarife bieten derzeit Datenvolumen zwischen 100MB und 5GB. Je mehr Volumen man zu einem Tarif dazu bekommt, desto höher ist in der Regel auch der Preis. Dazu ist auch der Anbieter wichtig: kleinere Anbieter haben oft die Tendenz, auch mal den Betrieb einzustellen. In dem Zusammenhang sei der RTL Surfstick genannt. Der kann zwar weiter genutzt werden, die Vermarktung wurde aber beendet.

Prepaid Surfstick ohne Vertrag

Umgangssprachlich werden Prepaid Internet Stick gerne als Surfstick ohne Vertrag bezeichnet, da die Laufzeiten der Tarife sehr kurz sind, sie daher jederzeit gekündigt werden können und es in der Regel auch keine monatlichen Fixkosten gibt.

Rechtlich gesehen ist das jedoch nicht korrekt. Auch ein Prepaid Tarif ist ein Vertrag im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und definiert Recht und Pflichten sowohl für den Anbieter als auch für den Kunden. Man sollte daher auch im Bereich der Prepaid Surfstick eher von Angeboten ohne lange Vertragsbindung reden, das trifft den Sachverhalt eher.

Congstar.svgDer Prepaid Surfstick von Congstar

Congstar bietet schon seit mehreren Jahren einen Prepaid Internet Stick an, der sich vor allem durch die gute Netzqualität auszeichnet. Wie die Congstar Prepaidkarte auch nutzt der Stick das Handy-Netz der Telekom (D1) und kann daher fast überall in Deutschland auf eine gute Netzverfügbarkeit zurück greifen. Dazu stehen Flatrates (1 und 3GB) sowie eine Tagesflat als Surf-Optionen zur Verfügung.

Negativ ist allerdings, dass der Stick nach wie vor kein LTE kann auch auch die Congstar Surfstick Datentarife keine LTE Anbindung haben.

Fast wie Prepaid: der Vodafone GigaCube

Vodafone hat mit dem Gigacube ein interessantes Angebot aufgelegt. Man bekommt einen WLAN Router, der mit Simkarte bestückt wird und eine LTE Datenflat mit 50GB Datenvolumen bietet. Die Abrechnung erfolgt zwar nicht per Prepaid, aber es wird nur dann etwas in Rechnung gestellt, wenn man auch Datnevolumen verbraucht hat. Man kann den Cube also auch nicht nutzen und zahlt dann in dem Monat nichts. Der reguläre Preis bträgt 34.95 Euro pro Monat.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Vodafone.

Der Prepaid Surfstick von ALDI Talk

Der Surfstick von ALDI Talk nutzt das Handy-Netz von Eplus (und mittlerweile auch O2) und damit wäre rein theoretisch auch das Surfen mit LTE Speed möglich. Leider unterstützt der Stick hardware-seitig kein LTE so dass zwar der Tarif Zugriff auf das Eplus LTE Netz bietet, der Stick selbst aber dafür nicht ausgelegt ist.

Bei den Tarifen bietet der ALDI Prepaid Surfstick verschiedene Datenflatrate. Es stehen bis zu 5GB Volumen monatlich zur Verfügung und auf Wunsch kann man das Datenvolumen (kostenpflichtig) zurück setzen und hat damit wieder das volle Volumen mit vollem Speed. Das geht auch mehrmals pro Monat, muss aber jeweils separat bezahlt werden.

Der Prepaid Surfstick von LIDL

Der Prepaid Surfstick von LIDL nutzt seit dem Wechsel von LIDL mobile zu LIDL connect das Mobilfunk-Netz von Vodafone und bietet damit mittlerweile D-Netz Qualität für den mobilen Internet-Zugang. Im Kleingedruckten zu den maximalen Geschwindigkeiten heißt es:

Es steht Ihnen für die beiden Pakete die aktuell maximal verfügbare Bandbreite von bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/ s im Upload zur Verfügung bereits in mehr als 2500 dt. Städten und Gemeinden. Gilt für nat. paketvermittelte Datenübertragung bei Nutzung des Zugangspunktes web.vodafone.de. Die Taktung für mobile Daten beträgt: 10 kB. Nach Erreichen Ihres gebuchten Datenvolumens oder Zeitraums endet Ihr Paket, nicht verbrauchte Inklusivleistungen verfallen.

LTE ist damit leider auch mit diesem Stick nicht möglich.

Bei den Tarifen bietet LIDL zwei Flatrates. Die Tagesflat kostet 1.99 Euro pro 24 Stunden und die Monatsflat 14.99 Euro. Dafür bekommt man immerhin satte 5GB Datenvolumen.

Prepaid Surfstick bei O2

Neben den Internet Sticks im Netz der Telekom und Vodafone bietet auch O2 im eigenen Netz Sticks an. Dabei kann man entweder auf die originalen Sticks von O2 zurück greifen oder aber auf die Angebote von Drittanbietern und Discountern im O2 Netz.

Besonders bekannt im O2 Netz ist der Surfstick von Fonic. Dieser ist mit 9.95 Euro besonders günstig und hat noch eine weitere Besonderheit: der sogenannte Kostenschutz deckelt die maximalen Kosten für Datenverbindungen bei 20 Euro monatlich (wenn man die Tagesflat nutzt). Kosten die über 20 Euro liegen, werden nicht in Rechnung gestellt und verfallen einfach. Das Unternehmen schreibt dazu:

Mit dem FONIC Kostenschutz zahlen Sie für das Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen nie mehr als einen festen Betrag im laufenden Kalendermonat! So greift der Kostenschutz auch nach Verbrauch der Frei-Einheiten: Nie mehr als 20 EUR für monatliches Surfen bei der FONIC Internet-Tagesflatrate bezahlen.

Insgesamt sollte man sich aber vor Augen führen, dass die Datenkosten bei den Prepaid Stick vergleichsweise hoch sind. Auf Vertragsbasis (mit monatlichen Kosten) zahlt man für 5GB Datenvolumen pro Monat derzeit teilweise unter 10 Euro. Wer also häufiger surft, ist mit einem Vertragstarif besser beraten. Die Prepaid Surfstick haben dagegen ihre Stärken bei unregelmäßiger Nutzung des Internets und dann, wenn man den Stick ohnehin nur eine absehbare Zeit nutzen will (beispielsweise bei Urlaub oder Kur).

Ob und wann es die ersten LTE Surfstick auf Prepaid Basis geben wird, ist derzeit nicht sicher. Die entsprechenden LTE Prepaid Tarife sind bereits vorhanden aber noch fehlen die passenden Stick.

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