Prepaid Karten und Prepaid Tarife für Familien

Viele Anbieter auf dem Markt haben auch FreikartenPrepaid Karten und Prepaid Tarife für Familien – Prepaidkarten und Tarife sind für Familien in der Regel gut geeignet, weil sie auch für Kinder sinnvolle Lösungen bieten. Dazu ist die Kostenkontrolle durch die Prepaid Abrechnung sehr gut und damit können Eltern die Simkarten auch kleineren Kindern überlassen, ohne das die Gefahr besteht, dass sehr hohe Beträge auf der Rechnung auftauchen. Im Gegenteil: man kann monatlich ein bestimmtes Taschengeld auf die Karten laden und die Kinder können lernen, damit selbst zurecht zu kommen und sich das Geld einzuteilen.

Neben der Kostenkontrolle gibt es aber auch noch andere Faktoren, die für Familien bei Handytarife und Prepaidkarten eine Rolle spielen. In der Regel ist die einfache und günstige Erreichbarkeit der Familienmitglieder wichtig. Im besten Falle können die Familienmitglieder untereinander kostenfrei telefonieren und damit in Kontakt bleiben oder Kontakt aufnehmen, ohne das es die monatliche Rechnung zu stark belastet.

Im Prepaid Bereich gibt es dafür einige passende Tarife, die man nutzen kann, um für relativ wenig Geld im Monat die Familie mit Handytarifen auszustatten. Wir zeigen in diesem Artikel die Möglichkeiten, die es gibt und auch, worauf man achten sollte.

R Prepaid 250x250 BannerDie MagentaMobil Start Prepaidkarte der Telekom für Familien

Die Telekom hat die Prepaidtarife seit einiger Zeit unter dem Namen MagentaMobil Start zusammen gefasst und bietet diese Tarife mit einigen wichtigen Funktionen an, die man besonders innerhalb einer Familie sehr gut nutzen kann. Im Details bieten die Prepaidkartenfür die monatliche Grundgebühr von 2.95 Euro derzeit folgende Funktionen:

  • kostenlose Gespräche und SMS ins Netz der Telekom
  • 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS in alle anderen Netze
  • eine Wunsch-Festnetz Nummer ist kostenlos
  • 99 Cent pro Tag Internetzugang (maximal 25MB mit 50Mbit/s LTE)
  • 2.95 Euro Grundgebühr monatlich

Ist die gesamte Familie mit solchen Karten ausgestattet, sind alle Gespräche und SMS untereinander (dank kostenfreier Verbindungen im Telekom Netz) kostenfrei. Egal wie lange und oft man mit den Eltern oder Kindern telefoniert – es entstehen keine Kosten dadurch.

Dazu gibt es die Wunsch-Festnetz Nummer, die man frei wählen kann und zu der ebenfalls kostenfrei telefoniert werden kann. Nutzt man dafür den Anschluss zu Hause sind deutschlandweit alle Verbindung zur eigenen Heim kostenfrei. Die Nummer kann dabei für alle genutzten Karten hinterlegt werden, so dass sowohl die Kinder als auch die Eltern zu diesem Anschluss kostenlose Gespräche führen können. Besonders wichtig: auch wenn kein Guthaben mehr auf der Karte ist (das Taschengeld also alle ist) kann diese Nummer angerufen werden. Dieses Feature gibt es im Prepaid Bereich nur sehr selten und daher ist es sehr erfreulich, dass die Telekom dies zu den Prepaid Tarifen hinzu gefügt hat.

Dazu kann man bei dieser Prepaidkarte auch die Internet-Nutzung direkt im Tarif deaktivieren. Das ist besonders für kleinere Kinder sinnvoll, die wenig Erfahrung mit dem mobilen Internet haben und auf bestimmte Inhalte dort nicht zugreifen sollen. Dazu schützt diese Sperre auch sehr wirksam vor sogenannten Abofallen, die teilweise per Klick abgeschlossen werden können. Ohne Zugriff auf das mobile Internet sind aber auch solche Seiten nicht aufrufbar und daher bleibt die Abofalle außen vor.

Preislich liegen die MagentaMobil Start Prepaidkarten in einem sehr günstigen Bereich. Zwar gibt es derzeit im Prepaid Vergleich nur sehr wenige Prepaid Tarife, die eine Grundgebühr haben, bei der Telekom bekommt man dafür aber auch – wie beschrieben – einiges an Leistungen geboten. Daher sind die 2.95 Euro monatliche Grundgebühr nicht zu viel verlangt. Für ein vierköpfige Familie mit jeweils einer Karte pro Person würden die monatlichen Kosten für die Simkarten bei 11.80 Euro liegen. Das ist für einen Familientarif sehr preiswert.

Die MagentaMobil Start Prepaidkarte im Video vorgestellt:

Die Telekom bietet diesen Prepaid Tarif auch speziell als sogenannte Family Card an. Voraussetzung dafür ist aber, dass man in der Familie bereits einen MagentaEins Tarif der Telekom nutzt. Dann sind bis zu 4 Family-Cards kostenfrei und die Internet Sperre ist auch bereits aktiviert. Man kann die Prepaidkarten aber auch als normale MagentaMobil Start Tarife buchen, wenn man keinen MagentaEins Tarif hat.

36_0Bildmobil Community Option für Familien

BILDmobil ist die Prepaid Karte des Springer Verlags und der Bildzeitung und diese lässt sich per Tarifoption auch zu einem interessanten Familientarif aufrüsten.  Mit der sogenannten Community Flatrate ist es möglich, kostenlos von BILDmobil zu BILDmobil telefonieren und SMS versenden. Die Option kostet dabei 2.99 Euro monatlich und ist daher in einem Preisbereich, den man so auch bei der MagentaMobil Prepaidkarte findet. Allerdings gibt es hier leider keine kostenfreie Wunsch-Festnetz Nummer. Verbindungen zur heimischen Festnetz-Nummer würden daher immer mit 9 Cent pro Minute abgerechnet werden und sind auch nur möglich, wenn Guthaben auf der Karte vorhanden ist. Eine tarifseitige Internet-Sperre lässt sich bei BILDmobil ebenfalls nicht hinterlegen.

ALDI Talk Community Flat für Familien

Die Prepaid Karte von ALDI Talk kann ebenfalls mit einer solche Community Flatrate aufgerüstet werden und bietet dann kostenfreie Gespräche und SMS zu allen anderen Kunden von ALDI. Stattet man die gesamte Familie mit diesen Prepaidkarten aus, kann man so untereinander kostenfrei telefonieren. Der Preis pro Karte und Flatrate beträgt dabei wie bei BILDmobil 2.99 Euro und darin enthalten sind kostenfreie SMS und Gespräche zu allen anderen ALDI Talk Kunden. Das Unternehmen schreibt zu den Bedingungen im Kleingedruckten:

Pakete/Flatrates von ALDI TALK: nur in Deutschland gültig, nur zum ALDI TALK Basistarif (12,99 € Startkosten, inkl. 10,00 € Startguthaben) buchbar. Laufzeit: 30 Tage. Automat. Verlängerung um 30 Tage bei ausreichendem Guthaben, wenn keine Abbestellung zum Ende der Laufzeit erfolgt.

Leider gibt es auch bei ALDI Talk Festnetz Wunsch-Nummer, die man kostenfrei nutzen kann. Dieses Feature ist derzeit nur bei den Prepaidkarten der Telekom zu haben. Eine tarifseitige Internet-Sperre lässt sich bei ALDI Talk ebenfalls nicht hinterlegen.

Drittanbietersperre schafft Sicherheit

Unabhängig davon, für welchen Tarif man sich letztendlich entscheidet, sollte man auf jeden Fall für die Karten der Kinder und Jugendlichen eine sogenannte Drittanbieter Sperre einrichten. Damit darf der Anbieter nur eigene Dienste abbuchen und kein Leistungen Dritter (Handyabos oder aber teure Premiumdienste). Damit schützt man sich von Anfang an vor hohen und wiederkehrenden Kosten und sorgt dafür, dass man nicht erst Anbieter wegen einer Kündigung hinterher rennen muss.

Man kann die Sperre auch für Erwachsene einrichten, wenn man sich selbst nicht sicher ist, ob man nicht doch eventuell in eine Abofalle tappt. In der Regel lassen sich diese Sperren direkt über den Kundenservice des jeweiligen Anbieters einrichten.

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