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Spenden, ausgeben oder auszahlen – was tun mit ungenutzem Prepaid-Guthaben?

Spenden, ausgeben oder auszahlen – was tun mit ungenutzem Prepaid-Guthaben? – alle, die schon mal eine Prepaid Karte benutzt haben, waren sicherlich auf das Problem gestoßen, dass das verbleibende Guthaben entweder auf sehr langwierige Weise ausgezahlt wurde – in der Regel muss man eine Fülle an Dokumente in amtlicher Sprache verfassen – oder einfach verloren gegangen ist, da keine Rückzahlungsoption bestand. Für die Betroffenen und andere, die sich aktuell für einen Prepaid Tarif interessieren, wird im folgenden Artikel von anderen Möglichkeiten berichtet, mit welchen man das Guthaben verbrauchen kann, ohne dabei viel Geld zu verlieren.

Fonic Anbieter

In der Regel bekommt der Nutzer einer Prepaid Karte das Geld von dem Guthaben erst dann zurück, wenn man den entsprechenden Tarif gekündigt hat. Bei dem Anbieter Fonic besteht jedoch die Möglichkeit die ersparte Summe auch dann zu erhalten, während der Vertrag noch läuft. Leider ist das auch der einzige Anbieter, der diese Option bereitstellt. Alle anderen Anbieter zahlen demzufolge nur bei Einreichung des speziellen Formulars. Diesen muss man entweder von Hand schreiben oder dieser wird von dem Anbieter bereitgestellt. So hat zum Beispiel Telekom ein vorgefertigtes Formular, den man entweder als PDF Datei oder direkt auf der Webseite ausfüllen kann. Die ist dann auch gleichzeitig die Kündigung des Prepaid Vertrages. Vergleichbare Vorgehensweisen findet man beispielsweise auch bei Vodafone Callya, Congstar, ALDI und bei fast allen anderen Prepaid Anbietern auf dem deutschen Markt.

Guthaben in andere Zahlungsmittel umwandeln

Inzwischen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, mit welchen man das restliche Guthaben in andere Zahlungsmitteln umwandeln kann. Die vielleicht populärste und gängigste Methode lässt sich mit “Easy-Safer”-Dienst ausführen. Damit man diesen auch nutzen kann, wird man sich da anmelden und einen Account zulegen müssen, den man im Weiteren aufladen kann. Folgendes schreibt das Unternehmen zu unterschiedlichen Aufladungsmöglichkeiten:

0900 Aufladung
Bei den 0900-Nummern mit Sekunden-Taktung bekommst Du pro Sekunde 0,016 € als Guthaben. Beispiel: In 11 Minuten bekommst Du 10,56 € gutgeschrieben. Du kannst pro Rufnummer maximal 2x 60 Minuten anrufen / Woche. Danach wird automatisch aufgelegt.
WICHTIG: Bitte führe nach der Aufladung ein Reload der Seite durch, damit Dein Guthaben aktualisiert wird.
01806 Aufladung
Du hast die Möglichkeit über die 01806-Servicenummer Dein easysafer-Account auf zu laden. Du bekommst pro Anruf 0,08 €
alsGuthaben. Das Limit beträgt bei der 01806-Servicenummer bei 2000 Anrufen pro Rufnummer die Woche.WICHTIG: Bitte führe nach der Aufladung ein Reload der easysafer-Website durch, damit Dein Guthaben aktualisiert wird. Ein Anruf kostet0,60€ aus dem Mobilfunk und 0,20€ aus dem Festnetz.
Hat man die Aufladung durchgeführt besteht dann die Möglichkeit das Geld in verschiedene Cryptowährungen, Gutscheine oder andere für den Kunden passende Zahlungsmitteln umzuwandeln.

Musik downloaden

Wem diese Methode zu kompliziert erscheint, kann auch eine andere und einfachere Möglichkeit finden, das Guthaben zu verbrauchen. So kann man zum Beispiel unterschiedliche Dienste nutzen um Musik auf das Handy herunterzuladen. Dafür eignet sich – unter vielen anderen – die Webseite Qobuz, die einen großen Angebot an Musik anbietet. Worauf man allerdings achten sollte, ist dass man die Lieder oder Alben einzeln kauft, ohne dabei ein Abo abzuschließen. Selbstverständlich kann man auch die Musik in den Music-Stores von Apple und Android per Handyauszahlung erwerben. Einen ähnlichen Vorgang kann man auch bei dem Kauf von Klingeltönen anwenden. Dafür eignet sich die Webseite Jamba, mit welcher man auch unterschiedliche Ringtones auswählen kann. Auch hier sollten die Interessenten darauf achten, dass sie kein Abo abschließen, wenn sie zusätzliche und unerwünschte Zahlungen vermeiden wollen.

Handyporto nutzen

Wer gerne Briefe verschickt, wird sich über die im Weiteren vorgestellte Methode definitiv erfreuen. Die Deutsche Post bietet nämlich mit der entsprechenden Seite die Möglichkeit an, sich das Porto direkt auf Handy zu holen. Alles was man dafür machen muss, ist eine SMS mit dem Text “Brief” oder “Karte” an die Kurzwahl 22122 zu verschicken. Als Antwort darauf bekommt man dann eine SMS mit einem 12-stelligen Code der auf den Brief oder Postkarte geschrieben werden kann. Der Preis für einen Brief oder Postkarte wäre dann jeweils 1,10 Euro und 85 Cent teuer. Folgende Information findet man dazu auf der zuständigen Webseite:

Sie schicken eine SMS mit dem Text „Brief“ bzw. „Postkarte“ an die Nummer 22122. Mit einem Smartphone haben Sie auch die Möglichkeit, Ihr Handyporto über die Post mobil App anzufordern.

Und zu der Abrechung:

Die Abrechnung erfolgt über Ihre Mobilfunkrechnung. Für einen Standardbrief zahlen Sie 1,10 €* und für eine Postkarte 0,85 € (jeweils inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer). Hinzu kommen eventuell – abhängig von Ihrem Handyvertrag – zusätzliche Kosten für die Bestell-SMS.

Geld spenden

Wer vor allem nicht nur sein Guthaben schnell verbrauchen, sondern dabei gute und altruistische Zwecke erfüllen will, kann das Geld an verschiedene Hilfsorganisationen spenden. Es bieten sich zum Beispiel “Caritas”, “Aktion Deutschland hilft” oder “Vergissaidsnicht”, wobei man auch selbstverständlich andere Organisation dafür aussuchen und diesen helfen kann. So geht das:

  • Spenden an CARITAS: SMS mit CARITAS an die 81190 (5 Euro Kosten pro SMS; 4,83 Euro gehen direkt an die Organisation)
  • Spenden an Aktion Deutschland hilft: SMS mit adh10 an die 81190 (10 Euro Kosten pro SMS; davon gehen 9,83 Euro direkt an die Organisation)
  • Spenden an Vergissaidsnicht: SMS mit Text AIDS an die 83033 (1.99 Euro Kosten pro SMS; davon geht 1 Euro an die Organisation)

Bei den beschriebenen Optionen müssen die Interessenten beachten, dass Premium-Nummern als Voraussetzung für Spende aktiviert werden müssen.

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