Prepaid Tarife für Wenigtelefonierer – diese Anbieter und Simkarten sind zu empfehlen

Prepaid Tarife für Wenigtelefonierer – diese Anbieter und Simkarten sind zu empfehlen – Prepaid Tarife sind allgemein gesprochen sehr gut für Wenig-Telefonierer geeignet, da sie in der Regel nur selten mit pauschalen Gebühren arbeiten und man stattdessen nur das zahlt, was man auch verbraucht. Wer also beispielsweise in einem Monat nicht das Handy oder Smartphone nutzt, zahlt bei eine Prepaidkarte auch keine Gebühren. Das unterscheidet sich beispielweise von Flatrates, bei denen es eine monatliche Grundgebühr gibt, die immer berechnet wird, auch wenn man die Flat gar nicht genutzt hat.

Unter den Prepaid Tarifen gibt es aber einige Anbieter, die sich aufgrund besonders günstiger Preise für Gespräche und SMS besonders für Wenigtelelefonierer eignen. Welche das sind und wie vor Vor- und die Nachteile der entsprechenden Anbieter liegen, klären wir in diesem Artikel.

Wann gehört man zu den Wenigtelefonierer?

Es gibt keine wirkliche Definition, wann genau man ein Wenigtelefonier (oder auch Wenig-Nutzer) ist und in der Regel lässt sich auch nicht so genau sagen, ab welcher Grenze man bereits ein Normalnutzer ist. Die verschiedenen Fachmagazine nutzen dafür oft verschiedene Definitionen.

Prinzipiell kann man aber davon ausgehen, dass man mit einer monatlichen Rechnungssumme von weniger als 5 Euro durchaus von einem Wenig-Nutzer sprechen kann. Damit liegt man deutlich unter den monatlichen Kosten eines normalen Haushaltes für den Mobilfunk und ist damit in einem Bereich, in dem sich Flatrates und auch die meisten Handytarife mit monatlichen Gebühren kaum lohnen. Wer dazu noch weniger als 50 Minuten pro Monat Gespräche führt oder weniger als 50 SMS schreibt, ist dann auch noch nach der Definition der meisten Anbieter ein Wenig-Telefonierer.

Allerdings sollte man diese Werte nicht als feste Grenze ansehen. Sie sind eher Durchschnittswerte. Wenn man also in einem Monat über den 5 Euro Rechnungsbetrag liegt, kann man durchaus noch als Wenig-Telefonierer gelten, wenn in anderen Monaten die Rechnung unter dieser Summe liegt.

Discotel – wirklich sehr günstige SMS- und Minutenpreise

Für Wneig-Telefonierer und Wenig-Nutzer sind Anbieter interessant, die ihre Leistungen besonders günstig abrechnen. An dieser Stelle kommt der O2 Discounter Disoctel in Spiel, denn dieser berechnet für Gespräche, SMS und den Internet Zugenag jeweils nur 6 Cent. Man zahlt also für die Minute, die SMS oder ein MB Internet-Datenvolumen wirklich nur 6 Cent und das natürlich auch nur, wenn man diese Leistung in Anspruch nimmt. Wer keine Leistung benötigt, zahlt bei Discotel entsprechend auch keine Gebühren.

Die aktuellen Tarife bei Discotel:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Discotel 6 Cent Tarif
Discotel 6 Cent Tarif
0.00€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: 6 Cent/MB
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 1
6 Cent Tarif + Internet Flat 1
4.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 2
6 Cent Tarif + Internet Flat 2
7.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet Flat 500MB
6 Cent Tarif + Allnet Flat 500MB
12.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet-Flat 1GB
6 Cent Tarif + Allnet-Flat 1GB
15.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Allerdings muss man diese wirklich günstigen Prepaidkosten im Verhältnis zu den eher geringen Geschwindigkeiten von Discotel im Datenbereich sehen. Das Unternehmen hat zwar Zugang zum 4G Netz von O2 und bietet damit auch LTE an, die maximalen Geschwindigkeiten liegen hier aber bei nur 21,6MBit/s und damit in einem Bereich, den anderen Prepaid Discounter auch ohne LTE schaffen. Die Callya Prepaidkarte schafft beispielsweise bis zu 500Mbit/s, bei der Telekom sind es im Prepaid Bereich immerhin noch 21,6MBit/s. Da ist der Speed von Discotel eher langsam.  Erfreulich dagegen:  Wie im Prepaid Bereich üblich gibt es bei Discotel auch keine lange Laufzeit. Die Karten sind jederzeit kündbar und zwar jeweils zum nächsten Tag. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Laufzeit: Basistarif 1 Tag, täglich kündbar, Kündigungsfrist: in Textform täglich kündbar.Verlängerung um 1 Tag bei Nichtkündigung.

Damit hat das Unternehmen nicht nur sehr geringe Kosten, sondern auch eine der kürzesten Kündigungsfristen auf dem deutschen Markt. Man kann die Prepaid Simkarte von Discotel faktisch von heute auf morgen auch wieder kündigen.

Congstar – billige Prepaid Optionen ab 2 Euro pro Monat

Congstar ist einer der größten Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt und bietet mit einem reinen 9 Cent Tarif (9 Cent für Gespräche und SMS) an sich ein Angebot, dass deutlich teurer ist als der Tarif von Discotel. Allerdings hat das Unternehmen ein sehr interessantes Angebot: Einen Tarifbaukasten, der Bestandteile bereits ab 2 Euro monatlich beinhaltet. Beispielsweise kann man bereits für 2 Euro 100 Minuten buchen. Dann liegt der Preis pro Minute nur noch bei 2 Cent und dieser Preis ist dann auch wieder für Wenig-Telefonierer und Wenig-Nutzer wirklich interessant. Vergleichbare Angebot mit wirklich geringen Kosten gibt es bei Congstar auch für SMS und auch für die mobile Datenübertragung.

Die aktuellen Prepaid Tarife von Congstar sehen wie folgt aus:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Congstar Prepaid Smart
Congstar Prepaid Smart
10.00€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Prepaid Karte
Congstar Prepaid Karte
0.00€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Congstar Smart
Congstar Smart
10.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Smart +Turbo
Congstar Smart +Turbo
15.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (600MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100 Minuten
Prepaid Karte + 100 Minuten
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300 Minuten
Prepaid Karte + 300 Minuten
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500 Minuten
Prepaid Karte + 500 Minuten
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB
Prepaid Karte + 100MB
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB
Prepaid Karte + 300MB
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB
Prepaid Karte + 500MB
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB Datenturbo
Prepaid Karte + 1GB Datenturbo
13€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 100Min
Prepaid Karte + 100MB + 100Min
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 300Min
Prepaid Karte + 100MB + 300Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 300Min
Prepaid Karte + 300MB + 300Min
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 300Min
Prepaid Karte + 500MB + 300Min
12€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 300Min
Prepaid Karte + 1GB + 300Min
17€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 100Min
Prepaid Karte + 300MB + 100Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 100Min
Prepaid Karte + 500MB + 100Min
10€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 100Min
Prepaid Karte + 1GB + 100Min
15€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 100
Prepaid Karte + SMS 100
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 300
Prepaid Karte + SMS 300
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 500
Prepaid Karte + SMS 500
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte Allnet Flat
Prepaid Karte + Allnet Flat
20€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Gerade im Bereich der mobilen Datenübertragung hat Congstar allerdings noch weniger zu bieten als Discotel. Das Unternehmen nutzt zwar das gut ausgebaut Mobilfunk-Netz der Telekom, die maximale Geschwindigkeit für Surfen liegt aber bei 7,2Mbit/s bis 14,4MBit/s im Prepaid Bereich. Damit sind die Congstar Handykarten sogar noch etwas langsamer als die Simkarten von Discotel. Dazu hat COngstar keinen Zugriff auf das 4G Netz der Telekom und kann damit kein LTE anbieten. Die Geschwindigkeiten werden nur im 3G Netz mit UMTS oder HSDPA realisiert. Auch gegen Aufpreis gibt es nicht mehr Speed.

Congstar bietet abe rneben der Prepaidkarte noch eine weitere Alternative: Es gibt den identischen Tarif unter dem Namen „Congstar wie ich will“ auch auf Rechnung und damit ohne Prepaid. Wer keine Aufladung möchte, kann die günstigen Flat also auch mit monatlicher Abrechnung bekommen – an den Kosten ändert sich dadurch nichts. Damit ist auch dieser Tarif für Wenig-Telefonierer recht interessant.

Welche Alternativen im Prepaid Bereich gibt es für Wenig-Nutzer noch?

Im Prepaid Bereich gibt es neben diesen beiden Anbietern noch eine Reihe von anderen Angeboten, die ebenfalls gut zum Nutzungsverhalten von Wenig-Telefonierern passen. Beispielsweise findet man bie FYVE einen ähnlichen Baukasten wie bei Congstar und damit auch die Möglichkeit, Tarifoption für sehr wenig Geld zu buchen. Teilweise werden auch Tarife mit 5 Cent pro Minute und SMS abgeboten (beispielsweise bei GaleriaMobil) und damit wäre dieser Anbieter sogar noch günstigter als Discotel. Allerdings hat GaleriaMobil eine wechselvolle Geschichte und musste bereits eine Insolvenz mit machen. Damit ist der Tarif nur mit Vorsicht zu empfehlen, denn eine Insolvenz im Prepaid Bereich bedeutet nicht nur, dass man die Tarife nicht mehr nutzen kann, sondern oft auch, dass man das Guthaben komplett abschreiben muss.


Netzclub Prepaid-Tarife – die Prepaid Freikarte mit kostenloser Internet Flat

 

Netzclub Prepaid-Tarife – die Prepaid Freikarte mit kostenloser Internet Flat – Netzclub ist eine Marke von Telefonica (o2) und wirbt mit einem ganze besondere Feature: neben dem normalen Prepaid Tarif stellt das Unternehmen für alle Kunden eine kostenlose Datenflatrate mit 100MB pro Monat zur Verfügung. Diese Flat wird dabei per Werbung refinziert. Man erklärt sich als Kunde bereit, bis zu 30 Werbenachrichten monatlich von verschiedenen Partnern zu bekommen und darf dafür 100MB kostenlos versurfen. Das gibt es so derzeit bei keinem anderen Anbieter in Deutschland.

Daneben bietet Netzclub aber einen normalen Prepaid Tarif mit 9 Cent Abrechnung und kurzen Laufzeiten.

Netzclub Tarif im Überblick:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • Internet Flat mit 100MB kostenfrei dazu (werbefinanziert)

Eine weitere Besonderheit der Netzclub Prepaidkarte findet sich beim Kaufpreis. Die Simkarte wird als kostenlose Freikarte verteilt, man muss also weder einen Kaufpreis noch Versandkosten bezahlen, wenn man sich für die Handykarte von Netzclub entscheidet. Diese Form der Prepaidkarte findet sich aktuell nur noch bei den Callya Prepaid Karten und der O2 Loop Prepaidkarte. Darüber hinaus finden sich aber die bekannten Prepaid Vorteile bei Netzclub: es gibt keine fixen Gebühren oder einen Mindestumsatz und die Karte hat dazu auch nur eine sehr kurze Vertragslaufzeit, so dass man den Tarif auch flexibel wieder wechseln kann.

In den vergangenen Monaten hat Netzclub auch einen Nachteil abbauen können: Durch die komplette Migrierung auf die neue O2 Plattform für alle Discounter kann das Unternehmen nun auch LTE mit nutzen. Die Simkarten von Netzclub loggen sich mittlerweile also auch ins 4G LTE Netz von O2 ein (sofern es vor Ort bereits verfügbar ist). Allerdings: Die maximalen Geschwindigkeit für die Datenübertragung liegt im Download bei 7,2Mbit/s. Das ist im Vergleich zu anderen Simkarten in diesem Bereich eher wenig. Die Loop Freikarte schafft (mit LTE) 21,6Mbit/s und bei Vodafone ist das Netz sogar komplett frei gegeben und die Callya Prepaidkarten können mit einem Speed von bis zu 500Mbit/s surfen. Da kann Netzclub leider nicht mit halten und es ist auch nicht sicher, ob und wann es ein Tarifupgrade bei den Datengeschwindigkeiten geben wird.

notebook-405755_1280Wie geht es weiter bei Netzclub?

Mit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus ist Netzclub eine der Marken geworden, bei der es nicht so richtig klar ist, wie es mit dem Unternehmen weiter gehen wird. Bereits Ende 2015 hatte das Unternehmen die Partnervermarktung im Internet eingestellt und vor wenigen Wochen hatten Nutzer berichtet, dass nicht mehr Netzclub als Display Kennung angezeigt wurde, sondern Fonic Mobile (wenn auch nur vorrübergehend). O2 als Mutterunternehmen scheint hier also im Hintergrund bereits einige technische Änderungen vorzunehmen, was aber letztendlich das Ziel ist, bleibt derzeit unbekannt.

Sicher ist, dass man aktuell die Netzclub Karten und auch die kostenlose Internet Flat nutzen kann. Das dürfte auch weiterhin so bleiben, ob die Tarife weiter unter der Marke Netzclub laufen oder ob es eine andere Marke geben wird, ist unsicher.

 
Welche Alternativen zu Netzclub gibt es?

Für Nutzer, denen die aktuelle Situation bei Netzclub zu unsicher ist, gibt es einige Alternativen, die man statt den Prepaid Tarifen von Netzclub nutzen kann.

Im o2 Netz bietet beispielsweise Discotel einen reinen 6 Cent Tarif, der sogar LTE Unterstützung bietet – man bekommt hier also sehr günstige Gespräche und SMS und dazu einen leistrungsfähigen Zugang zum mobilen Internet. Leider gibt es bei Discotel keine kostenlose Internet Flatrate.

Diese findet man zwar auch bei den Prepaid Tarifen von Congstar nicht, dafür bekommt man aber beim D1 Discounter die 100MB Datenflatrate für 2 Euro im Monat. Das ist im Prepaid Vergleich sehr preiswert und durchaus noch überschaubar. Dazu bietet Congstar eine kostenlose Flatrate für Messenger-Dienste wie WhatsApp. Wer nur diese Messenger nutzt, kann hier auch kostenlos surfen.

Welches Handy-Netz nutzen die Simkarten von Netzclub?

Der Prepaidtarif von Netzclub war ursprünglich nur im O2 Netz zu Hause gewesen (aufgrund der großen Nähe zu Telefonica, dem Mutterkonzern von O2 auch kein Wunder) mittlerweile können die Simkarten des Unternehmens aber auch das Eplus Netz mit nutzen. An dieser Stelle macht sich die Fusion von O2 und Eplus positiv bemerkbar. Sollte das O2 Netz nicht gut genug vor Ort ausgebaut werden, schalten die Netzclub Simkarten automatisch auf Eplus um (wenn der Empfang in diesem Netz besser ist). Dieser Vorgang heißt National Roaming. Netzclub schreibt dazu:

National Roaming bedeutet die Freischaltung der Kunden aus dem O2 und E-Plus Netz für die jeweils andere UMTS-Netzversorgung. Immer dann, wenn du im Heimatnetz nur eine GSM (2G)-Versorgung hast und über das andere Netz eine UMTS-Versorgung verfügbar ist, wählt sich dein Handy/Smartphone automatisch in das andere UMTS-Netz ein. Das gilt für das Netzerlebnis im Freien genauso wie in Gebäuden etc. netzclub Kunden surfen in diesen Gebieten bis zu 178 Mal schneller als vorher.

Leider kann man im Eplus Netz nicht das LTE Netz nutzen, an den maximal verfügbaren Geschwindigkeiten beim mobilen Internet ändert dieser Zusammenschluss also leider auch nichts.

Netzclub selbst nennt die kostenlose Datenflatrate zum Prepaid Tarif Sponsored Surf. Damit ist das Prinzip der Werbefinanzierung der Flatrate gemeint. Viele Kunden schreckt das ab, weil sie befürchten, danach von Werbung zugespammt zu werden. Tatsächlich hat aber Netzclub feste Regeln für die Werbung.

Netzclub selbst schreibt zu den Bedingungen des Tarifes und der kostenlosen Datenflat im Kleingedruckten:

Kein Monatspreis. Jede Min o. SMS 9 ct. Datennutzung/Surfen mit bis zu 7,2 Mbit/s bis 100 MB/Abrechnungsmonat, danach mit bis zu 32 kbit/s zur inländischen Nutzung. Nicht genutztes Datenvolumen ist nicht übertragbar. Laufzeit 1 Monat, Kündigung jederzeit möglich. Automatische Reaktivierung für einen Monat nach Ablauf des Abrechnungsmonats. Mindestalter 16 Jahre; Leistung im O2-2 Netz der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München

Und zur Freuqenz der Werbung ist fest gehalten:

Du erhältst maximal 30 bzw. im Fan Tarif 150 Produktwerbungen innerhalb eines Monats – es wird allerdings auch immer wieder Monate geben, in denen du seltener von netzclub kontaktiert wirst. Diese Botschaften erhältst du entweder per SMS, MMS oder E-Mail.

Im normalen Tarif sind damit maximal 30 Werbung pro Monat mgöglich, also ca. 1 Werbung pro Tag. Kunden berichten aber davon, dass diese Zahl an Werbebotschaften bei Weitem nicht augeschöpft wird. Tatsächlich reden die meisten Nutzer von 4 bis 5 Werbungen pro Monat. Das ist weit entfernt von Spam und daher haben die meisten Kunden Nutzer damit auch keine Probleme.


Callya oder LIDL Connect – was ist zu empfehlen, welcher Anbieter hat Vorteile?

Pixabay HandyCallya oder LIDL Connect – was ist zu empfehlen, welcher Anbieter hat Vorteile? – Wer als Kunde im Vodafone Netz nach einem Prepaid-Tarif sucht, wird früher oder später auch auf die Callya Prepaidkarte und die LIDL Connect Prepaid Tarife stoßen. Callya ist dabei die originale Prepaid Markte von Vodafone und LIDL Connect der Prepaid Tarif der LIDL Lebensmittel-Filialen. Das Unternehmen hatte erst mit LIDL Mobile auf das O2 Netz gesetzt, war 2015 jedoch mit komplett neuen Tarifen und der neuen Marke LIDL Connect ins Vodafone Netz gewechselt.

Es gibt allerdings durchaus Unterschiede zwischen beiden Anbietern und abhängig davon, für was man die Karten nutzen möchte sind entweder die Prepaid Tarife von Callya oder LIDL mobile besser geeignet. Wir haben nachfolgend die Unterschiede und Vorteile der Karten zusammen gestellt um einen schnellen Überblick und einen einfachen Prepaid Vergleich zu ermöglichen.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Callya und LIDL Connect

Die größte Gemeinsamkeit beider Angebote ist (neben der Prepaid-Abrechnung) das genutzte Handy-Netz. Beide Unternehmen haben Prepaidkarten im D2-Netz von Vodafone und bieten daher grundsätzlich die gleiche Netzqualität.

Dazu bieten auch beide Simkarten einen vergleichbaren Grundtarif. Sowohl bei Callya als auch bei LIDL mobile werden Gespräche und SMS mit 9 Cent pro Minute und SMS abgerechnet, die Abfrage der Mailbox ist dabei kostenfrei, MMS kosten 39 Cent pro verschickter MMS. Wer nur den Grundtarif nutzt, findet daher preislich keine wirklichen Unterschiede.

 
Die Vorteile der Callya Prepaid Karte

Die Callya Prepaidkarte wurde von Vodafone in den letzten Monaten weiter aufgerüstet und hat mittlerweile einige Vorteile, die man so bei anderen Prepaidkarten (auch im Vodafone Netz) nicht findet. Besonders im Bereich der Datenübertragung kann hier die LIDL Connect Karte nicht mit halten.

Im Detail sehen die Stärken der Callya Prepaid Tarife wie folgt aus:

  • schnellste Prepaidkarte auf dem Markt: Mit einer gebuchten Tarifoption verfügt die Callya Simkarte über LTE Zugang zum gut ausgebauten LTE Netz von Vodafone und ist damit einer der wenigen LTE Prepaidtarife auf dem deutschen Markt. Die maximalen Geschwindigkeiten liegen dabei bei 500MBit/s (im Download). So schnell ist keine andere Prepaidkarte in Deutschland. Der Speed entspricht dem der normalen Handytarife von Vodafone.
  • kostenlose Prepaid Freikarte: Die Handykarten von Callya sind derzeit als Prepaid Freikarten zu haben. Es gibt daher keinen Kaufpreis und keine Versandkosten, die Bestellung erfolgt damit kostenfrei und komplett ohne Risiko. Dazu haben die Karten auch keine längerfristige Vertragslaufzeit. Wer sie nicht mehr benötigt oder mit den Tarifen nicht mehr zufrieden ist, kann jederzeit auch wieder kündigen.
  • Viele Möglichkeiten zur Aufladung: Die Callnow Guthabenkarten von Vodafone gibt es mittlerweile fast überall in Deutschland in Supermärkten, Kiosken und an Tankstellen. Dazu gibt es viele andere Formen der Guthabenaufladung und eine eigenen App, mit der ebenfalls Guthaben nachgeladen werden kann. Man ist als Kunde also sehr flexibel, was die Aufladungen betrifft.

Man merkt sehr deutlich, dass Vodafone hinter der eigenen Prepaidkarte steht und diese aktuell und auf dem neusten Stand hält. Sowohl bei Speed als auch beim LTE-Zugang hat die Karte deutliche Vorteile.

Die Stärken der Prepaid Karte von LIDL Connect

Die Handykarte von LIDL bietet im Vergleich zu Vodafone weniger Speed und sie ist auch nicht als Freikarte zu haben. Dafür gibt es gerade preislich einige Vorteile, die man so nur bei LIDL Connect findet.

Im Detail sehen die Vorteile der LIDL Prepaid Tarife wie folgt aus:

  • günstige Allnet Flat: LIDL bietet die Allnet Flat auf Prepaid Basis für derzeit nur 19.99 Euro an. Darin enthalten sind neben kostenlosen Gesprächen und SMS in alle deutschen Netze auch eine Internet Flatrate mit zwei Gigabyte Datenvolumen. Das ist für eine Prepaid Allnet Flatrate im Vodafone Netz ein wirklich günstiger Preis.
  • günstige Tarifoptionen: LDIL Connect bietet vor allem für Wenig-Nutzer sehr gute Einstiegsmöglichkeiten, denn die kleinste buchbare Tarifoptionen (LIDL Connect Smart XS) gibt es bereits für 4.99 Euro monatlich. Dafür gibt es monatlich 100 Freieinheiten für Gespräche und SMS sowie eine Internet Flatrate mit 100MB Datenvolumen. Bei Callya muss man mindestens 9.99 Euro für die kleinste Option zahlen. Dort gibt es zwar mehr Leistung, aber gerade für Wenig-Nutzer zählt eher der geringere Einstiegspreis.
  • Community Flatrate buchbar: LIDL bietet zur Karte eine Flatrate zu eigenen Kunden an. Gespräche zu anderen Nutzer der LIDL Connect Karte sind damit kostenfrei. Diese Flatrate kostet 2.99 Euro und macht die Karte zu einem interessanten Tarif für Familien. Mit mehreren Karten und jeweils 2.99 Euro monatlich kann man untereinander kostenlos in Kontakt bleiben.

Unser Fazit: LIDL Connect oder Callya – was eignet sich für wen?

Der Vergleich der Vorteile beider Tarif macht klar, dass Callya ganz klar vorn liegt, was die Datenverbindungen angeht. LIDL bietet im Prepaid Bereich lediglich 21,1Mbit/s Speed und auch keine Zugang zum LTE Netz von Vodafone. Die Callya Karten surfen dagegen (mit Tarifoption) mit LTE Speed und bis zu 500Mbit/s – sie sind damit mehr als 10x so schnell wie die Prepaidangebote von LIDL. LIDL selbst schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Maximal erreichbare Bandbreiten innerhalb des Highspeed-Datenvolumens 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload.

Wer Power möchte und LTE Speed hat daher nur eine Wahl: die Prepaidkarten von Callya. Bisher ist auch nicht bekannt, ob und wann LIDL Zugang zum LTE Netz von Vodafone bekommen wird, daher sollte man lieber auf Callya setzen, wenn man LTE möchte.

Bei Kauf dagegen gibt es keine größeren Unterschiede. Die Callya Karten werden zwar als Freikarten angeboten, haben dafür aber kein Startguthaben. Bei LIDL zahlt man 9.99 Euro Kaufpreis, bekommt aber auch 10 Euro Startguthaben, rein rechnerisch gibt es daher kaum eine Unterschied bei den Anschaffungskosten für die Karten.

Bei den Tarifoptionen kann LIDL dagegen punkten. Das Unternehmen bietet die billigere Einstiegs-Option (mit 4.99 Euro) und auch im Allnet Flatrate Bereich gibt es das preiswertere Angebot. Die Callya Allnet Flat bietet hier nur 1GB Datenvolumen (2GB bei LIDL) und ist mit 22.50 Euro auch noch etwas teurer als die sehr günstige Allnet Flat bei LIDL, die man bereits für unter 20 Euro bekommt. Gerade für Einsteiger ist damit LIDL in den meisten Fällen die bessere Wahl, wer mehr möchte, sollte dagegen eher vor Vodafone Prepaid Karte greifen.


MagentaMobil Start – Telekom Prepaid: Erfahrungen, Netz und die Einstellungen

Smartphones und Tablets alle Marken 300x250 MagentaMobil Start – Erfahrungen, Netz und die Einstellungen für die Prepaidkarte der Telekom – Die bisherigen Xtra Prepaid Tarife der Telekom wurden komplett ersetzt. Ab sofort bekommt man beim Unternehmen die MagentaMobil Start Prepaidkarte. Bestandskunden können ihre bisherigen Xtra-Prepaidtarife aber weiter nutzen, nur eine neue Bestellung der Karten ist nicht mehr möglich.

Der sperrige Name MagentaMobil Start erklärt sich im Übrigen aus der Unternehmensstrategie der Telekom. Die neuen Tarife des Unternehmens sind die MagetaMobil Tarife (im Gegensatz zu den Magenta Tarife für DSL und Telefon zu hause) und die Prepaidkarte wird als Tarif für Jugendliche gesehen, mit dem man in die Tariffamilie der Telekom startet. Daher folgt logischerweise: MagentaMobil Start. Die früheren Xtra-Karten waren da deutlich einfacher auszusprechen.

Wichtig: In diesem Artikel geht es nur im die originalen Telekom Tarife. Wer eine Discounterkarte im D1-Netz der Telekom sucht, ist bei diesem Artikel richtig.

 
Der Grundtarif der MagentaMobil Start Karte

Die Telekom Prepaidkarte hat gleich zwei Besonderheiten, die man so nur bei wenigen anderen Prepaidtarifen findet: Sie ist die einzige Prepaidkarte, die derzeit im D1-Netz der Telekom LTE bietet und sie hat auch im Grundtarif einen monatliche Grundgebühr.

Im Detail sieht der Tarif daher wie folgt aus:

  • kostenlose Gespräche und SMS ins Netz der Telekom
  • 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS in alle anderen Netze
  • eine Wunsch-Festnetz Nummer ist kostenlos
  • 99 Cent pro Tag Internetzugang (maximal 25MB mit 300Mbit/s LTE)
  • 2.95 Euro Grundgebühr monatlich

Es gibt keine Vertragslaufzeit, der Tarif kann jederzeit (zum Ablauf des bezahlten Zeitraumes) auch wieder gekündigt werden. Ohne Kündigung verlängert sich die Karte mit dem Tarif um einen weiteren Monat.

Den kompletten Tarifüberblick gibt es direkt auf der Webseite der Telekom oder hier:

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Telekom MagentaMobil Start
Telekom MagentaMobil Start
2.95€
(9.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
MagentaMobil Start Data Start S
MagentaMobil Start + Data Start S
4.95€
(9.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
MagentaMobil Start Data Start M
MagentaMobil Start + Data Start M
9.95€
(9.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
MagentaMobil Start Data Start L
MagentaMobil Start + Data Start L
16.95€
(9.95€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
MagentaMobil Start XL
MagentaMobil Start + XL
27.9€
(9.95€)
Telefon: 999.00 Freimin 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Interessant ist, was passiert, wenn die Karte nicht mehr genug Guthaben hat, um weiter die 2.95 Euro abbuchen zu können. Im Telekom Forum wurde die Frage wie folgt beantwortet:

Sollte Dein Guthaben aber unter 3 Euro abfallen und Du nicht wieder aufladen/die Karte nutzen, so gehe ich davon aus, dass die bisherige Prepaidpraxis fortgeführt wird – in welcher es irgendwann so ist, dass die Karte gekündigt wird, der Kunde aber nicht im Vorfeld gesagt bekommt, nach welcher Zeit das ist.

Leider wurde auch da nicht kommuniziert, welcher Tarif dann genutzt wird. Es wird aber ein 9 Cent Tarif ohne Flatrates sein.

Die Bestellung der Prepaidkarten kann im Telekom-Shop oder Online erfolgen. Bei Online-Bestellung beträgt die Lieferzeit etwa 3 bis 7 Tage. Die Konditionen sind gleich, egal wo man bestellt, auch am Kaufpreis von 9.95 Euro und dem Startguthaben in Höhe von 10 Euro ändert sich nichts. Die Bestelldaten und die Vertragsunterlagen werden per E-Mail zugeschickt, bei der Simkarte kann man sich aussuchen, wann die Bestellung geliefert werden soll:

  • Ganztags von 08:00-17:00 Uhr (Mo bis Sa)
  • Vormittags von 08:00-12:00 Uhr (Mo bis Sa)
  • Abends von 17:00-22:00 Uhr (Mo bis Fr)

Die Mitnahme einer alten Rufnummer ist in den Tarif möglich und kann bei der Bestellung separat beantragt werden. Bei Simkarten im Geschäft und bei Prepaidhandys sind oft bereits Rufnummern vergeben.

iphone-5s-photopack-cafe-part-1114403_640Die Tarifoptionen der MagentaMobil Start Prepaidkarte

Neben der Tagesflatrate für den Internet-Zugang gibt es noch weitere Optionen, die zum neuen Prepaidtarif der Telekom gebucht werden können. Im Details sind das:

  • Internet Sperre: kostenlos, dann ist keine Nutzung des mobilen Internets mehr möglich
  • Data Start S: 150MB Datenvolumen im Monat mit LTE max (300Mbit/s) für 2 Euro zusätzlich
  • Data Start M: 750MB Datenvolumen im Monat mit LTE max (300Mbit/s) für 7 Euro zusätzlich
  • Data Start L: 1.000MB Datenvolumen im Monat mit LTE max (300Mbit/s) für 12 Euro zusätzlich

Die 25MB Datenvolumen der Tagesflat sind relativ schnell aufgebraucht, für die regelmäßigere Nutzung sollte man daher auf jeden Fall auf eine größere Flatrate zurück greifen. Dazu ist es möglich, kostenpflichtig Volumen nachzubuchen. Dies kann unter http://pass.telekom.de vorgenommen werden. Die Optionen können auch separat als Datenflatrate bestellt werden. Seit Oktober 2016 sind alle Optionen auch mit einer Hotspot Flatrate ausgestattet. Man kann damit kostenfrei das gesamte Hotspot Netz der Telekom in Deutschland nutzen.

Mittlerweile gibt es mit der MagentaMobil Start XL Option auch eine Allnet Flatrate, die direkt zur Simkarte gebucht werden kann. Neben kostenfreien Gesprächen gibt es bei dieser Option auch eine Internet-Flatrate mit 300MBit/s und 1,5GB Datenvolumen.

Den kompletten Tarifüberblick gibt es direkt auf der Webseite der Telekom.

Mit den 300MBit/s ist die Telekom Prepaidkarte der zweitschnellste Prepaid Tarif auf dem deutschen Markt. Lediglich die Callya Vodafone Prepaidkarte ist noch schneller.

Die Family-Card Start

Die Family-Card Start ist eine Sonderform der MagentaMobil Prepaidkarte und unterscheidet sich in einigen Punkten von der normalen Prepaidkarte:

  • die Internetsperre ist bereits voreingestellt und müsste deaktiviert werden, wenn das Internet genutzt werden soll
  • für Kunden mit einem MagentaEINS Tarif sind die Karten kostenfrei (ohne monatliche Gebühr)
  • pro Vertrag können maximal 4 Karten bestellt werden

Die Karte ist in erster Linie für Kinder gedacht, daher auch die Einschränkungen.

Im Detail sehen die Veränderungen wie folgt aus:

magenta-bonus

Tipp: Aus Insiderkreisen ist zu hören, dass man im Shop die Karten auch bei anderen Tarifen ausser dem MagentaEINS bekommen kann. Einfach mal nachfragen.

Pixabay HandyGuthaben aufladen bei der MagentaMobil Start Prepaidkarte

Die Aufladung des neuen Prepaidtarifes erfolgt auf die gleichen Arten wie die Aufladung der bisherige Prepaidkarten. Die Xtra-Cash Karten funktionieren also auch mit den neuen Prepaidtarifen unter der Magenta-Bezeichnung. Dazu gibt es die bequeme Aufladung per Internet oder am Bankautomaten sowie die automatische Aufladung von Guthaben auf die Karte. Dabei bietet die Telekom folgende Varianten:

  • Aufladung an einem von Ihnen gewählten Tag im Monat (z. B. an jedem 07.)
  • Aufladung wenn Ihr Guthaben unter 5 € sinkt
  • Aufladung wenn Ihr Tarif oder Option fällig ist und Ihr Guthaben nicht ausreicht

Da der Tarif eine Grundgebühr hat, ist einen automatische Aufladung auf jeden Fall zu empfehlen. Die Abfrage des aktuellen Guthabenstandes kann über den Kurzwahl Server *100# + Grüne Taste oder über die Kurzwahl 2000 vorgenommen werden. Das Guthaben wird dabei sekundengenau angezeigt.

LTE, Netz und Netzqualität bei der Magenta Mobile Start Karte

Mit dem Wechsel auf den MagentaMobil Start Tarif hat die Telekom auch das eigene LTE Netz für diese Prepaidtarife frei geben. Die Karten wählen sich damit auch in das 4G Netz der Telekom ein – das ist ein großer Vorteil gegenüber den alten Xtra-Karten oder beispielsweise den Prepaidtarifen von Congstar. Mittlerweile hat die Telekom den Speed der Magenta Prepaid Simkarte auch deutlich angehoben. Seit Oktober 2016 surft man mit LTE max, also derzeit bis zu 300MBit/s und das ist genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates der Telekom.

Ansonsten kann man mit dem Mobilfunk-Netz der Telekom wenig falsch machen. Das Unternehmen belegt bei Geschwindigkeit und Netzverfügbarkeit immer wieder den Platz 1 in den Netztests und davon profitiert man auch als Prepaidkunde.

Den kompletten Tarifüberblick gibt es direkt auf der Webseite der Telekom.

Internet Einstellungen und APN beim Magenta Mobil Start Tarif

Für die Nutzung des mobilen Internets müssen folgende Daten als Zugangspunkt hinterlegt sein:

  • Name: T-Mobile Internet
  • APN: internet.t-mobile
  • Benutzername: t-mobile
  • Kennwort: tm
  • MCC: 262
  • MNC: 01
  • Authentifizierung: PAP
  • APN-Typ: default,supl
  • APN-Protokoll IPv4

Nur dann kann auch das mobile Internet genutzt werden. Normalerweise werden die Einstellungen per Konfigurations-SMS von selbst gesetzt, man muss also nur aktiv werden, wenn die Einstellungen nicht funktionieren.

Wenn kein Netz verfügbar ist, sollte man darüber hinaus prüfen lassen, ob die Internet-Sperre aktiv ist. Oft löst das bereits das Problem mit dem Internet-Zugang.

Video: Das ist die MagentaMobil Start Prepaidkarte


Die Vodafone Callya Freikarte – Tarifdetails, Netz und die Erfahrungen mit dem Prepaid Tarif

 

Die Vodafone Callya Freikarte – Tarifdetails, Netz und die Erfahrungen mit dem Prepaid Tarif – Die originale Vodafone Prepaidkarte – die Callya Karte – gibt es schon seit mehreren Jahren als Prepaid Freikarte. Das bedeutet, bei der Bestellung fallen für Kunden weder Kaufpreis noch Versandkosten an. Dafür gibt es aber auch leider kein großes Startguthaben.

Die Callya Freikarte von Vodafone ist aber nicht nur interessant, weil sie so preiswert zu haben ist, sondern auch der Tarif bietet einige Highlights, die man so im Prepaid Bereich bisher nicht findet. So ist die Vodafone Freikarte derzeit die schnellste Prepaidkarte auf dem deutschen Markt und erlaubt das Surfen im LTE-Netz von Vodafone mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s. Bei diesen Geschwindigkeiten kommt derzeit keine andere Karte mit. Damit ist die gratis Simkarte von Vodafone auch einer der wenigen LTE Prepaid Karten auf dem deutschen Markt. Unter den Vodafone Prepaid Tarifen ist sie derzeit sogar die einzige Handykarte mit LTE.

Die kostenlose Prepaidkarte von Vodafone wird dabei in verschiedenen Tarif-Varianten angeboten. Während es im Callya Talk&SMS Tarif keine monatlichen Kosten gibt und direkt nach Verbrauch abgerechnet wird, zahlt man in den Smartphone Special Tarifen von Vodafone monatlich mindestens 10 Euro, hat aber auch eine Internet Flat und weitere Zusatzoptionen (wie die LTE Nutzung) mit an Bord. Beim Kauf gibt es dagegen keinen Unterschied: beide Prepaidtarife sind als Freikarten zu haben und es entstehen daher beim Kauf keine Fixkosten.

Der Überblick über die Vodafone Callya Prepaid Tarife

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Callya Talk&SMS
Callya Talk&SMS
0.00€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Special
Callya Smartphone Special
9.99€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Allnet Flat
Callya Smartphone Allnet Flat
22.50€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (400MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 2GB
Smartphone Special + 2GB
29.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 150MB
Talk&SMS + 150MB
2.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 500MB
Talk&SMS + 500MB
5.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 1GB
Talk&SMS + 1GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 2GB
Talk&SMS + 2GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 4GB
Talk&SMS + 4GB
29.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 150MB
Smartphone Special + 150MB
12.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 500MB
Smartphone Special + 500MB
15.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 1GB
Smartphone Special + 1GB
19.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 4GB
Smartphone Special + 4GB
39.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS Allnet Flat
Talk&SMS + Allnet Flat
22.5€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Der Callya Talk&SMS Prepaid Tarif

Dieser Tarif ist der eigentliche Prepaidtarif von Vodafone und hat keine monatlichen Fixkosten und keine Laufzeit. Man zahlt nur das, was man auch verbraucht hat – ohne eine Nutzung wird auch nichts abgerechnet. Der Tarif ist daher vor allem interessant, wenn man die Karten nur sehr wenig nutzt und monatlich auf weniger als 5 bis 10 Euro Kosten kommt. Für Nutzer, die regelmäßig telefonieren, sind die Flatrates von Callya dagegen besser geeignet.

Der Talk&SMS Tarif ist dabei der Grundtarif von Vodafone – ohne gebuchte Flatrates und Optionen wird immer dieser Tarif genutzt. Das bedeutet auch, dass man in diesen Tarif zurück fällt, wenn nicht mehr genug Guthaben auf der Karte sein sollte, um den Smartphone Special Tarif zu buchen.

Der Prepaid Tarif im Detail:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle Netze
  • 99 Cent pro Tag Internet-Zugang
  • keine Grundgebühr

Die kompletten Tarifdetails sind auf der Webseite von Callya zu finden.

Pixabay HandyDer Callya Smartphone Special Prepaid Tarif

Dieser Tarif in ist erster Linie für Smartphone-Nutzer gedacht, die neben dem Telefonieren und SMS schreiben auch ins Internet gehen wollen. Daher ist in den Tarifen in der monatlichen Grundgebühr auch eine Internet Flatrate inklusive, die nicht nur 1GB Datenvolumem bietet sondern auch eine Geschwindigkeit bis 500MBit/s erreicht. Das sollte auch für die regelmäßig Nutzung reichen, vor allem weil moderne mobile Browser ohnehin viel Datenvolumen reduzieren und cachen.

Die Leistung der Callya Smartphone Special Karte können sich auch darüber hinaus durchaus sehen lassen:

  • 1000 MB Datenvolumen mit 500Mbit/s 4G|LTE Highspeed
  • +100MB Datenvolumen über die App
  • Vodafone-Flat SMS & Minuten
  • 200 Minuten/SMS in alle deutschen Netze

Die kompletten Tarifdetails sind auf der Webseite von Callya zu finden.

Das Paket wird immer für 4 Wochen gebucht und verlängert sich jeweils um weitere 4 Wochen, wenn es nicht gekündigt wird. Die Kündigung ist dabei immer zum Ablauf der 4 Wochen möglich. Ist kein Guthaben mehr auf der Simkarte, wird das Paket nicht verlängert. Man nutzt stattdessen dann den normalen Callya Talk&SMS Tarif. Vodafone erklärt dies auch nochmal im Kleingedruckten:

Paket verlängert sich alle 4 Wochen, Bezahlung durch Guthaben. Die Inklusiv-Einheiten und das Datenvolumen sind ohne Zusatzkosten im EU-Ausland nutzbar. Nach Aufbrauchen oder wenn der Basispreis nicht abgebucht werden konnte gilt: nat. Standard-Gespräche in alle dt. Netze 0,09 Euro/Min (60/60-Takt), 0,09 Euro/SMS, Datennutzung 0,09 Euro/Min., im EU-Ausland gilt: 14,95 ct/Min (30/1-Takt), 9 ct/SMS, 5,95 ct/MB. Gespräche ins Ausland lt. Preisliste. Eingehende Anrufe im EU-Ausland sind kostenlos. Alle Preise inkl. MwSt.

Die Simkarten sind aktuell die schnellsten Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Mit 500MBit/s kommt nicht mal die originale Telekom Prepaidkarte mit.

Die Bestellung der Vodafone Callya Prepaidkarte

Seit Juli 2017 müssen alle Prepaidkarten in Deutschland per Ausweis registriert werden um zu vermeiden, dass es anonyme Simkarte auf dem Markt gibt. Diese Regelung betrifft auch die Callya Prepaidkarte von Vodafone. Das Unternehmen bietet dazu zwei Möglichkeiten an. Man kann die Prepaid Handykarten entweder direkt bei der Bestellung über VideoIdent registrieren. Dann bekommt man die Simkarten gleich registriert und kann sie sofort nutzen. Die andere Variante ist die Bestellung der Simkarte und die Registierung erst im Nachgang. Dann bekommt man die Simkarte zugeschickt und muss sie danach (ebenfalls per VideoIdent) freischalten.

Unabhängig vom Weg der Registrierung versendet Vodafone die Simkarten derzeit im normalen Briefformat. Man muss sie also nicht persönlich entgegen nehmen, sondern sie werden in der Regel in den Briefkasten geworfen.

vodafone200x100Welche Unterschiede zwischen der Callya Freikarte und normalen Prepaidkarten gibt es?

Die kostenlose Prepaidkarte von Vodafone unterscheidet sich in erster Linie nur durch den fehlenden Kaufpreis und Versandkosten von den normalen Handykarten auf Prepaid Basis. Ansonsten erhält man eine normale Prepaidkarte mit allen Vor- und Nachteilen. So gibt es auch bei der Vodafone Freikarte das normale gesetzliche Widerrufsrecht. Man kann die Prepaidkarte damit innerhalb von 14 Tagen nach dem Erhalt auch wieder zurück geben. Das ist einfach per formloser Erklärung möglich. Vodafone schreibt dazu:

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Vodafone GmbH, Kundenbetreuung,40875 Ratingen, Tel.: 08 00/172 12 12 (oder 01 72/12 12 aus dem deutschen Vodafone-Netz), Fax: 0 21 02/98 65 75, E-Mail: widerruf@vodafone.committels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Man muss also auch bei der Freikarte von Vodafone nicht auf die normalen Rechte als Verbraucher verzichten. Einen Punkt sollte man aber in jedem Fall beachten. Mit der Bestellung der Freikarte gibt man Vodafone automatisch das Recht, Werbung „per Text- oder Bildmitteilung an Dein Telefon, per E-Mail an Deine elektronische Postadresse und per Post an Deine Anschrift“ zu versenden. Dieser Punkt lässt sich auch nicht deaktivieren, da er direkt mit den AGB und deren Bestätigung verknpft ist. Man erklärt sich mit der Bestellung der kostenlosen Handykarte also bereit, Werbung zu akzeptieren. Man kann diese Einwilligung aber auch wieder rückgängig machen (nach der Bestellung). Für diese Rücknahme der Erklärung bietet Vodafone mehrere Kanäle an:

  • schriftlich an Vodafone GmbH, Kundenbetreuung, 40875 Ratingen
  • telefonisch bei unserer Kundenbetreuung unter +49 172 229 02 29. Für Anrufe aus dem Ausland gilt der Auslandspreis Ihres Tarifs.
  • per Fax an 02102 986575

Die kostenlose Callya Freikarte ist damit eine interessante Alternative für die vielen normalen Prepaidkarten auf dem deutschen Markt. Man spart als Kunde nicht nur Kaufpreis und Versandkosten (immerhin je nach Anbieter 10 bis 20 Euro) sondern bekommt auch einen leistungsstarken Prepaid Tarif, der dazu noch LTE kann und damit auch beim Surfen im mobilen Internet eine gute Figur macht und teilweise sogar schneller ist als Tarife in anderen Netzen auf Rechnung.

Man sollte sich also von der kostenlosen Bestellung nicht abschrecken lassen, denn auch wenn Vodafone die Karte verschenkt, tut man es doch mit dem Hintergedanken, dass die Kunden sie viel nutzen und damit auch wieder Gewinne für Vodafone entstehen. Ganz kostenfrei ist die Vodafone Freikarte also nicht.


Die Freenet TV Prepaid Guthabenkarte von Mobilcom-Debitel

freenet TV
Die Freenet TV Prepaid Guthabenkarte von Mobilcom-Debitel – Das neue Freenet TV Fernsehangebot, mit dem man die bekannten TV Sender auch direkt über das Internet empfangen kann, hat an sich wenig mit Mobilfunk und Prepaidkarten zu tun. Stattdessen ist es eine interessante Alternative für alle Nutzer, die keinen Kabelanschluss möchte und auch eine Satelliteschüssel haben, denn mit Freenet TV kann man auch herkömmlich Empfangsmethoden das Fernsehen bekommen. Man benötigt nur einen guten (möglichst kabelgebundenen und ungedrosselten) Internet-Anschluss, um die Sendungen übertragen zu können.

Allerdings bietet Freenet TV auch die Möglichkeit, für die Bezahlung eine Prepaid Karte zu nutzen. Der Dienst an sich ist nicht kostenfrei, sondern kostet 5,75 Euro monatlich. Dabei haben Kunden die Wahl, ob sie diesen Betrag per Bankeinzug monatlich bezahlen wollen oder sich eine Guthabenkarte kaufen möchte, die dann für ein ganzes Jahr gilt und insgesamt für diese 12 Monate 69 Euro kostet. Das Unternehmen schreibt dazu zur Funktionsweise:

Ihre freenet TV Guthabenkarte mit dem Guthaben-Code erhalten Sie nach Ihrer Bestellung einfach und sofort per E-Mail. Ihr Guthaben können Sie dann ganz bequem online aktivieren und anschließend für weitere 12 Monate freenet TV nutzen.

Damit bezahlt man einmal im Voraus und kann dann das Guthaben in den nächsten 12 Monaten für den Fernsehempfang nutzen. Das ist das klassische Prepaid Prinzip, auch wenn man bei FreenetTV dies nicht direkt an die Guthabenkarten schreibt. Dazu haben die Karten keine längerfristige Vertragsbindung. Man kann damit zwar das TV 12 Monate lang nutzen, danach gibt es aber keine automatische Verlängerung. Nach 12 Monaten endet das Angebot damit und man müsste sich eine neue Guthabenkarte kaufen, wenn man weiter über FreenetTV fernsehen möchte. Auch das entspricht den Prepaidkarten im Mobilfunk-Bereich: wenn kein Guthaben mehr auf der Karte ist, kann man den Dienst nicht länger nutzen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Freenet TV

Wo bekommt man die Freenet TV Guthabenkarten?

Die neuen Freenet TV Prepaidkarten können online direkt bei FreenetTV bestellt werden. Das Unternehmen hat dort einen Onine-Shop, in dem man die entsprechenden Karte samt Guthaben ordern kann. Passenderweise kann man im Shop auch die entsprechende Hardware mit bestellen. Wer also noch keinen Stick oder ein Freenet TV Modul hat, kann dies auch direkt im Shopt des Unternehmens mit bestellen. Versandkosten gibt es nicht, wenn man die Prepaidkarte über den Shop bestellt.

Darüber hinaus sind die Guthabenkarte von Freenet TV aber mittlerweile auch in verschiedenen anderen Geschäften. Freenet selbst schreibt vom Fachhandel oder Elektronikfachgeschäft, in dem man die Guthabenkarte kaufen kann. Beispielsweise vertreiben Saturn und auch Mediamarkt diese Geräte.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Freenet TV

Wie nutzt man die Freenet TV Guthabenkarte?

Der Einsatz der Prepaidkarte von Freenet TV ist relativ einfach und entspricht dem System, das man auch von Prepaidkarten im Mobilfunk-Bereich kennt. Man bekommt mit der Kart einen Guthabencode und kann diesen dann eingeben um das Guthaben auf dem entsprechenden Gerät gutgeschrieben zu bekommen. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Mit dem Kauf einer Guthabenkarte – egal ob im Handel oder auf freenet.tv – erhalten Sie einen persönlichen Guthaben-Code für die Aktivierung. Durch die Aktivierung des Guthaben-Codes können Sie freenet TV für weitere 12 Monate nutzen. Zur Aktivierung haben Sie zwei Möglichkeiten:

1. Gerät einschalten (privates Programm z.B. RTL)
2. www.freenet.tv/aktivierung aufrufen
3. Guthaben-Code und freenet TV ID in den entsprechenden Masken eingeben
4. Abschicken – Fertig!

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Freenet TV

Als Alternative funktioniert die Freischaltung des Guthaben auch   telefonisch über die freenet TV Kundenservice-Hotline unter 0221 4670 8700 (täglich 08:00 – 22:00) durch Eingabe der 11-stelligen freenet TV ID und des Guthaben-Codes über das Tastenfeld.

Video: Freenet TV nach den Gratis Monaten weiter nutzen


WhatsApp bei den Callya Prepaidkarten – erlaubt oder nicht?

WhatsApp bei den Callya Prepaidkarten – erlaubt oder nicht? – An sich hört sich die Frage nach der Freigabe von WhatsApp und anderen Messenger Diensten bei der Callya Prepaid Karte merkwürdig an. Immerhin ist WhatsApp eine ganz normale App, die von Millionen Kunden in Deutschland genutzt wird und daher wäre eine Einschränkungen der Nutzung nicht nur sehr willkürlich, sondern würde wohl auch mehrere hunderttausend Nutzer betreffen, die dann mit ihrer Vodafone Prepaidkarte WhatsApp nicht mehr nutzen könnten.

Tatsächlich ist die Frage danach aber gar nicht so weit her geholt, denn in früheren Versionen der Simkarte von Vodafone gab es im Kleingedruckten noch den deutlichen Hinweis, dass Messenger Dienste (und damit auch WhatsApp) ausgeschlossen wären. Beispielsweise hieß es da noch bis vor einigen Jahren für den Smartphone Fun Tarif (der mittlerweile durch den Smartphone Special ersetzt wurde):

Das Datenvolumen darf nur mit einem Handy genutzt werden, Voice over IP-, Peer to Peer und Instant Messaging sind ausgeschlossen.

Unter das Verbot von Instant Messaging würde dann auch WhatsApp Fallen, denn der Dienst beinhaltet genau das: schnelle Mitteilungen an andere Nutzer schicken. Allerdings ist dieser Passus von 2012 und wurde damals genutzt um die Konkurrenz zur SMS auszuschließen. Die Kunden sollten nicht das billige WhatsApp nutzen, sondern lieber teurer SMS verschicken. Das ließt sich aber nicht sehr lange halten. In den aktuellen Callya Tarife von Vodafone gibt es diesen Passus nicht mehr.Derzeit werden folgende Tarife angeboten:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Callya Talk&SMS
Callya Talk&SMS
0.00€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Special
Callya Smartphone Special
9.99€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Allnet Flat
Callya Smartphone Allnet Flat
22.50€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (400MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 2GB
Smartphone Special + 2GB
29.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 150MB
Talk&SMS + 150MB
2.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 500MB
Talk&SMS + 500MB
5.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 1GB
Talk&SMS + 1GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 2GB
Talk&SMS + 2GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 4GB
Talk&SMS + 4GB
29.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 150MB
Smartphone Special + 150MB
12.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 500MB
Smartphone Special + 500MB
15.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 1GB
Smartphone Special + 1GB
19.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 4GB
Smartphone Special + 4GB
39.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS Allnet Flat
Talk&SMS + Allnet Flat
22.5€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Das Unternehmen hat in den letzten Jahre nicht nur die Tarifbedingungen überarbeitet und beispielsweise LTE mit maximalen Speed hinzugefügt, sondern auch im Bereich der Nutzung und im Kleingedruckten Änderungen vorgenommen. So findet sich bei den derzeit nutzbaren Prepaid Tarifen von Vodafone dieser Passus nicht mehr. Man hat vielmehr sogar fast alle Einschränkungen aufgehoben. Im aktuellen Kleingedruckten heißt es beispielsweise beim Callya Special Tarif:

CallYa Smartphone Special kostet 9,99 Euro für 4 Wochen. Mit Flat für nationale Standard-Gespräche und SMS ins dt. Vodafone-Mobilfunknetz, gilt nicht im EU-Ausland. Außerdem 200 Inklusiv-Einheiten, flexibel nutzbar als Minuten oder SMS in alle anderen dt. Netze und im EU-Ausland, danach 0,09 Euro, 60/60-Takt. Mit 1 GB Highspeed fürs Surfen in Deutschland (danach bis zu 64 kbit/s).

Die Bedingungen für die mobile Datenübertragung bei der Callya Allnet Flat sind ähnlich. Auch hier gibt es nur wenige zusätzliche Bedingungen.

Allerdings konnte man bei Vodafone auch bereits mit dem Passus WhatsApp ohne Probleme nutzen. Es sind auch keine Fälle bekannt, das Vodafone Prepaidkunden wegen der WhatsApp Nutzung die Simkarten gekündigt hatte. Mittlerweile ist es ohnehin nicht mehr verboten und daher kann man mit den aktuellen Callya Prepaidtarifen von Vodafone WhatsApp und auch andere Messenger Dienste ohne Probeme nutzen. Einschränkungen gibt es an dieser Stelle nicht.

Man sollte nur darauf achten, dass man im besten Fall eine Datenflat gebucht hat, denn ohne diese rechner Vodafone den Internet-Zugang per Tagesflat ab und damit würde auch bereits bei der ersten WhatsApp Nachricht der komplette Tag (99 Cent) abgerechnet werden. Das wäre dann doch recht teuer, vor allem, wenn man nur eine oder zwei WhatsApp Nachrichten verschickt.

Wer im Übrigen WhatsApp auch ohne Guthaben nutzen will, sollte zu den speziellen Angeboten von Congstar oder WhatsApp SIM greifen.


Prepaid Karte entsperren – diese Möglichkeiten gibt es

Prepaid Karte entsperren – diese Möglichkeiten gibt es – Beim Einsatz einer Prepaidkarte kann es vorkommen, dass die Geräte bzw. die Nutzung gesperrt ist und man ein PIN oder einen anderen Code eingeben muss, bevor man den Tarif mit dem Handy nutzen kann. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe von Sperr- und Sicherheitsmechanismen, die auf diese Weise arbeiten und daher kann es auch bei normaler Nutzung recht häufig vorkommen, dass man eine Prepaid Simkarte oder ein Handy mit Prepaid Simkarte entsperren muss. Wie haben hier zusammen gestellt, welche Möglichkeiten es gibt und welche Varianten man wie entsperren kann.

Simlock

Beim Simlock ist an sich nicht die Prepaid Karte gesperrt, sondern das Handy, mit dem man die Simkarte nutzen will. Bei einem Simlock kann man ein Gerät nur mit der passenden dazugehörigen Karte nutzen. Damit schützen Anbieter sehr oft Prepaid Handys um zu verhinden, dass die subventionieren Geräte mit anderen Simkarten anderer Anbieter genutzt werden. Man findet den Simlock (oder die etwas weniger strenge Form des Netlock) teilweise aber auch bei den aktuellen iPhone Modellen. Bei diesen wird der Lock aber nach einiger Zeit automatisch aufgehoben, ohne dass die Nutzer etwas machen müssten.

Bei anderen Modellen müssen die Geräte manuell entsperrt werden, bevor sie mit anderen Handykarten genutzt werden können. Zuständig dafür ist der jeweilige Anbieter, bei dem man das Handy bzw. Smartphone gekauft hat und dort kann man dann über die IMEI Nummer des Gerätes da Handy entsperren. Nach zwei Jahren ist diese Entsperrung kostenfrei, innerhalb der ersten beiden Jahre wird eine Gebühr von bis zu 100 Euro für die Entsperrung verlangt. Das lohnt sich dann nur selten.

PIN und PUK

Die PIN ist der Zugangscode für die Simkarte und soll verhindern, dass die Handykarte beim Verlust oder dem Diebstahl eines Handys von Unbefugten genutzt werden kann. Daher muss beim Start der Geräte die vierstellige PIN der Simkarte eingegeben werden, um Zugriff auf die Simkarte zu bekommen. Dieser Schutz kann aber auch deaktiviert werden.

Die PIN wird in der Regel direkt nach dem Neustart eine Handys verlangt. Ohne PIN kann man das Gerät auch nutzen, aber es ist dann kein Netzzugriff möglich. Man kann also weder Gespräche führen, SMS schreiben noch mobil ins Internet gehen. Der WLAN Internet-Zugang ist davon aber nicht betroffen.

Ist die PIN noch bekannt, kann man sie wie folgt ändern:

  • PIN ändern: **04*alt*neu*neu# sowie die Bestätigung per grüner Hörertaste

Kennt man die PIN nicht mehr, kann man über die PUK eine neue PIN setzen:

  • PIN durch PUK erstellen: **05*PUK*PIN*PIN# sowie die Bestätigung per grüner Hörertaste

Achtung: 10mal die falsche PUK eingeben sperrte die Karte unwiderruflich!

Die PUK wird in der Regel mit den gleichen Unterlagen verschickt, mit denen man auch die PIN bekommen hat. Sollten diese Unterlagen nicht mehr vorhanden sein, bleibt nur noch der Weg zum Kundenservice des jeweiligen Anbieters. Dort kann man die PUK neu erstellen lassen, aber in der Regel ist das mit Kosten verbunden. Es ist daher sinnvoller, die Kundendaten samt PUK sicher aufzubewahren.

Freischaltung bzw. Aktivierung

Beim Kauf einer Prepaidkarte ist diese in vielen Fällen noch nicht aktiv und muss erst beim Anbieter registriert werden. Das ist zwar keine direkte Gerätesperren, kann aber trotzdem dazu führen, dass die Karte nicht einsetzbar ist.

In der Regel bieten alle Anbieter spezielle Seiten, auf denen man die Simkarte samt den persönlichen Daten (und mittlerweile auch mit Ausweiskontrolle per VideoIdent) freischalten muss. Erst dann sind die Karten nutzbar.

Lockscreen Sperre

Für moderne Smartphones (egal ob Apple iOS oder Android) gibt es die Möglichkeit, vor der Benutzung einen Zugangsschutz einzurichten. Das kann beispielsweise per Fingerabdruck-Sensor, Muster oder auch einer PIN erfolgen. Bevor man das Handy nutzen kann, muss dann erst diese Sperre gelöst werden. Auf diese Weise soll das handy und die sensiblen Daten, die man oft auf dem Handy findet, geschützt werden.

Problematisch wird es, wenn man die Zugangscode vergessen hat. Dann gibt es keinen Zugriff auf die Geräte mehr und man kann sie auch nicht direkt am Handy mehr entsperren. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, diese Sperre auch wieder zu lösen:

Am einfachten und ohne Datenverlust funktioniert die Entsperrung der PIN des Lockscreens, wenn man den Google Gerätemanager nutzt. Dafür muss das Gerät mit einem Google Account verbunden sein (was mittlerweile bei den meisten Modellen der Fall ist) und dann kann man über diesen Account die Sperre auf dem Handy verändern. In der Regel wird dabei nach mehreren falschen Versuchen der Hinweis „Passwort vergessen“ eingeblendet. Diesen kann man nutzen um direkt zum Gerätemanager zu kommen. Alternativ kann man diesen auch direkt aufrufen: https://security.google.com/settings/ Unter dem Punkt „Sperren“ kann man beispielsweise eine neue PIN setzen und hat dann damit wieder Zugriff auf die Geräte.

Ein Problem kann es geben, wenn man bei Google die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat. Dann wird beim Login eine SMS vershcickt, die einen Bestätigungscode enthält. Da man aber keinen Zugriff auf das Gerät hat, kann man natürlich auch nicht auf die SMS reagieren. In dem Fall einfachdie Simkarte in einem anderen Gerät nutzen und dort die SMS empfangen.

Sollte auch das nicht klappen, kann man immer noch die Geräte komplett auf Werkseinstellungen zurück setzen. Dabei werden aber alle Daten auf dem Gerät gelöscht. Danach benötigt man auch die Zugangsdaten zum Googleaccount, der auf dem Gerät eingerichtet war, die PIN bzw. der Zugriffsschutz muss dann aber neu gesetzt werden und ist nicht mehr aktiv.


Prepaid Surfstick und Internet-Stick Angebote – diese Anbieter gibt es

reading-glasses-600647_1280(1)Prepaid Surfstick und Internet Angebot – diese Anbieter gibt es – Neben den vielen Prepaid Tarife für Handys und Smartphones gibt es auf dem deutschen Markt bei vielen Anbietern auch Datentarife und Flatrates auf Prepaid Basis. Diese werden als reine Simkarten angeboten, stehen oft aber auch als Prepaid Surfstick oder Prepaid Internet Stick zur Verfügung.

Aufgrund der Prepaid Abrechnung sind solche Angebote vor allem für Nutzer interessant, die den Stick nicht regelmäßig nutzen sondern nur ab und an mobil surfen wollen. Dann lohnen sich Prepaid Angebote besonders, weil man damit nur dann Kosten hat, wenn man den Stick auch nutzt und in Zeiten in denen der Stick nicht gebraucht wird auch keine Kosten anfallen. Die Kombination aus Simkarte und Stick ist dabei für Nutzer zu empfehlen, die sich mit der Technik nicht länger beschäftigen wollen. In der Regel sind bei diesen Angeboten die Sticks bereits voreingerichtet, so dass man sie nur noch an den Laptop oder das Notebook anstecken muss und danach der Rest fast automatisch passiert, ohne das man Zugangsdaten manuell hinterlegen müsste.

Auf dem Markt finden sich derzeit in diesem Zusammenhang verschiedene Angebote:

  • reine Simkarten mit Datenflatrates – zur Verwendung in Handys, Smartphones oder Tablets mit Simkarten-Slot
  • Prepaid Surfstick mit passender Simkarte – zur Nutzung an Laptops, Notebooks und anderen Geräten mit USB Anschluss
  • mobile WLAN Router mit passender Simkarte – zum Einsatz als mobile Hotspots für alle Geräte, die sind in WLAN einwählen können

Neben dem Einsatz-Zweck unterscheiden sich diese Angebote auch bei den Preisen. Die reinen Simkarten sind derzeit am billigsten, während man für Surfstick um die 30 Euro bezahlt. WLAN Router gibt es in der Regel für den mobilen Einsatz ab etwa 50 bis 60 Euro samt Simkarte.

notebook-405755_1280Prepaid Surfstick Vergleich – welches Angebot passt zu mir?

Für die Auswahl des richtigen Prepaid Sticks sollte man neben der Hardware natürlich vor allem auf den Preis schauen. Aktuelle Surfstick-Tarife bieten derzeit Datenvolumen zwischen 100MB und 5GB. Je mehr Volumen man zu einem Tarif dazu bekommt, desto höher ist in der Regel auch der Preis. Dazu ist auch der Anbieter wichtig: kleinere Anbieter haben oft die Tendenz, auch mal den Betrieb einzustellen. In dem Zusammenhang sei der RTL Surfstick genannt. Der kann zwar weiter genutzt werden, die Vermarktung wurde aber beendet.

Prepaid Surfstick ohne Vertrag

Umgangssprachlich werden Prepaid Internet Stick gerne als Surfstick ohne Vertrag bezeichnet, da die Laufzeiten der Tarife sehr kurz sind, sie daher jederzeit gekündigt werden können und es in der Regel auch keine monatlichen Fixkosten gibt.

Rechtlich gesehen ist das jedoch nicht korrekt. Auch ein Prepaid Tarif ist ein Vertrag im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und definiert Recht und Pflichten sowohl für den Anbieter als auch für den Kunden. Man sollte daher auch im Bereich der Prepaid Surfstick eher von Angeboten ohne lange Vertragsbindung reden, das trifft den Sachverhalt eher.

Congstar.svgDer Prepaid Surfstick von Congstar

Congstar bietet schon seit mehreren Jahren einen Prepaid Internet Stick an, der sich vor allem durch die gute Netzqualität auszeichnet. Wie die Congstar Prepaidkarte auch nutzt der Stick das Handy-Netz der Telekom (D1) und kann daher fast überall in Deutschland auf eine gute Netzverfügbarkeit zurück greifen. Dazu stehen Flatrates (1 und 3GB) sowie eine Tagesflat als Surf-Optionen zur Verfügung.

Negativ ist allerdings, dass der Stick nach wie vor kein LTE kann auch auch die Congstar Surfstick Datentarife keine LTE Anbindung haben.

Fast wie Prepaid: der Vodafone GigaCube

Vodafone hat mit dem Gigacube ein interessantes Angebot aufgelegt. Man bekommt einen WLAN Router, der mit Simkarte bestückt wird und eine LTE Datenflat mit 50GB Datenvolumen bietet. Die Abrechnung erfolgt zwar nicht per Prepaid, aber es wird nur dann etwas in Rechnung gestellt, wenn man auch Datnevolumen verbraucht hat. Man kann den Cube also auch nicht nutzen und zahlt dann in dem Monat nichts. Der reguläre Preis bträgt 34.95 Euro pro Monat.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Vodafone.

Der Prepaid Surfstick von ALDI Talk

Der Surfstick von ALDI Talk nutzt das Handy-Netz von Eplus (und mittlerweile auch O2) und damit wäre rein theoretisch auch das Surfen mit LTE Speed möglich. Leider unterstützt der Stick hardware-seitig kein LTE so dass zwar der Tarif Zugriff auf das Eplus LTE Netz bietet, der Stick selbst aber dafür nicht ausgelegt ist.

Bei den Tarifen bietet der ALDI Prepaid Surfstick verschiedene Datenflatrate. Es stehen bis zu 5GB Volumen monatlich zur Verfügung und auf Wunsch kann man das Datenvolumen (kostenpflichtig) zurück setzen und hat damit wieder das volle Volumen mit vollem Speed. Das geht auch mehrmals pro Monat, muss aber jeweils separat bezahlt werden.

Der Prepaid Surfstick von LIDL

Der Prepaid Surfstick von LIDL nutzt seit dem Wechsel von LIDL mobile zu LIDL connect das Mobilfunk-Netz von Vodafone und bietet damit mittlerweile D-Netz Qualität für den mobilen Internet-Zugang. Im Kleingedruckten zu den maximalen Geschwindigkeiten heißt es:

Es steht Ihnen für die beiden Pakete die aktuell maximal verfügbare Bandbreite von bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/ s im Upload zur Verfügung bereits in mehr als 2500 dt. Städten und Gemeinden. Gilt für nat. paketvermittelte Datenübertragung bei Nutzung des Zugangspunktes web.vodafone.de. Die Taktung für mobile Daten beträgt: 10 kB. Nach Erreichen Ihres gebuchten Datenvolumens oder Zeitraums endet Ihr Paket, nicht verbrauchte Inklusivleistungen verfallen.

LTE ist damit leider auch mit diesem Stick nicht möglich.

Bei den Tarifen bietet LIDL zwei Flatrates. Die Tagesflat kostet 1.99 Euro pro 24 Stunden und die Monatsflat 14.99 Euro. Dafür bekommt man immerhin satte 5GB Datenvolumen.

Prepaid Surfstick bei O2

Neben den Internet Sticks im Netz der Telekom und Vodafone bietet auch O2 im eigenen Netz Sticks an. Dabei kann man entweder auf die originalen Sticks von O2 zurück greifen oder aber auf die Angebote von Drittanbietern und Discountern im O2 Netz.

Besonders bekannt im O2 Netz ist der Surfstick von Fonic. Dieser ist mit 9.95 Euro besonders günstig und hat noch eine weitere Besonderheit: der sogenannte Kostenschutz deckelt die maximalen Kosten für Datenverbindungen bei 20 Euro monatlich (wenn man die Tagesflat nutzt). Kosten die über 20 Euro liegen, werden nicht in Rechnung gestellt und verfallen einfach. Das Unternehmen schreibt dazu:

Mit dem FONIC Kostenschutz zahlen Sie für das Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen nie mehr als einen festen Betrag im laufenden Kalendermonat! So greift der Kostenschutz auch nach Verbrauch der Frei-Einheiten: Nie mehr als 20 EUR für monatliches Surfen bei der FONIC Internet-Tagesflatrate bezahlen.

Insgesamt sollte man sich aber vor Augen führen, dass die Datenkosten bei den Prepaid Stick vergleichsweise hoch sind. Auf Vertragsbasis (mit monatlichen Kosten) zahlt man für 5GB Datenvolumen pro Monat derzeit teilweise unter 10 Euro. Wer also häufiger surft, ist mit einem Vertragstarif besser beraten. Die Prepaid Surfstick haben dagegen ihre Stärken bei unregelmäßiger Nutzung des Internets und dann, wenn man den Stick ohnehin nur eine absehbare Zeit nutzen will (beispielsweise bei Urlaub oder Kur).

Ob und wann es die ersten LTE Surfstick auf Prepaid Basis geben wird, ist derzeit nicht sicher. Die entsprechenden LTE Prepaid Tarife sind bereits vorhanden aber noch fehlen die passenden Stick.


Tchibo mobil Prepaid Tarife – Netz, Erfahrungen, Tests und das Kleingedruckte

Tchibo mobil Prepaid Tarife – Netz, Erfahrungen, Tests – Tchibo ist in erster Linie als Kaffeeröster bekannt, hat aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch ein großes Filialnetz aufgebaut, in dem verschiedenen Produkte weit über Kaffee und Kaffeezubehör hinaus angeboten werden. Seit mehreren Jahren bietet das Unternehmen auch eigene Mobilfunk-Produkte unter der Marke Tchibo Mobil an. 2016 hat das Unternehmen die Tarife dabei überarbeitet und modernisiert. Mittlerweile werden nur noch Prepaidkarten angeboten, die aber durch Tarifoptionen auch zu Smartphone Tarife und Allnet Flatrates erweitert werden können. Damit bietet das Unternehmen mittlerweile Handytarife für fast alle Nutzergruppen an.

Die aktuellen Tchibo Prepaid Tarife im Vergleich

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Tchibo Prepaidkarte
Tchibo Prepaidkarte
0.00€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaidkarte
 Data S
Prepaidkarte + Data S
9.95€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaidkarte
 Data M
Prepaidkarte + Data M
14.95€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: Flat (3000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaidkarte
 Data L
Prepaidkarte + Data L
19.95€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: Flat (5000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaidkarte
 Smart S
Prepaidkarte + Smart S
7.95€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaidkarte
 Smart L
Prepaidkarte + Smart L
19.95€
(1.00€)
Telefon: 15.0 Cent
SMS: 15.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Der Prepaid Tarif von Tchibo Mobil

Als Grundtarif bietet Tchibo einen reinen 9 Cent Prepaid Tarif an, der ohne monatliche Grundgebühr und lange Vertragslaufzeiten auskommt.

Die Tarifdetails im Überblick:

  • 9 Cent pro Telefonminuten in alle deutschen Mobilfunk-Netze und ins Festnetz
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • 24 Cent pro Megabyte Datenübertragung
  • keine Grundgebühr, keine Vertragslaufzeit

Die Verbindungen zur Mobilbox sind kostenfrei. Die Karte kostet 9.95 Euro und es gibt derzeit einen Bonus von 30 Euro bei Rufnummern-Mitnahmen. Das ist etwas mehr als bei vergleichbaren Anbietern, die in der Regel nur einen Bonus in Höhe von 25 Euro vergeben. Darüber hinaus bietet Tchibo Mobil den 9 Cent Handytarif auch in die Länder der EU. Das Unternehmen schreibt dazu:

Gilt für Gespräche von Deutschland aus ins Festnetz folgender Länder: Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldawien, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA, Vatikanstadt, Weißrussland, Zypern

Die Abrechnung im Bereich der mobilen Datenübertragung erfolgt allerdings sowohl in Deutschland als auch außerhalb in einem sehr kundenunfreundlichen 10kB Takt. Es werden also jedes Mal, wenn man sich mit dem Internet verbindet, mindestens 100kB Datenvolumen abgerechnet. Das summiert sich bei häufigeren Anwahlen sehr schnell auf. Andere Anbieter rechnen hier in deutlich günstigeren 10kB Schritten ab.

iphone-5s-photopack-cafe-part-1114403_640Die Tarifoptionen und Flatrates von Tchibo Mobil

Der Grundtarif von Tchibo Mobil lässt sich durch drei Tarifpakete erweitern, die jeweils aus Freiminuten und Internet FLat bestehen. Auf diese Weise kann man die Tchibo Handykarte zu einem kompletten Smartphone Tarif aufrüsten. Die Pakete haben dabei immer eine Laufzeit von 30 Tagen und verlängern sich, wenn sie nicht gekündigt werden. Die Kündigung der Tarifoptionen ist dabei immer monatlich zum Ablauf des gebuchten Zeitraumes möglich. Es gibt also auch durch die Buchung der Optionen keine längerfristige Vertragsbindung.

Derzeit stehen folgende Optionen zur Auswahl:

  • Smart S: 100 Freiminuten und 300MB Internet Flat für 7.95 Euro monatlich
  • Smart M: 300 Freiminuten und 800MB Internet Flat für 9.95 Euro monatlich
  • Smart L:  Allnet Flat und 1.000MB Internet Flat für 19.95 Euro monatlich

SMS Pakete oder eine SMS Flatrate gibt es derzeit bei Tchibo mobil nicht. Wer viele Kurzmitteilungen schreiben möchte, ist daher bei einem anderen Anbieter mit den passenden Flatrates besser aufgehoben.

Im Bereich der Internet Flat bietet Tchibo derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 21,6Mbit/s.Durch die Umstellung im O2 Netz können jetzt auch die Tchibo Mobil Simkarten LTE nutzen. Damit surft man zwar nicht schneller aber immerhin im 4G Netz von O2 und damit mit durchaus bessere Netzqualität. Einen Unterschied zu anderen O2 Prepaid Anbietern gibt es daher im Datenbereich nicht mehr.

Die Jahresflat von Tchibo mobil

Neben den monatlichen Flatrates hat Tchibo mobil auch noch eine Jahresflat im Angebot. Man zahlt hier einmal jährlich für monatliche Freieinheiten sowie eine Internet Flatrate. Dieses Angebot ist weitgehend einmalig im Bereich der deutschen Prepaid Discounter, daher erwähnen wir es hier separat.

Die Details im Überblick:

  • 12 x 1GB Internet Flat
  • 12 x 300 Freiminuten und FreiSMS
  • kostenlose Gespräche und SMS zu anderen Tchibo Mobil Kunden
  • 99 Euro Jahregebühr

Insgesamt zahlt man in etwa so viel wie für die Flat S (ca. 8 Euro monatlich), bekommt bei der Jahresflat aber doppelt so viele Gesprächsminuten und kostenlose SMS dazu. Darüber hinaus sind alle Verbindungen zu anderen Kunden von Tchibo Mobil kostenfrei mit dabei. Eine automatische Verlängerung gibt es nicht, die Flat endet nahc einem Jahr. Man kann sie aber natürlich erneut buchen.

Das Buchungsintervall ist etwas ungewöhnlich für den deutschen Markt, beinhaltet aber trotzdem eine interessante Flatrate.

Das Tchibo Mobil Netz und die Netzqualität

Tchibo betreibt kein eigenes Handy-Netz sondern hat einen Netzpartner, über den die Mobilfunk-Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen kommuniziert das genutzte Handy-Netz dabei relativ deutlich. Auf der Webseite heißt es dazu:

Vertragspartner für den Tarif ist die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München.

Die Tchibo Prepaid Karte und die Tarifoptionen sind damit alle im Handy-Netz von O2 angesiedelt. Dazu profitieren aber derzeit auch Tchibo Kunden von der Netz-Zusammenschaltung von O2 und Eplus. Derzeit können die Kunden auch das Eplus Netz im 3G Bereich mit nutzen, wenn vor Ort O2 nicht genug ausgebaut sein sollte. Der Netzwechsel erfolgt dabei automatisch und mus nicht per Hand vorgenommen werden. Es entstehen dadurch aus keine Mehrkosten.

Zukünftig ist geplant, die Netze von Eplus und O2 komplett zu vereinigen. Dann würden auch Tchibo Mobil Kunden das komplette Netz von Eplus und O2 nutzen können. Es wird allerdings aller Voraussicht nach noch einige Jahre dauern, bis beide Netze komplett zusammen geschaltet sind.

Pixabay HandyDie Prepaid Handys bei Tchibo Mobil

Tchibo Mobil bietet neben den reinen Simkarten und Tarifen auch eine Reihe von Handys und Smartphones, die auf Wunsch mit zum Tarif gekauft werden können. Man bekommt dabei in erster Linie einfacher Geräte oder Mittelklasse-Modelle. Die ganz teureren Geräte wie iPhone und Co. werden nicht angeboten. Wer auf hochwertige Smartphones zurück greifen möchte, muss also freie geräte dazu kaufen.

Das Unternehmen ist dabei einer der wenigen Discounter, der immer noch mit einem Simlock arbeitet. Die angebotenen Handys können durch diese elektronische Sperre nur mit der passenden Handykarte von Tchibo betrieben werden. Bei allen anderen Simkarten wird eine Fehlermeldung angezeigt. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Max.abgabe 2 Endgeräte. Tchibo mobil Endgeräte funktionieren nur mit einer Tchibo mobil SIM-Karte. Sperraufhebung durch den Kundenservice (in den ersten 2 Jahren für einm. € 49,-) möglich.

Man kann innerhalb der ersten beiden Jahre die Geräte nur mit der Tchibo Simkarte betreiben und muss die Geräte danach kostenfrei frei schalten, damit auch andere Simkarten mit dem Handy genutzt werden können. Andere Discounter wie Simyo oder Congstar sind da deutlich flexibler und bieten alle Geräte auch im Prepaid Bereich ohne Simlock oder Netlock an.