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Prepaid-Mobiltelefonie im Urlaub: Das sollten Anwender beachten

Smartphones und Handys sind inzwischen unmittelbar mit dem Alltags- und Geschäftsleben verbunden. Auch in den Urlaub fahren die meisten Erwachsenen nicht ohne ihr Handy. Anders als verbindliche Mobilfunkverträge sind Prepaidtarife im Urlaub besonders beliebt. Sie ermöglichen es, auch im Ausland stets die volle Kostenkontrolle zu behalten. Da keine festen Kosten entstehen, können Jugendliche und Erwachsene im Urlaub mit einem Prepaidtarif flexibel telefonieren und surfen. Wir fassen in diesem Artikel wichtige Informationen und Tipps rund um die Nutzung von Prepaidkarten im (Auslands)Urlaub zusammen.

Vorteile von Prepaid-Tarifen im Urlaub

Prepaid-Karten sind im Urlaub eine sehr gute Möglichkeit, um sich vor hohen Kosten bei der Mobiltelefonie zu schützen. Insbesondere in den auf https://ec.europa.eu/taxation_customs/business/calculation-customs-duties/rules-origin/introduction/list-noneu-countries_de aufgelisteten Drittländern außerhalb der EU kann das Telefonieren und Surfen sehr schnell teuer werden. Bei einem mehrwöchigen Aufenthalt können für Vieltelefonierer durchaus Kosten im fünfstelligen Bereich entstehen. Mit einer Prepaid-Karte lässt sich dieses Problem einfach umgehen. Solch Tarife lohnen sich für Urlauber, die ihre Kosten jederzeit im Blick behalten wollen. Kurze Vertragslaufzeiten ermöglichen es zudem, den gewählten Tarif nach dem Urlaub sofort zu kündigen oder zu wechseln.

Prepaid-Tarife im Urlaub: Ausländische und innenländische Angebote der Anbieter vergleichen

Je nachdem, in welche Gebiete und Länder Urlauber reisen, stehen unterschiedliche Angebote zur Auswahl. Wer ins Ausland reist, kann etwa auf eine Prepaidkarte eines dort ansässigen Mobilfunkanbieters zurückgreifen. Alternativ besteht die Option, einen Blick auf die Tarifoptionen deutscher Anbieter zu werfen. Mitunter offerieren einige der renommierten Mobilfunkanbieter spezielle Auslandsangebote.

Discounter: Die Kosten für Mobiltelefonie im Urlaub sind bei deutschen Discountern wie Aldi, Tchibo oder Lidl recht unterschiedlich. Manche von ihnen bieten Tages- oder Wochenpakete an, die ähnlich wie ein Prepaidtarif nach Verbrauch funktionieren. Insbesondere bei den Discountern sollten sich Urlauber vorab beispielsweise in einem auf https://handytarifvergleich.org/prepaid-tarife/ vorgestellten Tarifvergleich informieren.

Telekom: Die Telekom bietet ihren Kunden innenländische Tarife an, die auch im Ausland genutzt werden dürfen. Ein Beispiel dafür ist der „Daypass“, der für Prepaidkunden unter zehn Euro am Tag kostet. Alternativ stellt die Telekom den „WeekPass“ oder eine „EU-Flat Plus“ bereit. Diese Option läuft wie ein normaler Prepaidtarif und schließt Länder wie die Türkei, Kanada und die USA mit ein.

Vodafone: Auch Vodafone-Kunden können mit einem Prepaid-Tarif im EU-Ausland telefonieren und surfen wie gewohnt. Neben den EU-Ländern gilt dies auch für Länder wie Island, Lichtenstein und Norwegen. Bei Aufenthalten in der Türkei, die Schweiz und den USA gelten jedoch Einzelverbindungsnachweise.

O2: Der Anbieter O2 stellt für Verbraucher das „EU Day Pack“ bereit. Dieses ist täglich auf etwa 25 Einheiten Telefonieren und SMS begrenzt. Wer einen normalen Prepaidtarif nutzen möchte, für den gelten hier die Einzelverbindungsnachweise.

Prepaid-Tarife innerhalb der EU beachten

Neben der Frage nach dem Tarif ist es entscheidend, wohin die Reise geht. Es ist immer ein großer Unterschied, ob innerhalb oder außerhalb der EU gereist wird. Innerhalb der EU ist es erlaubt, die gewohnten Telefon- und Internetoptionen beizubehalten. Es ist dennoch in jedem Fall hilfreich, sich vorab beim jeweiligen Mobilfunkanbieter zu informieren.

Im Hinblick auf das Datenroaming gibt es eine EU-weit einheitliche Obergrenze, die auf https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/roaming-in-der-eu-wichtige-fragen-und-antworten-13742 aufgeschlüsselt wird. So dürfen Telefonate in andere EU-Länder maximal 19 und SMS-Nachrichten maximal 8 Cent kosten. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Roaming-Verordnung nicht überall gilt. Ausgenommen sind beispielsweise Andorra, die Kanalinseln, Gibraltar, Vatikanstadt oder bestimmte karibische Überseegebiete. Bei vielen Prepaid-Angeboten ist das Roaming bereits aktiviert.

Sobald die Datenobergrenze irgendwann erreicht ist, verlangsamt sich die Internetverbindung. Im Falle einer Guthaben-Prepaidkarte wird Anbindung gänzlich unterbrochen. Wer sich bezüglich des Datenvolumens unsicher ist, sollte sicherheitshalber hauptsächlich im W-LAN surfen.

In Spanien gibt es unterschiedliche Mobilfunkangebote. Hier sticht beispielsweise der Anbieter MASmovil hervor, der eine kostenlose SIM-Karte anbietet und lediglich das Guthaben berechnet, das tatsächlich verbraucht wurde.

Erwartbare Preise für eine Prepaid-Karte im Auslandsurlaub

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Prepaidtarife, die im Ausland gelten. Für Australien gibt es beispielsweise gute Angebote von Prepaid Global oder simply. Preislich bieten die Anbieter bis zu 24 GB im Rahmen zwischen zehn und 30 Euro an. Für Aufenthalte in China ist der Anbieter „China Unicorn“ interessant. Dieser bietet bis zu zehn GB Datenvolumen für rund 29 Euro an.

Wer in Neuseeland reisen geht, dem ist mit einem Angebot von beispielsweise „Spark & Two Degrees“ geholfen. Damit können Urlauber zu einem Preis von maximal 30 Euro bis zu 12 GB verbrauchen. In der Schweiz gibt es Angebote zu rund 25 Euro, die auch in den Nachbarländern nutzbar sind. Auslands-Prepaidkarten mit einem Datenvolumen von maximal 10 GB kosten für die Türkei zwischen 20 und 20 Euro. In den asiatischen Gebieten Thailand und Hongkong gibt es beispielsweise günstigere Tarife. Touristen und Urlauber können dort spezielle Touristen SIM-Karten mit bis zu 3 Gigabyte Datenvolumen für rund zehn Euro erwerben.

Hohe Kosten auch bei Prepaidkarten vermeiden

Es ist ratsam, auch bei einer Prepaidkarte ohne Aufladezwang im Urlaub auf den Verbrauch zu achten. Vor allem im Ausland ist es sinnvoll, den eigenen Verbrauch regelmäßig zu kontrollieren. Wer sich im Hotel aufhält, kann oftmals das dort verfügbare W-LAN nutzen. Wird der deutsche Prepaidtarif beibehalten, gilt es beispielsweise auf die SMS zu achten. Ab einer bestimmten Höhe informiert der jeweilige Anbieter darüber, dass das verfügbare Kontingent bald aufgebraucht ist. Örtliche Mobilfunkunternehmen im Ausland verschicken wiederum oftmals keine solche Benachrichtigungen. Für Urlauber gilt es außerdem zu beachten, dass viele ausländische Anbieter eine Registrierung verlangen.

Mit einer erworbenen Prepaid-Karte ändert sich im Urlaub häufig vorübergehend die eigene Nummer. Es sollte nicht vergessen werden, diese allen wichtigen Kontakten mitzuteilen.

Bei einer Weltreise die WorldSIM nutzen

Wer eine Reise um die Welt plant, sollte sich auch im Hinblick auf die Mobiltelefonie gut vorbereiten. Ein modernes Angebot ist die in 175 Ländern nutzbare „WorldSIM“-Prepaidkarte. Sie ermöglicht es, auf einer Weltreise problemlos zu telefonieren und überall im Internet zu surfen. Anhängig von der konkreten Reisezeit gibt es Prepaidkarten, die entweder 2 Wochen oder einen Monat gültig sind.

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Bastian Ebert

Ich schreibe bereits seit 2006 rund um die Themen Prepaid, Mobilfunk und Kommunikation und begleite die Entwicklungen auf dem Markt seit dieser Zeit intensiv und durchaus auch kritisch. Das Internet hat in diesem Segment viel verändert und ist zu einer wichtigen Informationsquellen geworden, die vielfach die Mobilfunk-Fachgeschäfte abgelöst hat. Sollte es Fragen oder Anmerkungen zum Artikel geben - gerne in den Kommentaren oder auch direkt in den soazialen Netzwerken. Mehr zu mir: Wer schreibt hier?

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