Prepaid Tarife für Wenigtelefonierer – diese Anbieter und Simkarten sind zu empfehlen

Prepaid Tarife für Wenigtelefonierer – diese Anbieter und Simkarten sind zu empfehlen – Prepaid Tarife sind allgemein gesprochen sehr gut für Wenig-Telefonierer geeignet, da sie in der Regel nur selten mit pauschalen Gebühren arbeiten und man stattdessen nur das zahlt, was man auch verbraucht. Wer also beispielsweise in einem Monat nicht das Handy oder Smartphone nutzt, zahlt bei eine Prepaidkarte auch keine Gebühren. Das unterscheidet sich beispielweise von Flatrates, bei denen es eine monatliche Grundgebühr gibt, die immer berechnet wird, auch wenn man die Flat gar nicht genutzt hat.

Unter den Prepaid Tarifen gibt es aber einige Anbieter, die sich aufgrund besonders günstiger Preise für Gespräche und SMS besonders für Wenigtelelefonierer eignen. Welche das sind und wie vor Vor- und die Nachteile der entsprechenden Anbieter liegen, klären wir in diesem Artikel.

Wann gehört man zu den Wenigtelefonierer?

Es gibt keine wirkliche Definition, wann genau man ein Wenigtelefonier (oder auch Wenig-Nutzer) ist und in der Regel lässt sich auch nicht so genau sagen, ab welcher Grenze man bereits ein Normalnutzer ist. Die verschiedenen Fachmagazine nutzen dafür oft verschiedene Definitionen.

Prinzipiell kann man aber davon ausgehen, dass man mit einer monatlichen Rechnungssumme von weniger als 5 Euro durchaus von einem Wenig-Nutzer sprechen kann. Damit liegt man deutlich unter den monatlichen Kosten eines normalen Haushaltes für den Mobilfunk und ist damit in einem Bereich, in dem sich Flatrates und auch die meisten Handytarife mit monatlichen Gebühren kaum lohnen. Wer dazu noch weniger als 50 Minuten pro Monat Gespräche führt oder weniger als 50 SMS schreibt, ist dann auch noch nach der Definition der meisten Anbieter ein Wenig-Telefonierer.

Allerdings sollte man diese Werte nicht als feste Grenze ansehen. Sie sind eher Durchschnittswerte. Wenn man also in einem Monat über den 5 Euro Rechnungsbetrag liegt, kann man durchaus noch als Wenig-Telefonierer gelten, wenn in anderen Monaten die Rechnung unter dieser Summe liegt.

Discotel – wirklich sehr günstige SMS- und Minutenpreise

Für Wneig-Telefonierer und Wenig-Nutzer sind Anbieter interessant, die ihre Leistungen besonders günstig abrechnen. An dieser Stelle kommt der O2 Discounter Disoctel in Spiel, denn dieser berechnet für Gespräche, SMS und den Internet Zugenag jeweils nur 6 Cent. Man zahlt also für die Minute, die SMS oder ein MB Internet-Datenvolumen wirklich nur 6 Cent und das natürlich auch nur, wenn man diese Leistung in Anspruch nimmt. Wer keine Leistung benötigt, zahlt bei Discotel entsprechend auch keine Gebühren.

Die aktuellen Tarife bei Discotel:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Discotel 6 Cent Tarif
Discotel 6 Cent Tarif
0.00€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: 6 Cent/MB
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 1
6 Cent Tarif + Internet Flat 1
4.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 2
6 Cent Tarif + Internet Flat 2
7.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet Flat 500MB
6 Cent Tarif + Allnet Flat 500MB
12.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet-Flat 1GB
6 Cent Tarif + Allnet-Flat 1GB
15.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Allerdings muss man diese wirklich günstigen Prepaidkosten im Verhältnis zu den eher geringen Geschwindigkeiten von Discotel im Datenbereich sehen. Das Unternehmen hat zwar Zugang zum 4G Netz von O2 und bietet damit auch LTE an, die maximalen Geschwindigkeiten liegen hier aber bei nur 21,6MBit/s und damit in einem Bereich, den anderen Prepaid Discounter auch ohne LTE schaffen. Die Callya Prepaidkarte schafft beispielsweise bis zu 500Mbit/s, bei der Telekom sind es im Prepaid Bereich immerhin noch 21,6MBit/s. Da ist der Speed von Discotel eher langsam.  Erfreulich dagegen:  Wie im Prepaid Bereich üblich gibt es bei Discotel auch keine lange Laufzeit. Die Karten sind jederzeit kündbar und zwar jeweils zum nächsten Tag. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Laufzeit: Basistarif 1 Tag, täglich kündbar, Kündigungsfrist: in Textform täglich kündbar.Verlängerung um 1 Tag bei Nichtkündigung.

Damit hat das Unternehmen nicht nur sehr geringe Kosten, sondern auch eine der kürzesten Kündigungsfristen auf dem deutschen Markt. Man kann die Prepaid Simkarte von Discotel faktisch von heute auf morgen auch wieder kündigen.

Congstar – billige Prepaid Optionen ab 2 Euro pro Monat

Congstar ist einer der größten Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt und bietet mit einem reinen 9 Cent Tarif (9 Cent für Gespräche und SMS) an sich ein Angebot, dass deutlich teurer ist als der Tarif von Discotel. Allerdings hat das Unternehmen ein sehr interessantes Angebot: Einen Tarifbaukasten, der Bestandteile bereits ab 2 Euro monatlich beinhaltet. Beispielsweise kann man bereits für 2 Euro 100 Minuten buchen. Dann liegt der Preis pro Minute nur noch bei 2 Cent und dieser Preis ist dann auch wieder für Wenig-Telefonierer und Wenig-Nutzer wirklich interessant. Vergleichbare Angebot mit wirklich geringen Kosten gibt es bei Congstar auch für SMS und auch für die mobile Datenübertragung.

Die aktuellen Prepaid Tarife von Congstar sehen wie folgt aus:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Congstar Prepaid Smart
Congstar Prepaid Smart
10.00€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Prepaid Karte
Congstar Prepaid Karte
0.00€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Congstar Smart
Congstar Smart
10.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Smart +Turbo
Congstar Smart +Turbo
15.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (600MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100 Minuten
Prepaid Karte + 100 Minuten
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300 Minuten
Prepaid Karte + 300 Minuten
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500 Minuten
Prepaid Karte + 500 Minuten
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB
Prepaid Karte + 100MB
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB
Prepaid Karte + 300MB
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB
Prepaid Karte + 500MB
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB Datenturbo
Prepaid Karte + 1GB Datenturbo
13€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 100Min
Prepaid Karte + 100MB + 100Min
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 300Min
Prepaid Karte + 100MB + 300Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 300Min
Prepaid Karte + 300MB + 300Min
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 300Min
Prepaid Karte + 500MB + 300Min
12€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 300Min
Prepaid Karte + 1GB + 300Min
17€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 100Min
Prepaid Karte + 300MB + 100Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 100Min
Prepaid Karte + 500MB + 100Min
10€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 100Min
Prepaid Karte + 1GB + 100Min
15€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 100
Prepaid Karte + SMS 100
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 300
Prepaid Karte + SMS 300
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 500
Prepaid Karte + SMS 500
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte Allnet Flat
Prepaid Karte + Allnet Flat
20€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Gerade im Bereich der mobilen Datenübertragung hat Congstar allerdings noch weniger zu bieten als Discotel. Das Unternehmen nutzt zwar das gut ausgebaut Mobilfunk-Netz der Telekom, die maximale Geschwindigkeit für Surfen liegt aber bei 7,2Mbit/s bis 14,4MBit/s im Prepaid Bereich. Damit sind die Congstar Handykarten sogar noch etwas langsamer als die Simkarten von Discotel. Dazu hat COngstar keinen Zugriff auf das 4G Netz der Telekom und kann damit kein LTE anbieten. Die Geschwindigkeiten werden nur im 3G Netz mit UMTS oder HSDPA realisiert. Auch gegen Aufpreis gibt es nicht mehr Speed.

Congstar bietet abe rneben der Prepaidkarte noch eine weitere Alternative: Es gibt den identischen Tarif unter dem Namen „Congstar wie ich will“ auch auf Rechnung und damit ohne Prepaid. Wer keine Aufladung möchte, kann die günstigen Flat also auch mit monatlicher Abrechnung bekommen – an den Kosten ändert sich dadurch nichts. Damit ist auch dieser Tarif für Wenig-Telefonierer recht interessant.

Welche Alternativen im Prepaid Bereich gibt es für Wenig-Nutzer noch?

Im Prepaid Bereich gibt es neben diesen beiden Anbietern noch eine Reihe von anderen Angeboten, die ebenfalls gut zum Nutzungsverhalten von Wenig-Telefonierern passen. Beispielsweise findet man bie FYVE einen ähnlichen Baukasten wie bei Congstar und damit auch die Möglichkeit, Tarifoption für sehr wenig Geld zu buchen. Teilweise werden auch Tarife mit 5 Cent pro Minute und SMS abgeboten (beispielsweise bei GaleriaMobil) und damit wäre dieser Anbieter sogar noch günstigter als Discotel. Allerdings hat GaleriaMobil eine wechselvolle Geschichte und musste bereits eine Insolvenz mit machen. Damit ist der Tarif nur mit Vorsicht zu empfehlen, denn eine Insolvenz im Prepaid Bereich bedeutet nicht nur, dass man die Tarife nicht mehr nutzen kann, sondern oft auch, dass man das Guthaben komplett abschreiben muss.


WhatsApp bei den Callya Prepaidkarten – erlaubt oder nicht?

WhatsApp bei den Callya Prepaidkarten – erlaubt oder nicht? – An sich hört sich die Frage nach der Freigabe von WhatsApp und anderen Messenger Diensten bei der Callya Prepaid Karte merkwürdig an. Immerhin ist WhatsApp eine ganz normale App, die von Millionen Kunden in Deutschland genutzt wird und daher wäre eine Einschränkungen der Nutzung nicht nur sehr willkürlich, sondern würde wohl auch mehrere hunderttausend Nutzer betreffen, die dann mit ihrer Vodafone Prepaidkarte WhatsApp nicht mehr nutzen könnten.

Tatsächlich ist die Frage danach aber gar nicht so weit her geholt, denn in früheren Versionen der Simkarte von Vodafone gab es im Kleingedruckten noch den deutlichen Hinweis, dass Messenger Dienste (und damit auch WhatsApp) ausgeschlossen wären. Beispielsweise hieß es da noch bis vor einigen Jahren für den Smartphone Fun Tarif (der mittlerweile durch den Smartphone Special ersetzt wurde):

Das Datenvolumen darf nur mit einem Handy genutzt werden, Voice over IP-, Peer to Peer und Instant Messaging sind ausgeschlossen.

Unter das Verbot von Instant Messaging würde dann auch WhatsApp Fallen, denn der Dienst beinhaltet genau das: schnelle Mitteilungen an andere Nutzer schicken. Allerdings ist dieser Passus von 2012 und wurde damals genutzt um die Konkurrenz zur SMS auszuschließen. Die Kunden sollten nicht das billige WhatsApp nutzen, sondern lieber teurer SMS verschicken. Das ließt sich aber nicht sehr lange halten. In den aktuellen Callya Tarife von Vodafone gibt es diesen Passus nicht mehr.Derzeit werden folgende Tarife angeboten:

 

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Callya Talk&SMS
Callya Talk&SMS
0.00€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Special
Callya Smartphone Special
9.99€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Callya Smartphone Allnet Flat
Callya Smartphone Allnet Flat
22.50€
(9.95€)
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Flat (400MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 2GB
Smartphone Special + 2GB
29.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 150MB
Talk&SMS + 150MB
2.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 500MB
Talk&SMS + 500MB
5.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 1GB
Talk&SMS + 1GB
9.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 2GB
Talk&SMS + 2GB
19.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS 4GB
Talk&SMS + 4GB
29.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 150MB
Smartphone Special + 150MB
12.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 500MB
Smartphone Special + 500MB
15.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 1GB
Smartphone Special + 1GB
19.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Smartphone Special 4GB
Smartphone Special + 4GB
39.98€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: Flat (4000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Talk&SMS Allnet Flat
Talk&SMS + Allnet Flat
22.5€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Das Unternehmen hat in den letzten Jahre nicht nur die Tarifbedingungen überarbeitet und beispielsweise LTE mit maximalen Speed hinzugefügt, sondern auch im Bereich der Nutzung und im Kleingedruckten Änderungen vorgenommen. So findet sich bei den derzeit nutzbaren Prepaid Tarifen von Vodafone dieser Passus nicht mehr. Man hat vielmehr sogar fast alle Einschränkungen aufgehoben. Im aktuellen Kleingedruckten heißt es beispielsweise beim Callya Special Tarif:

CallYa Smartphone Special kostet 9,99 Euro für 4 Wochen. Mit Flat für nationale Standard-Gespräche und SMS ins dt. Vodafone-Mobilfunknetz, gilt nicht im EU-Ausland. Außerdem 200 Inklusiv-Einheiten, flexibel nutzbar als Minuten oder SMS in alle anderen dt. Netze und im EU-Ausland, danach 0,09 Euro, 60/60-Takt. Mit 1 GB Highspeed fürs Surfen in Deutschland (danach bis zu 64 kbit/s).

Die Bedingungen für die mobile Datenübertragung bei der Callya Allnet Flat sind ähnlich. Auch hier gibt es nur wenige zusätzliche Bedingungen.

Allerdings konnte man bei Vodafone auch bereits mit dem Passus WhatsApp ohne Probleme nutzen. Es sind auch keine Fälle bekannt, das Vodafone Prepaidkunden wegen der WhatsApp Nutzung die Simkarten gekündigt hatte. Mittlerweile ist es ohnehin nicht mehr verboten und daher kann man mit den aktuellen Callya Prepaidtarifen von Vodafone WhatsApp und auch andere Messenger Dienste ohne Probeme nutzen. Einschränkungen gibt es an dieser Stelle nicht.

Man sollte nur darauf achten, dass man im besten Fall eine Datenflat gebucht hat, denn ohne diese rechner Vodafone den Internet-Zugang per Tagesflat ab und damit würde auch bereits bei der ersten WhatsApp Nachricht der komplette Tag (99 Cent) abgerechnet werden. Das wäre dann doch recht teuer, vor allem, wenn man nur eine oder zwei WhatsApp Nachrichten verschickt.

Wer im Übrigen WhatsApp auch ohne Guthaben nutzen will, sollte zu den speziellen Angeboten von Congstar oder WhatsApp SIM greifen.


Prepaid Karte entsperren – diese Möglichkeiten gibt es

Prepaid Karte entsperren – diese Möglichkeiten gibt es – Beim Einsatz einer Prepaidkarte kann es vorkommen, dass die Geräte bzw. die Nutzung gesperrt ist und man ein PIN oder einen anderen Code eingeben muss, bevor man den Tarif mit dem Handy nutzen kann. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe von Sperr- und Sicherheitsmechanismen, die auf diese Weise arbeiten und daher kann es auch bei normaler Nutzung recht häufig vorkommen, dass man eine Prepaid Simkarte oder ein Handy mit Prepaid Simkarte entsperren muss. Wie haben hier zusammen gestellt, welche Möglichkeiten es gibt und welche Varianten man wie entsperren kann.

Simlock

Beim Simlock ist an sich nicht die Prepaid Karte gesperrt, sondern das Handy, mit dem man die Simkarte nutzen will. Bei einem Simlock kann man ein Gerät nur mit der passenden dazugehörigen Karte nutzen. Damit schützen Anbieter sehr oft Prepaid Handys um zu verhinden, dass die subventionieren Geräte mit anderen Simkarten anderer Anbieter genutzt werden. Man findet den Simlock (oder die etwas weniger strenge Form des Netlock) teilweise aber auch bei den aktuellen iPhone Modellen. Bei diesen wird der Lock aber nach einiger Zeit automatisch aufgehoben, ohne dass die Nutzer etwas machen müssten.

Bei anderen Modellen müssen die Geräte manuell entsperrt werden, bevor sie mit anderen Handykarten genutzt werden können. Zuständig dafür ist der jeweilige Anbieter, bei dem man das Handy bzw. Smartphone gekauft hat und dort kann man dann über die IMEI Nummer des Gerätes da Handy entsperren. Nach zwei Jahren ist diese Entsperrung kostenfrei, innerhalb der ersten beiden Jahre wird eine Gebühr von bis zu 100 Euro für die Entsperrung verlangt. Das lohnt sich dann nur selten.

PIN und PUK

Die PIN ist der Zugangscode für die Simkarte und soll verhindern, dass die Handykarte beim Verlust oder dem Diebstahl eines Handys von Unbefugten genutzt werden kann. Daher muss beim Start der Geräte die vierstellige PIN der Simkarte eingegeben werden, um Zugriff auf die Simkarte zu bekommen. Dieser Schutz kann aber auch deaktiviert werden.

Die PIN wird in der Regel direkt nach dem Neustart eine Handys verlangt. Ohne PIN kann man das Gerät auch nutzen, aber es ist dann kein Netzzugriff möglich. Man kann also weder Gespräche führen, SMS schreiben noch mobil ins Internet gehen. Der WLAN Internet-Zugang ist davon aber nicht betroffen.

Ist die PIN noch bekannt, kann man sie wie folgt ändern:

  • PIN ändern: **04*alt*neu*neu# sowie die Bestätigung per grüner Hörertaste

Kennt man die PIN nicht mehr, kann man über die PUK eine neue PIN setzen:

  • PIN durch PUK erstellen: **05*PUK*PIN*PIN# sowie die Bestätigung per grüner Hörertaste

Achtung: 10mal die falsche PUK eingeben sperrte die Karte unwiderruflich!

Die PUK wird in der Regel mit den gleichen Unterlagen verschickt, mit denen man auch die PIN bekommen hat. Sollten diese Unterlagen nicht mehr vorhanden sein, bleibt nur noch der Weg zum Kundenservice des jeweiligen Anbieters. Dort kann man die PUK neu erstellen lassen, aber in der Regel ist das mit Kosten verbunden. Es ist daher sinnvoller, die Kundendaten samt PUK sicher aufzubewahren.

Freischaltung bzw. Aktivierung

Beim Kauf einer Prepaidkarte ist diese in vielen Fällen noch nicht aktiv und muss erst beim Anbieter registriert werden. Das ist zwar keine direkte Gerätesperren, kann aber trotzdem dazu führen, dass die Karte nicht einsetzbar ist.

In der Regel bieten alle Anbieter spezielle Seiten, auf denen man die Simkarte samt den persönlichen Daten (und mittlerweile auch mit Ausweiskontrolle per VideoIdent) freischalten muss. Erst dann sind die Karten nutzbar.

Lockscreen Sperre

Für moderne Smartphones (egal ob Apple iOS oder Android) gibt es die Möglichkeit, vor der Benutzung einen Zugangsschutz einzurichten. Das kann beispielsweise per Fingerabdruck-Sensor, Muster oder auch einer PIN erfolgen. Bevor man das Handy nutzen kann, muss dann erst diese Sperre gelöst werden. Auf diese Weise soll das handy und die sensiblen Daten, die man oft auf dem Handy findet, geschützt werden.

Problematisch wird es, wenn man die Zugangscode vergessen hat. Dann gibt es keinen Zugriff auf die Geräte mehr und man kann sie auch nicht direkt am Handy mehr entsperren. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, diese Sperre auch wieder zu lösen:

Am einfachten und ohne Datenverlust funktioniert die Entsperrung der PIN des Lockscreens, wenn man den Google Gerätemanager nutzt. Dafür muss das Gerät mit einem Google Account verbunden sein (was mittlerweile bei den meisten Modellen der Fall ist) und dann kann man über diesen Account die Sperre auf dem Handy verändern. In der Regel wird dabei nach mehreren falschen Versuchen der Hinweis „Passwort vergessen“ eingeblendet. Diesen kann man nutzen um direkt zum Gerätemanager zu kommen. Alternativ kann man diesen auch direkt aufrufen: https://security.google.com/settings/ Unter dem Punkt „Sperren“ kann man beispielsweise eine neue PIN setzen und hat dann damit wieder Zugriff auf die Geräte.

Ein Problem kann es geben, wenn man bei Google die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat. Dann wird beim Login eine SMS vershcickt, die einen Bestätigungscode enthält. Da man aber keinen Zugriff auf das Gerät hat, kann man natürlich auch nicht auf die SMS reagieren. In dem Fall einfachdie Simkarte in einem anderen Gerät nutzen und dort die SMS empfangen.

Sollte auch das nicht klappen, kann man immer noch die Geräte komplett auf Werkseinstellungen zurück setzen. Dabei werden aber alle Daten auf dem Gerät gelöscht. Danach benötigt man auch die Zugangsdaten zum Googleaccount, der auf dem Gerät eingerichtet war, die PIN bzw. der Zugriffsschutz muss dann aber neu gesetzt werden und ist nicht mehr aktiv.


Prepaid Tarife mit Festnetz Flat im Vergleich

Prepaid Tarife mit Festnetz Flat im Vergleich – Die Möglichkeit, kostenlos ins gesamte deutsche Festnetz zu telefonieren, war früher sehr beliebt, als die Preise für Festnetz und Mobilfunk-Netz noch unterschiedlich waren. Mittlerweile hat sich das allerdings geändert: in der Regel zahlt man den gleichen Betrag, egal in welches Netz man Gespräche führt und dazu kommt, dass immer mehr Verbraucher auf eine Allnet Flat setzen. In diesen Fällen sind dann ohnehin alle Gespräche kostenfrei, auch die ins Festnetz.

Das alles hat dazu geführt, dass man mittlerweile nur noch bei wenigen Anbietern Festnetz Flat auf Prepaid Basis findet – und das sie auch eher selten von den Kunden nachgefragt werden. Festnetz Flatrates sind – ähnlich wie SMS Flat – ein Auslafumodell und wurden und werden von anderen Formen der Prepaid Flatrates abgelöst.

Alternativen zur Prepaid Festnetz Flat

Normalerweise stellen wir erst die passenden Tarife vor und dann die Alternativen dazu. Bei den Prepaid Flatrates ins Festnetz weichen wir an der Stelle aber von dieser Vorgehensweise davon ab. Das hat auch einen guten Grund: die Alternativen sind in der Regel deutlich besser als die reinen Festnetz Flatrates.

So gibt es beispielsweise zur Discotel Prepaid Karte eine Allnet Flatrate, die sowohl kostenlose Gespräche, SMS als auch eine Internet Flat mit 500MB beinhaltet und gleichzeitig nur 12.95 Euro kostet. Damit hat man neben den Gesprächen ins Festnetz auch alle anderen Gespräche und SMS zum Pauschalpreis abgedeckt. Das ist deutlich besser als nur Festnetz Gespräche kostenfrei führen zu können und daher eine sehr gute Alternative zu den normalen Prepaid Festnetz Flat.

Die gesamten Discotel Tarife im Überblick:

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Discotel 6 Cent Tarif
Discotel 6 Cent Tarif
0.00€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: 6 Cent/MB
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 1
6 Cent Tarif + Internet Flat 1
4.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Internet Flat 2
6 Cent Tarif + Internet Flat 2
7.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet Flat 500MB
6 Cent Tarif + Allnet Flat 500MB
12.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
6 Cent Tarif Allnet-Flat 1GB
6 Cent Tarif + Allnet-Flat 1GB
15.95€
(9.95€)
Telefon: 6.0 Cent
SMS: 6.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Diese Prepaid Tarife haben noch Festnetz Flat

Einer der wenigen Anbieter, bei denen man noch einen Festnetz Flat findet, ist FYVE. Das Unternehmen bietet Prepaidkarte im Vodafone Netz an und hat dabei auch einen Flatrates für kostenlose Gespräche ins gesamte deutsche Festnetz im Angebot. Der Preis dafür beläuft sich auf 10 Euro pro 30 Tage Buchung.  Im Kleingedruckten des Unternehmens heißt es zu den weiteren Bedingungen:

Festnetz-Flatrate – Für nur 10 € für 30 Tage: unbegrenzt nationale Standardgespräche in das deutsche Festnetz. Tarif-Paket gilt für einen Zeitraum von 30 Tagen ab dem Tag der Buchung. Die Leistungen des Tarif-Pakets können ab Buchung genutzt werden. Tarif-Paket verlängert sich automatisch um weitere 30 Tage, sofern am Stichtag (=30. Gültigkeitstag) ausreichend Guthaben vorhanden ist und das gebuchte Tarif-Paket nicht vorher deaktiviert wurde. Solange nicht ausreichend Guthaben vorhanden ist, wird das Tarif-Paket ruhend gestellt, die Leistungen des Tarif-Pakets stehen nicht zur Verfügung, Abrechnung gem. Basistarif. Bei Wiederaufladung von Guthaben werden die Kosten für das Tarif-Paket automatisch, sodann alle 30 Tage abgebucht. Das gebuchte Tarif-Paket kann jederzeit deaktiviert werden. Es endet dann mit Ablauf des aktuellen Buchungszeitraums. Abrechnung erfolgt vorausbezahlt über das Prepaid-Guthaben.

Die Prepaidkarte kann auch weiter genutzt werden, wenn die Flat nicht gebucht wurde, man nutzt dann den normalen 9 Cent Tarif von FYVE.

Minutenpakete als Alternative zur Festnetz Flat

Da es nicht mehr so viele Festnetz Flat gibt, sind für viele Verbraucher Minutenpakete die bessere Alternativ geworden. Diese gelten natürlich auch für Gesprächs ins Festnetz und man kann damit eine ganze Anzahl an Gesprächsminuten abdecken, ohne das man direkt eine Festnetz Flat braucht.

Solche Pakete gibt es mittlerweile bei viele Prepaid Discounter – entweder direkt in Verbindung mit Internet Flat oder aber allein. So bietet beispielsweise Congstar drei verschiedene Pakete an:

  • 100 Minuten für 2 Euro im Monat
  • 300 Minuten für 4 Euro im Monat
  • 500 Minuten für 8 Euro im Monat

Diese Minuten kann man natürlich auch für kostenfreie Gespräche in deutsche Festnetz nutzen und auch, wenn es keine komplette Festnetz Flat ist, kommt man damit doch schon recht weit.

Noch mehr Minuten gibt es bei WhatsApp SIM. Das Unternehmen bietet mit der WhatsAll 1500 Option für 10 Euro im Monat bis zu 1500 Freieinheiten, die auch für Gespräche ins Festnetz genutzt werden können. Eine Einheit entspricht dabei einer Gesprächsminute in Festnetz. Man kann die Minuten aber auch für SMS oder Surfen einsetzen und ist damit flexibel, wenn neben den Gesprächen ins Festnetz auch andere Verbindungen anstehen. Diese Variante ist damit die deutlich sinnvollere Alternative zu einer reinen Festnetz Flat, da man zum gleichen Preis auch noch andere Verbindungen kostenfrei mit dazu bekommt. Im Kleingedruckten von WhatsApp SIM heißt es zu den weiteren Bedingungen für die WhatsAll 1500 Option:

Die Option WhatsAll 1500 für 10 €/4 Wochen enthält 1500 Einheiten, einsetzbar für MB/MIN/SMS innerhalb Deutschlands, ohne Sonderrufnummern/Mehrwertdienste. Minutengenaue Abrechnung bzw. 10-KB-Taktung. Innerdt. Paketvermittelte Datenverbindungen bis max. 1000 MB mit bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/s im Upload, danach 56 kbit/s. LTE ist nur in Gebieten mit LTE-Netzabdeckung und nur mit entsprechender Hardware nutzbar. Die Option WhatsAll 1500 für 10 € je 4 Wochen ist voreingestellt und erneuert sich automatisch um 4 Wochen, wenn und sobald ausreichend Guthaben vorhanden ist und die gebuchte Option nicht zum Ende der jeweiligen 4-wöchigen Laufzeit abbestellt bzw. gekündigt wurde. Kündigung monatlich z.B. über App und Kundenportal möglich. Nicht genutzte Inklusiveinheiten verfallen am Laufzeitende.

Insgesamt gesehen ist die Auswahl an Prepaid Festnetz Flat damit mittlerweile nicht mehr groß. Das ist aber an sich auch kein Problem denn es gibt mit Allnet Flat und Minutenpaketen durchaus Alternativen, die besser und günstiger sind und die reine Festnetz-Flatrate mehr als ersetzen können.

 

 

 

 


Prepaid Tarife mit SMS Flat – welcher Anbieter ist am günstigsten?

Prepaid Tarife mit SMS Flat – welcher Anbieter ist am günstigsten? – Vor einigen Jahren war es noch üblich, das jeder Prepaidanbieter zu den eigenen Handytarifen auch eine SMS Flat mit anbot. Mittlerweile hat sich das Nutzungsverhalten aber drastisch verändert. Statt SMS setzen die Verbraucher immer Messengerdienste im Internet, die auch mobil mit dem Handy genutzt werden können. WhatsApp und Co. haben es geschafft, mittlerweile viele Millionen Kunden (auch in Deutschland) überzeugen zu können.

Die Vorteile dabei sind klar: Während SMS pro Mitteilung abgerechnet werden und damit bei vielen SMS auch hohe Kosten entstehen können, sind Messengerdienste nur per Datenvolumen kostenpflichtig und damit kann man für wenig Geld (beispielsweise mit einer Prepaid Flat)sehr viele Nachrichten verschicken (teilweise auch komplett kostenfrei). Dazu gibt es mittlerweile auch passenden Anwendungen direkt für PC und Browser: die Durchdringung nimmt also immer mehr zu (auch im geschäftlichen Bereich).  Da fällt auch die Kritik kaum ins Gewicht: ohne WhatsApp und andere Messenger ist man mittlerweil nicht mehr Up-to-Date.

Aus diesen Grund haben viele Anbieter SMS Flat mittlerweile aus dem Angebot entfernt, da die Nachfrage danach einfach nicht mehr so groß ist. Es gibt aber durchaus noch einige interessante Angebote. Wir haben hier einen entsprechenden Überblick zusammen gestellt.

Prepaid Karten mit SMS Flat

Die Anzahl der Anbieter, die im Prepaid Bereich noch eine SMS Flat haben, ist mittlerweile leider sehr überschaubar. Es sind vor allem die O2 Anbieter und dabei auch vor allem die älteren Tarife, bei denen man noch eine SMS Flat findet. So bieten sowohl Maxxim als auch Discotel für ihre Prepaidkarten eine SMS Flat an:

  • Discotel: SMS Flat im O2 Netz für 12.95 Euro monatlich
  • Maxxim: SMS Flat im O2 Netz für 12.95 Euro monatlich

Allerdings sind die Preise dafür doch vergleichsweise hoch. So kostet eine normale SMS bei Discotel nur 6 Cent – zum Preis von 12.95 Euro monatlich würde man also auch mehr als 200 SMS bekommen. Die Flat lohnt sich daher wirklich nur, wenn man mehr als 200 SMS im Monat schreibt. Dazu gibt es sogar noch einen günstigere Alternative: Die Discotel Allnet Flat kostet auch nur 12.95 Euro, hat aber neben kostenlosen SMS auch Gespräche als Flat und eine Internet Flat mit dabei. Zum gleichen Preis der SMS Flat bekommt man also auch eine komplette Allnet Flatrate auf Prepaid Basis.

Etwas preiswerter wird es bei den Prepaidtarifen von Ay Yildiz. Dort kostet die SMS Flat Allnet 1000 nur 10 Euro und ist damit etwa 3 Euro billiger als die Angebote bei Discotel und Maxxim. Allerdings ist dies leider auch keine richtige SMS Flat sondern bietet „nur“ 1000 SMS pro Monat. In der Regel sollte das aber auch für Vielschreiben absolut ausreichend sein.

Im Prepaid Vergleich mit anderen Angeboten muss man aber sehr deutlich sagen, dass die aktuellen Prepaid SMS Flat nach wie vor zu téuer sind. Man bekommt hier zwar kostenlose SMS so viel man möchte, der Preis liegt aber mit mindestens 10 Euro monatlich in einem Bereich, der nur für wenige Verbraucher wirklich von Vorteil ist.

SMS Optionen als Alternative

Die billigere Alternativ zu Prepaid SMS Flat sind Optionen, bei denen man im Paket mehrere hundert SMS auf einmal kauft und diese dann einen Monat lang nutzen kann. Diese Optionen sind meistens deutlich billiger als eine komplette SMS Flat, bieten dafür aber auch nicht uneingeschränkt so viele SMS, wie man möchte, sondern lediglich eine vorher festgelegte Anzahl. Solche Optionen bietet Congstar beispielsweise an. Dort gibt es folgende Pakete:

  • 100 SMS für 2 Euro pro Monat
  • 200 SMS für 4 Euro pro Monat
  • 500 SMS für 8 Euro pro Monat

Preislich gesehen sind diese Angebote deutlich interessanter als die meisten SMS Flat auf dem Markt und nur bei wirklichen Powernutzern, die mehr als 500 SMS pro Monat schreiben, lohnt sich eine komplette SMS Flat. Dazu kann man bei Congstar die Flatrates natürlich auch wechseln, wenn man mehr oder weniger Volumen benötigt. Das Unternehmen schreibt im Kleingedruckten zu den Möglichkeiten und den Bedingungen der Buchung:

Preis: 2 €/30 Tage. Das SMS-Paket enthält 100 Inklusiv-SMS/30 Tage in alle dt. Netze. Nach Verbrauch der Inklusiv-SMS bzw. wenn und solange der Optionspreis i.H.v. 2 €/30 Tage zum Abbuchungszeitraum nicht abgebucht werden kann: 9 Cent/SMS in alle dt. Netze.  Preise für Sonder- und Servicerufnummern abweichend. Im EU-Ausland sind die Inklusivleistungen ohne Zusatzkosten nutzbar. Nach Verbrauch der Inklusiv-SMS gilt im EU-Ausland: 7 Cent/SMS. Preise für Sonder- und Servicerufnummern abweichend. Nicht genutzte Inklusiv-SMS verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums. Voraussetzung für die Buchung der Option ist ein bestehender congstar Prepaid wie ich will-Tarif.

Vergleichbare Optionen findet man beispielsweise auch bei FYVE. Dort sind die Preise aber unterschiedlich. So gibt es die 100 SMS für 2.95 Euro monatlich und die 500SMS für 7.95 Euro pro Monat. Insgesamt ist das Konzept aber weitgehend das gleiche.

Insgesamt muss man aber fest halten, das SMS Flat auf Prepaid Basis mittlerweile eher ein Auslaufmodell sind und nicht mehr im Fokus der Vermarktung stehen. Es dürfte daher nur eine Frage der Zeit sein, bis auch bei den letzten Anbietern SMS Flat aus dem Portfolio genommen werden.


Prepaid ohne Vertrag – diese Anbieter gibt es

Prepaid ohne Vertrag – diese Anbieter gibt es – Bei Prepaidkarten gehen viele Verbraucher pauschal davon aus, dass diese keinen Vertrag haben, denn umgangssprachlich wird dies oft so formuliert. Rein rechtlich gesehen ist aber auch ein Prepaid Tarif ein Vertragsverhältnis, das Rechte und Pflichten für sowohl die Kunden als auch die Anbieter definiert. Prepaid Karte unterscheiden sich von normalen Handyverträgen allerdings oft in zwei wichtigen Punkten:

  • Die Vertragslaufzeit ist nur sehr kurz und man kann in der Regel auch ohne lange Kündigungsfrist und eine Mindestvertragslaufzeit die Tarife wieder wechseln. Eine langfristige Vertragsbindung gibt es also nicht.
  • Die Prepaidverträge sehen in der Regel keine monatliche Grundgebühr vor – eine fixe monatliche Leistung die immer gezahlt werden muss, gibt es also in der Regel nicht (Ausnahme: MagentaMobil Start Telekom Prepaidkarte)

Aufgrund dieser Vorteile spricht man oft davon, dass Prepaidtarife Angebote ohne Vertrag sind, auch wenn dies im formalrechtlichen Sinne nicht der Fall ist.

Dazu sollte man sich die einzelnen Tarife genau anschauen, denn auch wenn die Laufzeit in der Regel sehr kurz ist – zwischen kurz und kurz gibt es je nach Anbieter und Tarif durchaus Unterschiede.

Ein weitere Punkt den man beachten sollte: bucht man zur Prepaidkarte eine Option dazu, wird in der Regel auch eine längere Laufzeit aktiviert. Diese ist mit 28 bis 31 Tagen zwar auch nicht wirklich lang, verlängert aber dennoch die Zeit, bis man einen Tarif auch wieder wechseln kann.

Dazu noch ein Hinweis: Angebote ohne Vertrag sind meistens auch für den Anbieter sehr flexibel kündbar. Nicht nur die Kunden können an der Stelle schnell und einfach wechseln, im Zweifel kann auch der Anbieter einen Tarif wieder beenden oder die Konditionen ändern. Ohne Vertrag gilt also in beide Richtungen: sowohl für den Verbraucher als auch für den Anbieter.

Prepaid ohne Vertrag im Telekom Netz

Wer auf der Suche nach einer Prepaidkarte ohne Vertrag ist, hat im Telekom Netz leider wenig Auswahl. Die D1 Tarife im Prepaidbereich sind eher übersichtlich und die originale Telekom Prepaidkarte hat eine monatliche Grundgebühr von 2.95 Euro – scheidet also bei Tarifen ohne Vertrag in der Regel aus.

Die beste Prepaidkarte ohne Vertrag ist daher im Bereich der Telekom Anbieter Congstar. Das Unternehmen hat eine Prepaidkarte die ohne jede Frist auch wieder deaktiviert werden kann. Man ist also in der Lage, von heute auf morgen die Simkarte zu kündigen. In den AGB das Unternehmens heißt es dazu:

Das Vertragsverhältnis kann durch den Kunden ohne
Einhaltung einer Frist und durch congstar mit einer Frist
von einem Monat gekündigt werden. Eine Kündigung
muss in Textform (z. B. per Brief, Fax oder E-Mail)
erfolgen.

Die aktuellen Congstar Tarife im Überblick:

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
Congstar Prepaid Smart
Congstar Prepaid Smart
10.00€
(19.99€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Prepaid Karte
Congstar Prepaid Karte
0.00€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Congstar Smart
Congstar Smart
10.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Congstar Smart +Turbo
Congstar Smart +Turbo
15.00€
(25.00€)
Telefon: 300 Freimin 9.0 Cent
SMS: 100 FreiSMS 9.0 Cent
Internet: Flat (600MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100 Minuten
Prepaid Karte + 100 Minuten
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300 Minuten
Prepaid Karte + 300 Minuten
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500 Minuten
Prepaid Karte + 500 Minuten
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB
Prepaid Karte + 100MB
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB
Prepaid Karte + 300MB
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB
Prepaid Karte + 500MB
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB Datenturbo
Prepaid Karte + 1GB Datenturbo
13€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 100Min
Prepaid Karte + 100MB + 100Min
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 100MB + 300Min
Prepaid Karte + 100MB + 300Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (100MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 300Min
Prepaid Karte + 300MB + 300Min
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 300Min
Prepaid Karte + 500MB + 300Min
12€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 300Min
Prepaid Karte + 1GB + 300Min
17€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 300MB + 100Min
Prepaid Karte + 300MB + 100Min
6€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (300MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 500MB + 100Min
Prepaid Karte + 500MB + 100Min
10€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte 1GB + 100Min
Prepaid Karte + 1GB + 100Min
15€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 100
Prepaid Karte + SMS 100
2€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 300
Prepaid Karte + SMS 300
4€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte SMS 500
Prepaid Karte + SMS 500
8€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 24 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Karte Allnet Flat
Prepaid Karte + Allnet Flat
20€
(9.99€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Prepaid ohne Vertrag im Vodafone Netz

Die originale Prepaidkarte von Vodafone (die Callya Handykarte) hat zwar keine monatliche Grundgebühr und damit durchaus einen Vorteil gegenüber den originalen Telekom Karten, dafür beträgt die Kündigungsfrist bei dieser Simkarte immerhin einen Monat. In den AGB ist dazu fest gehalten:

Prepaid-Verträge können von jeder Partei mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Für die Kündigung reicht die Textform.

Man muss die Karte also in jedem Fall einen Monat im Voraus kündigen und ist nicht so flexibel, wie beispielsweise bei der Simkarte von Congstar.

Leider gelten diese Regelungen nicht nur für Callya selbst, sondern man findet sie bei allen Tarife im Vodafone Netz. Wer nach einer D2 Prepaid Karte ohne Vertrag sucht, hat also nicht viel Auswahl: es gibt nur Prepaidtarife, die eine Kündigungsfrist von einem Monat haben und die damit schon eine gewisse Vertragsbindung beinhalten. Allerdings sind diese Laufzeiten natürlich deutlich kürzer als die Fristen bei normalen Handyverträgen, bei denen man in der Regel 24 Monate gebunden ist.

Prepaid ohne Vertrag im O2/Eplus Netz

Die originale Prepaidkarte von O2 hörte auf den Namen O2 Prepaid und bietet viele Vorteile für Kunden, die keinen Vertrag wollen. Die Simkarte kommen nicht nur komplett ohne Grundgebühr aus und haben dazu auch noch absolut keine Vertragslaufzeit. Wie bei Congstar kann man auch diese Handykarte ohne jede Frist kündigen – auch von heute auf morgen.

In den AGB von O2 ist dazu fest gehalten:

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Er kann vom Kunden jederzeit
und von Telefónica Germany mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt
werden.

Die O2 Prepaidkarten sind also extrem flexibel und hier trifft die Bezeichnung „ohne Vertrag“ daher fast gänzlich zu.

Die O2 Prepaid Tarifstruktur sieht dabei wie folgt aus:

Tarif Preis pro Monat
(Aktivierung)
Netz Kosten Laufzeit
(Monate)
o2 Prepaid Freikarte
o2 Prepaid Freikarte
0.00€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
o2 Freikarte Smart
o2 Freikarte Smart
9.99€
(0.00€)
Freieinheiten: 200 Stück/Monat
Internet: 99 Cent/MB
keine » zum Anbieter
Prepaid Freikarte Data Pack S
Prepaid Freikarte + Data Pack S
2.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (150MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Freikarte Data Pack M
Prepaid Freikarte + Data Pack M
5.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Freikarte Data Pack L
Prepaid Freikarte + Data Pack L
9.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Freikarte Data Pack XL
Prepaid Freikarte + Data Pack XL
19.99€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (2000MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Prepaid Freikarte All-in 1,5GB
Prepaid Freikarte + All-in 1,5GB
15€
(0.00€)
Telefon: 9.0 Cent
SMS: 9.0 Cent
Internet: Flat (1500MB/Mon)
keine » zum Anbieter
Den Überblick über alle Prepaid Tarife gibt es hier: Prepaid Vergleich

Alternativen zu Prepaid ohne Vertrag

Neben den Prepaidkarten bieten natürlich auch viele andere Anbieter ihre Tarife ohne längerfristige Vertragslaufzeiten an. Teilweise werden die Tarife auch ohne Grundgebühr in den Verkauf gebracht. Allerdings sollte man auch hier genau hinschauen, welche Angebote sowohl ohne Laufzeit als auch ohne monatliche Grundgebühr auskommen. Eines dieser Angebote ist beispielsweise der Congstar „Wie ich will“-Handytarif. Dies ist faktisch das Gegenstück zur Prepaidkarte und kommt wie diese ohne monatliche Fixkosten und oheneine Kündigungsfrist aus. Wer keine Prepaidkarte möchte und trotzdem ohne Vertrag auskommen will, ist hier also sehr gut beraten.

 


Die schnellsten Prepaidtarife – Vodafone und die Telekom vorn

 

Die schnellsten Prepaidtarife – Vodafone und die Telekom vorn – Im letzten Jahr haben einige Anbieter den Speed ihrer Prepaid Tarife deutlich erhöht. Anfang des Jahres 2016 war Vodafone mit einer maximalen Geschwindigkeit von 225Mbit/s der schnellste Prepaid Tarife auf dem deutschen Markt. Die Telekom hat einige Zeit gebraucht um hier zu reagieren, mittlerweile bieten aber auch die Telekom Prepaidkarten LTE Speed und bis zu 300Mbit/s. Das hat Vodafone aber nicht auf sich sitzen lassen und daher wurde der Speed der Callya Prepaidtarife nochmal nach oben geschraubt. 2017 hat das Unternehmen nun nochmal den Speed erhöht und damit surft man mittlerweile im D2 Netz von Vodafone mit der Callya Karte mit bis zu 500MBit/s. Das ist aktuell das schnellste, was das Vodafone Netz her gibt und die Vodafone Prepaidkarten sind damit wieder die schnellsten Prepaid Handykarten auf dem Markt.

Durch den Wettbewerb zwischen der Telekom und Vodafone hat sich der Prepaid Bereich bei de Geschwindigkeiten zwiegespalten. Es gibt die sehr schnellen Prepaidkarten der bei den Netzbetreiber, die genau so schnell surfen können wie die normalen Handytarife der Telekom bzw. Vodafone. Danach kommt lange Zeit nichts und erst bei 32Mbit/s liegen die nächsten schnellen Karte im Vodsfone Netz. Diese schaffen aber weniger als ein Zehntel des Speeds der beiden schnellsten Prepaidtarife auf dem deutschen Markt. Danch kommen dann viele Discounter im O2 Netz, die teilweise LTE und Geschwindigkeiten von bis zu 21,6MBit/s bieten. Darüber hinaus gibt es noch einige Tarife beispielsweise bei Congstar, die ebenfalls bis zu 21,6Mbit/s schnell sind – aber leider nicht alle.

Überblick: die schnellsten Prepaid Tarife

Neben den sehr hohen Geschwindigkeiten der beiden Netzbetreiber-Karten gibt es aber noch einen weiteren deutlichen Unterschied auf dem Prepaid Markt: die Nutzung von LTE. Derzeit können nur vier Simkarte offiziell LTE im entsprechenden Netz mit nutzen: MagentaMobil Start, Callya, O2 Loop und Discotel. Die anderen Prepaid-Tarife auf dem deutschen Markt können entweder gar kein LTE nutzen oder nur inoffiziell über Aktionen. Congstar geht mittlerweile sogar so weit, den Kunden zu erklären, dass man LTE an sich gar nicht braucht. Auf der Webseite des Anbieters heißt es dazu:

Ist LTE wirklich immer schneller?

Ein Mobilfunktarif mit LTE-Standard bedeutet nicht automatisch eine höhere Datenrate. Es gibt zum Beispiel LTE-Tarife anderer Anbieter, bei denen du mit maximal 21,1 Mbit/s unterwegs bist. Bei congstar kannst du mit bis zu 42 Mbit/s doppelt so schnell über HSDPA im Telekom-Netz surfen. Und wer zum Beispiel hauptsächlich Apps nutzt und im Internet surft (Aufruf von mobilen Webseiten), der stößt selbst als Powersurfer mit HSDPA-Speed selten an seine Geschwindigkeitsgrenzen. Für die meisten Nutzer sind unsere günstigen Tarife in HSDPA-Speed also eine gute und ausreichende Wahl.

Tatsächlich gibt es aber einige handfeste Vorteile, wenn man LTE nutzt, selbst wenn die maximalen Datenraten gleich sein sollten. So bietet LTE geringere Latenzen und das heißt, der Seitenaufbau wird schneller gestartet als im 3G Bereich. Dazu ist die Netzabdeckung im LTE Netz mittlerweile oft besser als im 3G Bereich, weil die Anbieter sehr viel ins LTE Netz investiert haben, während 3G eher hinten anstehen musste. Und nicht zuletzt ist das 3G Netz oft deutlich höher ausgelastet als das LTE Netz so dass man sich im 3G Bereich mit wesentlich mehr Nutzern die Funkzelle teilen muss. Es gibt also durchaus einige Gründe, auch im Prepaid Bereich auf LTE zu setzen.

Wie geht es weiter mit den Geschwindigkeiten im Prepaid Bereich?

Die Grafik oben stellt den Stand im Oktober 2016 dar und natürlich wird das nicht dauerhaft so bleiben, sondern es ist zu erwarten, dass die Anbieter und Discounter ihre Geschwindigkeiten und mit etwas Glück die Verfügbarkeit von LTE weiter verbessern. So hat O2 erst die Geschwindigkeiten im Netz auf 225Mbit/s erhöht. Das gilt zwar vorerst nur für Postpaid Tarife, aber die Chance ist natürlich da, dass das Unternehmen diesen Speed bald auch im Prepaid Bereich zur Verfügung stellt.

Leider sind aber bisher noch keine konkreten Schritte bei keinem Anbieter geplant. Es dürfte auch vor dem Weihnachtsgeschäft schwer werden, hier noch Neuerungen auf den Markt zu bringen, denn keiner der Anbieter will sich das Weihnachtsgeschäft durch billige Konkurrenz im eigenen Netz kaputt machen.

Für 2017 ist aber zu erwarten, dass sich immer mehr Discounter an die Markt von 42,2Mbit/s heran tasten, die derzeit im 3G Bereich maximal möglich ist. Wie es im LTE Bereich weiter gehen wird, lässt sich schwer sagen. In 2016 waren die Hoffnungen groß, dass bald alle Anbieter LTE Zugang bekommen werden, aber das hat sich leider nicht bewahrheitet. Für 2017 kann man wieder die gleichen Hoffnungen haben und es kann ebenso wieder enttäuscht werden. Es ist wohl besser nicht zu viel zu erwarten sondern zu schauen, wann ein Anbieter offiziell etwas ankündigt.

Kann man diese hohen Geschwindigkeiten immer nutzen?

Die angegebenen Werte sind maximale Werte, die in der Praxis an sich nie erreicht werden. Vodafone schreibt für die Callya Prepaidkarte im Kleingedruckten beispielsweise dazu:

Maximal erreichbare Bandbreiten 375 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Durchschnitt lt. Connect Test Ausgabe 4/2015 beträgt 27,25 Mbit/s im Download und 12,08 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten. Max LTE ist in immer mehr Regionen verfügbar. Für die Nutzung im 4G|LTE-Netz benötigst Du ein 4G|LTE-fähiges Endgerät. Informationen zum Netzausbau u. Deiner individuellen Bandbreite erhältst Du unter vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App. Deine individuelle Bandbreite hängt z.B. von Deinem Standort, Deinem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab.

Dies trifft aber so nicht nur für Vodafone zu sondern für alle Prepaid Tarife. Welche Geschwindigkeit man bekommt, hängt sehr davon ab, wie gut das entsprechende Mobilfunk-Netz vor Ort ausgebaut ist, welche Auslastung gerade vor liegt und nicht zuletzt auch, wie schnell das genutzte Handy bzw. Smartphone beispielsweise surfen kann. So surft man mit dem neuen iPhone 7 bereits mit maximal 375Mbit/s und kann damit die volle Geschwindigkeit nutzen. Bei günstigeren Handys liegen die maximalen Geschwindigkeiten aber oft niedriger – hier kann man dann unter Umständen gar nicht den vollen Speed des Tarifes nutzen.

Dazu sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass die Geschwindigkeit des Internets nur dann wirklich eine Rolle spielt, wenn man das mobile Internet auf dem Handy auch wirklich nutzt. Wer ohnehin nur SMS schreibt und Gespräche führt, wird keinen Unterschied bemerken, egal ob die Datenflatrate LTE bietet und bis zu 375Mbit/s surfen kann. Gleiches gilt für Nutzer, die nur selten online gehen oder nur Mails verschicken. Auch bei den beliebten Messengerdiensten wie WhatsApp und Co. macht die Internetgeschwindigkeit keinen großen Unterschied, da die Textnachrichten meistens so klein sind, dass sie auch gedrosselt noch sehr schnell verschickt werden.

 


Prepaid Guthaben auszahlen – so geht es am einfachsten

Prepaid Guthaben auszahlen – so geht es am einfachsten – Auf Prepaid Karten sammeln sich häufig durchaus auch größere Beträge an, die Kunden über die Nutzungsdauer aufgeladen haben, aber nicht nutzen konnten. Daher stellt sich für viele Verbraucher die Frage, wie man an sein Prepaid Guthaben kommen kann und ob eventuell die Gefahr besteht, dass dieses Geld einfach gestrichen wird – beispielsweise weil der Anbieter die Simkarte gekündigt hat.

Die gute Nachricht gleich am Anfang: Prepaid Guthaben darf mittlerweile nicht mehr einfach so verfallen. Die Anbieter müssen im Zweifel also vorhandenes Prepaid Guthaben auch wieder auszahlen. Dazu gibt es mittlerweile mehrere höchstrichterliche Urteile. Ein erstes Urteil dazu gab es bereits vom Landgericht Düsseldorf (AZ 12 O 458/05) im Jahr 2006 und dort wurde sehr verbraucherfreundlich entschieden, dass Guthaben nicht verfallen darf, weil damit die Kunden benachteiligt werden. Im Original hießt es damals:

Der mögliche Verfall eines Prepaid-Guthabens führt indirekt zu einer Mindestumsatzverpflichtung, die der Verbraucher angesichts der Werbung für das Produkt (hier: „ohne Vertragsbindung“, „kein monatlicher Basispreis“, „keine Mindestlaufzeit“, „einfach aufladen und abtelefonieren bei voller Kostenkontrolle“) gerade meint umgehen zu können. Dieser Umstand führt zu einer deutlichen Verschiebung der Verhältnisse zwischen Leistung und Gegenleistung; umso mehr als der verfallende Betrag nicht in der Höhe begrenzt ist und durchaus eine Höhe von deutlich über 100 EUR erreichen kann.

Mittlerweile haben mehrere Gerichte dieses Urteil bestätigt und es gibt auch Urteile, wonach die Auszahlung nicht noch mit einer extra Gebühr belastet werden darf. Insgesamt ist die Lage beim Prepaid Guthaben damit sehr klar: jeder Kunde hat ein Anrecht auf die Auszahlung.

Die Auszahlung von Prepaid Guthaben während der Laufzeit

Die Auszahlung von Guthaben ohne eine Kündigung der Karte ist leider nur bei sehr wenigen Anbietern möglich. Verbraucher haben damit bei den meisten Prepaid Tarifen nur dann die Möglichkeit, Guthaben auszuzahlen, wenn sie ihre Simkarte gleichzeitig kündigen.

Es gibt aber auch einige Anbieter, die Ausnahmen machen. Beispielsweise lässt Fonic die Auszahlung von Guthaben auch während der Laufzeit zu. Man kann also einfach im Kundenbereich das Prepaid Guthaben auszahlen lassen – die geht per Mausklick, weitere Formulare sind dafür nicht notwendig. Leider ist Fonic damit aber weitgehend allein im Prepaid Bereich.

Die Auszahlung von Prepaid Guthaben bei Kündigung

Anders sieht es auch, wenn die Prepaid Karte gekündigt wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Kunden kündigt oder aber der Anbieter selbst: das Prepaid Guthaben muss in jedem Fall ausgezahlt werden, wenn der Kunde dies wünscht. Mittlerweile haben die meisten Anbieter auch recht einfache Verfahren, um das Restguthaben von der Prepaidkarte auf ein Konto zu überweisen.

  • Kündigt man die Prepaidkarten selbst, sollte man direkt in der Kündigung die Auszahlung des Guthabens mit erwähnen und die entsprechenden Kontodaten mit schicken.
  • Wurde die Karte durch den Anbieter gekündigt (oder hat man die Auszahlung bei der Kündigung vergessen) kann man danach immer noch die Auszahlung (in der Regel formlos) durch Anschreiben des Anbieters in die Wege leiten. In der Regel reicht es dabei, direkt den Support anzuschreiben. In den meisten Fällen wird dann mitgeteilt, was man noch alles an Unterlagen und Informationen benötigt.
  • Teilweise haben Anbieter auch noch eigene Formulare, mit denen die Auszahlung beantragt werden kann. Für die Telekom (MagentaMobil Start Prepaid) gibt es das entsprechende Formular beispielsweise hier.

Je nach Anbieter dauert die Bearbeitung der Auszahlung unterschiedlich lang. Congstar schreibt in den eigenen AGB beispielsweise von bis zu 42 Tage für die Auszahlung des Guthabens. So schreibt ein eher verärgerter Kunde im Congstar Forum dazu:

Nun geht es wieder los mit der Guthabenausszahlung. Im Chat gefragt Auszahlung in ca 6 Tagen. Vorher per Kontaktformular die Auszahlung beauftragt.

Jetzt kommt der Hammer
Drei gleiche Verträge 2 Verträge per Mail bekommen Auszahlung in den nächsten 6 Tagen, beim dritten Vertrag Auszahlung in den nächsten 42 Tagen. Es kommt auch noch dazu das einer der drei Verträge schon am 10.06 gekündigt wurde, und was soll ich sagen das Geld ist immer noch nicht.

Leider kann man an der Stelle recht wenig machen, da die Zahlungsfristen kaum geregelt sind und die Anbieter in der Regel abwarten, bis alle Zahlungen zu einem Vertrag oder einer Prepaidkarte erledigt sind. Da dies bei der Mitnahme einer Rufnummer auch schon mal länger dauern kann, sind die Fristen für die Auszahlung entsprechend länger.

Kann auch Aktionsguthaben ausgezahlt werden?

Die Auszahlung von Guthaben bezieht sich in der Regel nur auf Summen, die vorher eingezahlt wurden. So gibt es durchaus Anbieter, die beispielsweise Aktionsguthaben oder auch Startguthaben nicht mehr mit auszahlen. Damit soll verhindert werden, dass Kunden die Simkarten nur wegen des Guthabens kaufen und dieses dann auszahlen lassen, ohne die Karte zu nutzen.

Rein rechtlich gesehen gibt es bisher auch noch keine Urteile, die das in Frage stellen würden. Man kann also an dieser Stelle leider nicht viel machen, wenn der Anbieter die Auszahlung dieser Beträge verweigert.

 


Prepaid kündigen – Guthabenauszahlung, Rufnummernmitnahme und was man sonst noch beachten sollte

Prepaid kündigen – Guthabenauszahlung, Rufnummernmitnahme und was man sonst noch beachten sollte – Prepaid Tarife und Prepaidkarten haben oft keine langen Laufzeiten und können damit sehr schnell und einfach auch wieder gekündigt werden. Trotzdem stellen sie natürlich rechtlich gesehen ein Vertragsverhältnis (im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches dar) und daher sollte man nicht genutzt Prepaid Vertäge auch wieder kündigen. Teilweise werden diese Simkarten auch vom Anbieter gekündigt, wenn man sie nicht regelmäßig nutzt – darauf sollte man sich aber im Zweifel nicht verlassen.

Mittlerweile gibt es in diesem Bereich auch einige sehr verbraucherfreundliche Urteile. Grob zusammengefasst haben Prepaid Kunden bei einer Kündigung daher folgende Rechte:

  • das Prepaid Guthaben, das noch auf der Simkarte war, muss auch wieder ausgezahlt werden und dies ohne die Berechnung von extra Gebühren
  • die genutzte Rufnummer der Simkarte muss mitgenommen werden können (allerdings dürfen Anbieter dafür Gebühren verlangen)
  • ältere Bedingungen wie Kartenpfand oder Ähnliches sind nicht mehr zulässig.

Wie sollte eine Kündigung bei einer Prepaid Karte aussehen?

Prinzipiell sind die rechtlichen Anforderungen an eine Kündigung im Prepaidbereich identisch mit denen bei Handyverträgen und Allnet Flat. Man sollte im besten Fall schriftlich kündigen. Mittlerweile geht dies auch per Mail. Beim Kündigungsschreiben selbst sollte neben der Kündigung an sich auch die Kundendaten mit enthalten sein, damit der Anbieter auch Zuordnen kann, welcher Vertrag gekündigt werden soll. In der Regel reicht dafür die Kundennummer, hat man mehrere Prepaidkarten beim gleichen Anbietern, ist es sinnvoll, auch die Rufnummer mit anzugeben.

Wer sich in diesem Bereich unsicher ist, wie ein korrektes Kündigungsschreiben auszusehen hat, kann auch Vorlagen aus dem Internet nutzen. Diese sind kostenfrei oder gegen geringe Gebühr zu haben, oft werden die Kündigungsschreiben dann auch direkt (und rechtssicher) an den jeweiligen Anbieter weiter geleitet.

Kündigung oder Verzichtserklärung?

Im Prepaid Bereich nutzen viele Anbieter statt einer formalen Kündigung eine sogenannte Verzichtserklärung, die rechtlich gesehen aber eine Kündigung entspricht. In der Verzichtserklärung enthalten ist in der Regel der Passus, das man auf die Dienstleistungen des Anbieters verzichtet. Bei den Vodafone Callya Karte heißt es beispielsweise dazu:

Ich verzichte gegenüber Vodafone auf die Bereitstellung von CallYa-Dienstleistungen ab dererfolgreichen Portierung der Rufnummer zum neuen Anbieter und bin damit einverstanden, dass derdieser Rufnummer zugrundeliegende CallYa-Vertrag zum selben Zeitpunkt endet.
Das ist praktisch gesehen eine Kündigung. In älteren Formularen findet man oft noch den Passus, dass man auf die Auszahlung des Guthabens verzichtet. Das ist mittlerweile nicht mehr notwendig, man hat auch bei einer Kündigung das Recht auf das Guthaben auf der Karte.
Die Verzichtserklärungen der großen Anbieter findet man hier:

Mittlerweile gehen immer mehr Anbieter dazu über, die Verzichtserklärung weg zu lassen und den Vertrag zu kündigen, wenn von einem neuen Anbieter eine Anfrage zur Rufnummernübernehmen herein kommt. Das macht es für die Kunden etwas einfacher, Prepaidkarte zu kündigen und zu einem neuen Anbieter zu wechseln.

Die Auszahlung von vorhandenem Guthaben aber der Prepaid Karte

Wie bereits oben beschrieben darf Guthaben auf einer Prepaidkarte mittlerweile nicht mehr verfallen. Stattdessen haben Kunden auch bei einer Kündigung das Recht, sich das Guthaben auszahlen zu lassen.

Im besten Falle sollte man dem Anbieter direkt in der Kündigung mitteilen, dass man das noch bestehende Guthaben auf der Simkarte ausgezahlt haben möchte und ihm in diesem Zuge auch mitteilen, welche Kontoverbindung er für die Auszahlung nutzen soll.

Allerdings muss nicht in jedem Fall alles Guthaben ausgezahlt werden. Einige Anbieter überweisen beispielsweise nicht das Aktionsguthaben und auch kein Startguthaben. Ob das rechtens ist, müsste man gerichtlich klären lassen, bisher ist dies aber leider oft so normale Praxis bei der Auszahlung von gekündigtem Prepaid Guthaben.

Die Mitnahme der alten Rufnummer der Prepaidkarte

Die Mitnahme der alten Rufnummer sollte dem Anbieter im besten Fall direkt bei der Kündigung mit geteilt werden. Die Portierung kann dabei frühstens 3 Monate vor dem Kündigungstermin und bis zu 90 Tagen nach der Kündigung beauftragt werden (auf Kulanz). Dabei entstehen allerdings Kosten die je nach Anbieter um die 30 Euro betragen können. Diese Gebühren müssen als Prepaid Guthaben auf der Karte vorhanden sein, sonst kann die Portierung nicht eingeleitet werden. Dazu müssen die Kundendaten identisch sein. Congstar schreibt beispielsweise bei der Portierung einer Rufnummer zur Congstar Prepaidkarte dazu;

Wichtig: Deine Angaben zu (vollständigem) Namen und Geburtsdatum müssen mit den Angaben bei deinem bisherigen Anbieter übereinstimmen. Andernfalls gibt dein bisheriger Anbieter die Rufnummer nicht zur Portierung frei. Bei der Hotline deines bisherigen Anbieter kannst du nach deinen aktuellen Daten gegebenenfalls noch einmal nachfragen.
TIPP: Achte darauf, dass du auf deinem Handy ausreichend Guthaben für die Portierungsgebühr hast. Diese bekommst du von uns nach der Portierung erstattet. Die Höhe der Portierungsgebühr (i. d. R. 25 €) erfährst du von deinem bisherigen Anbieter.

Insgesamt sollte man sehr darauf achten, dass die Mitnahme der Rufnummer und auch der Termin dazu bestätigt wird. kommt keine Bestätigung durch den alten Anbieter sollte man dringend nachfragen, denn dann ist in der Regel etwas schief gelaufen und das bedeutet unter Umständen, dass man eine Zeit lang ohne Handy da steht.

Welche Kosten entstehen durch die Mitnahme der Rufnummer?

Die Mitnahme der alten Rufnummer ist leider immer mit Kosten verbunden, denn der alte Anbieter berechnet für die Freigabe der Rufnummer und die Bearbeitung eine Gebühr. Diese ist gedeckt und darf daher nicht mehr als etwa 32 Euro betragen, bei den meisten Anbietern liegt sie etwas darunter.

Bei manchen Anbieter bekommt man allerdings eine entsprechende Gutschrift, wenn man die alte Rufnummer mit bringt. Damit gleichen sich die Kosten wieder aus.


Prepaid ohne Laufzeit, Aufladezwang und Zeitbegrenzung

congstar prepaidPrepaid ohne Laufzeit, Aufladezwang und Zeitbegrenzung – Ein großer Nachteil, den Prepaid Tarife leider immer noch haben, sind die Aktivierungszeitfenster bzw. die Fristen, in denen man die Simkarte laden muss, damit sie nicht vom Anbieter gekündigt werden. Prepaidtarife haben damit indirekt eine Art von Laufzeit, die man einhalten muss, sonst kann man die Handykarten unter Umständen gar nicht mehr nutzen.

Wer die Simkarte aber als Zweitkarte oder Notfallkarten nutzen möchte (oder ohnehin nur wenig Umsatz im Mobilfunk-Bereich macht) ist häufig auf der Suche nach Prepaid ohne Laufzeit und Zeitbegrenzung, also nach Karten, die ohne Aufladezwang aufkommen. Davon gibt es im Prepaid Bereich nur wenig, wir haben hier aber einige Möglichkeiten zusammen gefasst.

Schnelleinstieg Tarife ohne Laufzeit

Wer den Artikel nicht komplett lesen möchte, findet an dieser Stelle die Zusammenfassung: Im Prepaid Bereich gibt es derzeit nur wenige Tarife die ohne Grundgebühr und Zwangsaufladung auskommen. Die beste Alternativen sind derzeit die Congstar Postpaid „Wie ich will“ Tarife. Diese haben – anders als die Congstar Prepaid Karten – kein Aktivitätszeitfenster und keine Grundgebühr. Die Tarife findet man direkt bei Congstar.

Congstar „Wie ich will“ Tarifdetails

  • 9 Cent pro Minute/SMS
  • bei Internet-Nutzung: 95 Cent pro Tag (bis zu 25 MB/Tag)
  • 25 Euro Bonus bei Rufnummernmitnahme
  • Kosten fürs Startpaket: 9,95 Euro (Prepaid)/Bereitstellungspreis: 10 oder 30 Euro (ohne 24 Monate Vertragslaufzeit)

Das Besondere an diesem Tarif ist, das man sehr flexibel kleine Minuten- und SMS-Pakete zu- und abbestellen kann. Beispiel: 100 Minuten oder 100 SMS oder 100 MB für 2 Euro. Leider bietet der Tarif keine LTE-Unterstützung sondern maximal Geschwindigkeiten bis 7,2Mbit/s im HSDPA Netz der Telekom. Die Tarife findet man direkt bei Congstar.

1 Cent – Karten regelmäßig nachladen

Eine andere Variante, die Simkarten aktiv zu halten, sind Aufladungen von kleinsten Beträgen (siehe in den Kommentaren). Dies klappt allerdings nicht bei allen Prepaid Anbietern – man muss leider sehr suchen. Bei den O2 Prepaid Karten kann man beispielsweise mit einem jährlichen oder halbjährlichen Dauerauftrag die Karten am Leben erhalten, auch wenn keine Gespräche geführt werden. Dazu reicht eine Überweisung von 1 Cent auf das O2 Kundenkonto. O2 selbst schreibt zur Aufladung per Überweisug (die etwas komplexer ist als die anderen Formen der Aufladung):

  1. Sende mit deinem O2 Prepaid-Handy, auf das du Geld überweisen möchtest, eine SMS ohne Inhalt an die Nummer 56656 (kostenfrei)
  2. Wir schicken dir umgehend per SMS die Bankverbindung von O2 und deinen ganz persönlichen Verwendungszweck zu
  3. Lege auf der Überweisung den Überweisungstermin fest
  4. Gib den persönlichen Verwendungszweck an
  5. Lege den Betrag fest (frei wählbar)
  6. Gib den Auftrag unterschrieben bei der Bank ab

Wir informieren dich per SMS, sobald das Geld bei uns eingegangen ist und dein Prepaid Handy-Konto aufgeladen wurde. Hinweis: Die Ausführung kann je nach Bank bis zu fünf Arbeitstage dauern.

Die Aufladung von Guthaben wird von O2 per SMS bestätigt. Sollte keine SMS angekommen ist in der Regel die Überweisung schief gegangen und man sollte prüfen, wo der Fehler lag.

Prepaid ohne Laufzeit für 2.95 Euro monatlich

Eine weitere Möglichkeit, die Simkarten ohne Aufladezwang und Zeitbegrenzung zu bekommen ist mit Kosten verbunden. Die MagentaMobil Prepaid Karte der Telekom kostet 2.95 Euro monatlich und ist dauerhaft nutzbar so lange man monatlich diesen Betrag zur Verfügung hat. Überweist man einmal 100 Euro auf die Karte, kann man sie sicher fast drei Jahr lang nutzen ohne dass sie gekündigt wird – auch wenn es zwischenzeitlich keine weitere Aufladung oder Nutzung gibt. Dazu bekommt man noch weitere interessant Features.

Im Detail sieht der Tarif daher wie folgt aus:

  • kostenlose Gespräche und SMS ins Netz der Telekom
  • 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS in alle anderen Netze
  • eine Wunsch-Festnetz Nummer ist kostenlos
  • 99 Cent pro Tag Internetzugang (maximal 25MB mit 300Mbit/s LTE)
  • 2.95 Euro Grundgebühr monatlich

Im Vergleich zur normalen Congstar Simkarte ist diese Variante aber eher teuer. Die Telekom bietet auch eine Testkarte, deren Laufzeit ist aber nur auf 6 Monate begrenzt und ist damit keine Alternative.

Fonic – leider keine Alternative mehr

Vielfach liest man noch, dass Fonic ein Anbieter ist, der auch ohne Kündigung der Karten auskommt und es daher bei den Fonic Prepaid Tarife keine Laufzeit, keinen Aufladezwang und auch keine indirekte Zeitbegrenzung gibt. Das war früher tatsächlich einmal so, mittlerweile (möglicherweise seit dem Zusammenschluss von Eplus und O2) ist das aber leider nicht mehr so. Viele Kunden berichten über Kündigungen bei nicht genutzen Simkarten und auch bei unserer Testkarte in der Redaktion haben wir eine entsprechende Mail mit Kündigungsandrohung erhalten:

„… Wir mussten leider feststellen, dass Sie Ihre Fonic – Mobilfunknummer längere Zeit nicht mehr genutzt haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass, wenn innerhalb von 14 Tagen weiterhin keine Nutzung (abgehende Gespräche, SMS, oder auch Internetnutzung) erfolgt, wir uns gezwungen sehen, Ihren Fonic Mobilfunkvertrag mit der Rufummer … zu kündigen.

Nach unseren AGB’s können wir den Mobilfunkvertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen. Bleiben Sie bei Fonic und nutzen Sie Ihre Vorteile auch in Zukunft. Mit Fonic telefonieren Sie günstig. Dies ist eine automatisch versendete Email von Fonic. Bitte antworten Sie nicht darauf. … „

Bei Fonic bekommt man also leider keine Prepaid Karte ohne Laufzeit mehr – auch wenn die Kündigungsfristen durch den Anbieter noch relativ lang sind.