iphonesearray-800x620Mit Prepaidkarten und Prepaidtarifen kann man derzeit sehr flexibel und sehr günstig telefonieren, SMS schreiben oder ins Internet gehen. In allen Mobilfunk-Netzen gibt es Karten, die Unterschiede bei den Preise und Leistungen sind aber deutlich – so gibt es Prepaid-Tarife die LTE Unterstützen und Tarife, bei denen das (noch) nicht der Fall ist.
Daher ist es sinnvoll, vor der Wahl einer Prepaidtarifes einen Vergleich zu machen und zu prüfen, welche Handykarte zum eigenen Nutzungsverhalten passt. In der nachfolgenden Tabelle sind daher die Prepaidtarife auf dem deutschen Markt zusammen gestellt. Die Prepaidkarten lassen sich dabei nach den eigenen Vorlieben sortieren und anordnen. Natürlich kostenlos!

Die aktuellen Prepaid Tarife im Vergleich:


 

Was ist bei einer Prepaid Karte wichtig im Prepaid Vergleich?

Für Prepaid Tarife gibt es im Großen und Ganzen die gleichen Auswahl-Regeln, die auch für normale Handytarife mit monatlicher Abrechnung gelten. Man sollte sich im Klaren sein, welches Netz man im Prepaidvergleich bevorzugt und welche Leistungen für Gespräche, SMS und Internet im Monat benötigt werden.
Viele Anbieter auf dem Markt haben auch FreikartenStehen diese Eckdaten fest, gilt es einen Anbieter zu finden, der diese Leistungen möglichst preiswert zur Verfügung stellt. Dazu sollte man beachten, dass der Vertrag flexibel ist. Man sollte die Karte relativ schnell wechseln können, wenn beispielsweise neue Tarife auf den Markt kommen. Eine rasche Wechselmöglichkeit (mit kurzen Vertragslaufzeiten) ist auch dann wichtig, wenn es darum geht, bei Problemen oder Schwierigkeiten (beispielsweise mit dem Netz oder der Abrechnung) einen neuen Anbieter zu finden.

Dazu sollte man beachten, welche Kosten beim Kauf entstehen. Einige Anbieter verlangen für die Simkarte 1.95 Euro, andere 19.95 Euro – das man gerade bei einer kurzfristigen Nutzung durchaus einen Unterschied. Bei den Kosten ist es auch wichtig, das Startguthaben des Prepaid Tarifes zu beachten, denn dieses steht sofort zur Verfügung und senkt damit die laufenden Kosten – ist also bares Geld wert. Derzeit gibt es je nach Anbieter unterschiedlich viel Guthaben – von 1 Euro bei den Prepaid Freikarten bis 40 Euro und mehr ist alles dabei. Im Kleingedruckten sollte man aber dringend nachlesen, welche Leistungen mit dem Startguthaben bezahlt werden können um keine bösen Überraschungen zu erleben. Oft sind Flatratebuchungen und Bezahlen per Handyrechnung nicht mit eingeschlossen.

Das sollte man bei Prepaidtarifen beachten

notebook-405755_1280Netzausbau: Der günstigste Prepaid Handytarif nützt nichts, wenn man die Karte nicht nutzen kann, weil kein Netzausbau da ist bzw. das Netz nur schlecht ausgebaut ist. Vor der Entscheidung für oder gegen einen Prepaidtarif sollte man daher auch das Netz prüfen oder gleich nur Karten wählen, von denen man weiß, dass sie ein gutes Netz vor Ort haben. Bei den Telekom Prepaid Karten gibt es meistens einen guten Ausbau, bei O2 kann es gerade im Datenbereich manchmal etwas eng werden.  Prinzipiell sind Prepaidkarten natürlich auch jederzeit kündbar und haben keine lange Laufzeit oder einen längerfristigen Vertrag. Bei Netzproblemen kann man daher auch jederzeit wieder wechseln aber es ist natürlich sehr ärgerlich bei der neuen Prepaid-Karte festzustellen, dass sie aufgrund von Netzproblemen nicht nutzbar ist. Daher sollte man das Netz und den Netzausbau beim Prepaid Vergleich unbedingt mit einbeziehen.

Tarifoptionen: Je mehr zubuchbare Tarifoptionen und Flatrates ein Prepaid-Tarif bietet, desto flexibler lässt er sich auf das eigene Nutzungsverhalten anpassen. Bei modernen Prepaid-Simkarten ist in der Regel für das mobile Internet immer mindestens eine oder zwei verschiedene Internet Flat mit verschiedenen Volumen buchbar. Flexiblere Tarife bieten sogar 3 oder 4 buchbare Flatrates mit gestaffeltem Inklusivvolumen. Auf diese Weise kann man sehr genau die Surf Flat wählen, die zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Gleiches gilt für Auslandstarife und Optionen und natürlich auch für die Klassiker: buchbare SMS Flatrate und Festnetz Flat.

Zusatzleistungen: Moderne Prepaidkarten wie beispielsweise der Tarif von WhatsApp Mobile bieten Zusatzleistungen. Bei WhatsApp Sim ist beispielsweise aller Datenverkehr für Nachrichten über WhatsApp kostenfrei. Bei der BILDmobil Prepaid Karte ist das Surfen auf dem mobilen Portal von BILD.de kostenfrei. Wer auf solche Leistungen wert legt sollte gezielt nach diesen Karten suchen, denn diese Vorteile sparen oft bares Geld. So kann die WhatsApp Sim Karte auch ohne Internet Flat betrieben werden wenn man nur WhatsApp nutzt. Kosten entstehen dann keine.

LTE bei Prepaid-Tarifen?

Derzeit ist LTE bei den Handytarifen auch im Prepaid Bereich in erster Linie den Laufzeit-Tarifen der Netzbetreiber vorbehalten. Es gibt aber einige Ausnahme: Die Callya Prepaidkarte von Vodafone bietet bei den Smartphone Tarifen die Möglichkeit, LTE mit zur Karte zu buchen. Dazu bieten mittlerweile auch die Telekom und O2 sowie Discotel die Prepaidkarten mit LTE-Anbindung an das jeweilige Netz an, wobei die Geschwindigkeiten unterschiedlich ausfallen. Die Telekom bietet nur LTE bis maximal 8 bzw. 16Mbit/s, bei O2 und Discotel sind es sogar über 20Mbit/s und bei der Callya Prepaidkarte kann man sogar mit Geschwindigkeiten von bis zu 225Mbit/s surfen.
Bis Jahresende sind dazu noch alle Prepaid Tarife im Netz von Eplus für LTE freigeschaltet. Mit den Prepaidkarten im Eplus Netz kann man daher – zumindest bis Mitte des Jahres – mit LTE Speed und Geschwindigkeiten von bis zu 42,2Mbit/s surfen. Allerdings ist der LTE Ausbau im Mobilfunk-Netz von Eplus bisher noch nicht sehr weit fortgeschritten. Ob man LTE nutzen kann sollte man daher vorher auf der Karte prüfen um schlechte Überraschungen danach zu vermeiden.

Dabei sollte man aber auch beachten, welches Datenvolumen die Handykarten bieten. Mit LTE surft man deutlich schneller und damit ist auch das monatliche Inklusiv-Volumen aufgebraucht. Leider bietet nicht alle Prepaid Discounter größere Datenflatrates mit einem Volumen von 3GB oder 5GB an. 10GB Datenvolumen findet man fast nirgendwo.

Prepaid Freikarten – sinnvoll oder nicht?

Bei Vodafone und O2 bekommt man die originalen Prepaidkarte der Unternehmen auch als kostenlose Simkarten, für die man keinen Kaufpreis bezahlen muss und die auch keine Versandkosten haben. Man kann die Karten also ohne Vorkosten und Risiko sehr einfach bestellen.
Die Prepaidtarife der Freikarten unterscheiden sich dabei nicht von denen der normalen Karten. Man bekommt die bekannten 9 Cent Tarife von Vodafone bzw. O2 inklusive LTE. Allerdings muss man bei den Karten auf ein hohes Startguthaben verzichten. Während es normalerweise 10 Euro zur Karte dazu gibt, haben die Prepaidkarten als Freikarten jeweils nur 1 Euro Guthaben. Das betrifft sowohl die O2 Loop Freikarte als auch die kostenlose Prepaidkarte von Vodafone.
Es ist daher fast unerheblich ob man die Karte als normale Prepaidtarife oder Freikarten kauft: mal bekommt man den Kaufpreis als Guthaben wieder, mal gibt es gar keinen Kaufpreis. Unter dem Strich ist es gleich.
Aufpassen sollte man dagegen, wenn Prepaid Karten als Freikarten von Drittanbietern verteilt werden. Im Netz finden sich einige wenig seriöse Seiten, auf denen man solche Angebote findet. Man bekommt zwar oft die Karten, aber dafür auch viel Werbung, denn die eigenen Daten werden durch Drittanbieter weiter gegeben und verkauft. Wenn man sich für Simkarte ohne Kaufpreis entscheidet, sollte man daher lieber die originalen Portale der Anbieter selbst bevorzugen.

Die alte Rufnummer mitnehmen

Mittlerweile bieten alle Prepaid Discounter im Vergleich an, die alte Rufnummer mitzubringen. In der Regel werden dafür auch keine Kosten berechnet, lediglich beim alten Anbieter entstehen für die Freigabe der Rufnummer Kosten in Höhe von etwa 35 bis 30 Euro.
Bei einigen Anbietern bekommt man das Startpaket mit einer neuen Rufnummer und dann dann nachträglich die alte Nummer mit in den neuen Prepaid Vertrag übernehmen. Bei den meisten Prepaid Tarifen (besonders bei der Bestellung im Internet) besteht aber die Möglichkeit, gleich von Anfang an die neue Rufnummer zu nutzen.
Achtung: Damit die Rufnummer mit in den neuen Prepaid Tarif mit genommen werden kann, muss sie beim alten Anbieter gekündigt sein. Zumindest muss eine Verzichtserklärung vorliegen, sonst wird die Portierung der Nummer zum neuen Prepaid Anbieter abgelehnt.

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